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Projekt 8
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Mel Site Admin

Age: 33 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1281 Wohnort: Philippsburg/Baden
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Verfasst am: So Jun 20, 2004 2:03 pm Titel: |
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Es ist immer eine Sicht der Dinge, der eigenen Erfahrung und Lebensweise, die einen etwas sehen lassen, was andere nicht sehen. Da sind wir ja uns ja bei der Serie Buffy eigentlich einig. Und darum auch ein größeres Team mit unterschiedlicher Sichtweite, damit wir nicht die Sicht eines einzelnen Autors vielen Lesern aufdrängen Ich habe hier jetzt nur von mir gesprochen bzw. die Gründe genannt, wieso ich bei den kritisierten Szenen keinen Rotstift angesetzt habe. Andere sehen es eben anders, interpretieren anders. Für mich war Xanders Reakton nicht übertrieben. Tief in sich wusste er einfach, dass Willow recht hatte, aber eine leise, verlockende Stimme riet ihm dazu, weiterzumachen mit dem Auge. Wieso darf sich immer nur Willow oder Buffy verlocken lassen?
Und das Joss tatsächlich Vergebung beworben hat, halte ich zumindest für nicht richtig. Sonst wären Buffy und Giles seit der fünften Staffel wieder die dicksten Freunde gewesen oder nach seiner Rückkehr in der sechsten oder selbst in der siebten, als er wohlbehalten vor ihrer Tür stand. In der Beziehung wurde nie von Vergebung gesprochen, sondern eher auf altes Vertrauen beruht, das mehr als einmal ins Wanken geried, weil man sich lieber deswegen ausschweigt und aus dem ging.
Die gesamte sechste Staffel halte ich übrigens noch immer für eine böse Halluzination *fg* und mich darüber auszulassen, wieso ich das Final als das schlechteste der gesamten Staffel (und das will was bei Adam und dem MEister heißen) halte, würde Bücher füllen. Ich bin da nicht zu überzeugen... nur als Vorwarnung für weitere Diskussionen
Mich über Giles und Jenny zu belehren ist so ähnlich wie mir jetzt zu erkären wie das Buffy-Universum funktioniert . Noch dazu wo ich mich schuldig erklärt habe..
Jemand der nach Jenny nie wieder eine ernsthafte Beziehung einging und -in den eigenen Worten von Joss, Robia und Tony - nie über sie hinwegkam, lässt sehr viel Raum für Spekulationen. Zudem wäre in Restless Robia als Jenny in Giles Traum vorgekommen, nicht Olivia... sie hatte nur keine Zeit zum Drehen. Hätte auch ein ganz anderes Licht abgegeben, sie mit seiner vertanen Chance auf eigene Kinder zu sehen...
Und wenn wir nachrechnen wie lange sie eine Beziehung hatten, kommt auf jeden Fall mehr raus, als drei Monate. _________________ GILES: "Now wait a minute... you think I'm evil if I bring a group of girls on a camping trip and DON'T touch them?"
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Xander Andrew Scooby-Gang Mitglied
Age: 23 Anmeldungsdatum: 02.05.2004 Beiträge: 34 Wohnort: Königswinter
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Verfasst am: So Jun 20, 2004 8:18 pm Titel: |
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Also ich verstehe ja viele eurer Ansichten (und die der jeweils zuständigen Autoren aus besagter MadEye-Episode) und habe Verständnis für das Vorhandensein einer Vielfalt verschiedener Ansichten. Doch dass Mel sagt, die Freundschaft zwischen Willow und Xander wäre im Laufe der Serie allmählich verblasst oder dass das Season-Finale von Staffel 6 schlecht gewesen sei, empfinde ich als persönliche Beleidigung!!!
Die beiden kennen sich auswendig, seit dem Kindergarten sind sie beste Freunde. Auch ohne viel Zeit für einander zu haben, ist da jemand, dem man sich jederzeit absolut sicher sein kann. Jemand, der immer für einen da ist, und dem man voll vertraut. In meinen Augen war die Verbindung zwischen Willow und Xander ein Fixpunkt, der die Scoobies überhaupt zusammehielt. Und allein die Tatsache, dass sie an der Seite von Buffy mehrmals die Welt retteten und was sie sonst noch alles mit einander in den anderen Folgen erlebten, schweißt eher zusammen, als dass es sie entfremden könnte.
Auch in Season 6 gab es Hochmomente: Bei Xanders vermeintlichen Hochzeit fand ich das Gespräch zwischen den beiden sehr rührend. Und dass Xander bei dem Auftauchen von Troll Olaf zwischen Anya und Willow entscheiden sollte und es nicht konnte, ist keinesfalls ein Beweis dafür, dass er Willow NICHT liebt. Im Gegenteil. Das Ende der besagten Staffel empfand ich stets als eines der genialsten überhaupt! Nicht nur weil es unerwartet kam und die gesamten letzten Folgen durchgehend sehr spannend waren (sehr im Gegensatz zur Finalfolge von Staffel 2, mit dem kurz eingeschobenen fünfminütigen Endkampf!) hat mir das Finale 6 sehr gefallen. Vor allem aber deshalb, weil Xander einer meiner Lieblingscharaktere ist und ich stets darauf gewartet habe, dass er sich mal besonders hervor tut und zum großen Helden wird. Das Gespräch zwischen EvilWillow und Xander (genauer gesagt der Monolog Xanders) am Tempel der Prosapexa war für mich sehr bewegend. Dies mag dieselbe Ursache haben, wie die, dass ich Dawn und Shin verstanden habe: ich bin 21 und damit selbst noch fast ein Teenie...
Okay... du wirst die Folge 6.22 wohl nie mögen, egal wie lange ich dich zutexte, das erwarte ich auch gar nicht. Geschmäcker sind halt verschieden und ich wäre sehr dämlich, zu erwarten, dass jeder meine Ansichten teilt. Ich will lediglich mit Deutlichkeit meine Sicht der Dinge klarstellen: Nämlich, dass ich deine Ansicht in keinster Weise nachvollziehen kann!
XA! |
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Stefan Site Admin

Age: 19 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1358 Wohnort: Linz
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Verfasst am: So Jun 20, 2004 8:50 pm Titel: |
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Hi!
Hmm... blöde situation... zwei verschiedene ansichten *g*
aber.. keine angst.. wir werden nicht die serie umdrehen und aus der willow/xander beziehung eine buffy/faith beziehung machen.. keine angst.
vielleicht wurde die szene einfach nicht so, wie geplant.. vielleicht brachte sie nicht das rüber, was geplant war.. vielleicht wirkte sie einfach nicht richtig..
so was ist auch den buffy autoren mal passiert (und gott bewahre.. ich würde mich nichtmal 2 ebenen UNTER sie stellen.. geschweige denn auf ihre.. lol) ich will nur sagen, dass es daher bei uns natürlich auch passieren kann.. also.. nehmt die szene nicht zuuu erst.. denkt einfach daran, dass beide einfach in letzter zeit wenig zeit für einander hatten.. sich wenig gesehen haben.. cheesy
gott.. ich hoffe jetzt griefen mich nicht beide parteien an *ggg*
cu
Stefan |
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: So Jun 20, 2004 9:06 pm Titel: |
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@Mel:
Also Joss hat wohl ständig Vergebung beworben, hätte er das nicht getan was wäre dann aus Angel, Faith, Spike, Buffy und Willow geworden? Und in der 2. Staffel gibt es eine eigene Episode (2.18 glaub ich, "Ein Dämon namens Liebe") dazu. Und die ganze Serie Angel dreht sich darum. Ich hab das immer als eine der Grundbotschaften der beiden Serien verstanden.
Was die Xander-Willow-Beziehung angeht hat XanderAndrew ziemlich genau ausgedrückt, was ich denke, daher werd ich mal nichts mehr hinzufügen.
Das dir die 6. Staffel nicht gefallen hat, oder zumindest das Ende ist für mich OK und ich werd
mich sicher nicht darüber mit dir streiten, wozu auch?
Aber dennoch müssen auch diese Ereignisse voll berücksichtigt werden, ansonsten macht ihr keine 8.
Staffel, sondern nur irgendeine Fanfic. Schließlich kann man nicht alles, was einem nicht gefallen
hat einfach zur Seite schieben. Buffy besteht aus 7. Staffeln und alles was darin passiert ist,
gehört 100%ig dazu, ansonsten ist das Ganze eben nicht glaubhaft. Und Glaubhaftigkeit ist für
mich bei Projekt 8 am wichtigsten, daher bin ich hier auch sehr kritisch.
Buffy und Giles hatten eigentlich bis zur Sache mit Spike eine hervorragende Beziehung, ich hab
da nicht viel von irgendwelchen "Gewitterwolken" bemerkt, wenn man bedenkt was alles passiert
ist.
Aber dass er und Buffy sich entfremdet haben, also jetzt in der 8. Staffel war vollkommen OK,
ebenso bei Buffy und Willow und Buffy generell halt, aber es wird langsam schon etwas viel.
Sowas wirkt nicht mehr realistisch, sondern nur mehr abgekaut. Aber lassen wir dass Thema
jetzt mal ruhen und schauen wie's weitergeht.
Zu Jenny und Giles: Also ich zähle den Zeitraum zwischen 2.03 - "Elternabend mit Hinternissen"
und 2.08 - "Das Mal des Eyghon" sowie noch die Folgen 2.11 (Ted), 2.12 (Bad Eggs) und 2.13
(Surprise) als jenen wo Giles und Jenny eine Beziehung hatten. Das sind vielleicht 4, 5 oder
wenn's hochkommt 6 Monate. Und ich wüsste nicht woher das erbleibende halbe Jahr hernehmen sollte, aber vielleicht hab ich ja was vergessen/übersehen.
@XanderAndrew: Right there with you!
@Stefan: Genau das hab ich mit meiner Kritik gemeint - die Szene ist einfach nicht so rübergekommen.
Damit ist das Thema für mich entgültig erledigt!
Mfg jaret _________________ Back off before somebody gets hurt.
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Xander Andrew Scooby-Gang Mitglied
Age: 23 Anmeldungsdatum: 02.05.2004 Beiträge: 34 Wohnort: Königswinter
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Verfasst am: So Jun 20, 2004 9:09 pm Titel: |
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@stefan: *lach* nein. Ich bin ganz dankbar für dein Einmischen.
Im Grunde sagte ich ja auch bereits, dass ich das Gespräch Willow/ Xander aus der aktuellen Folge gar nicht so ernst nehme - im Gegensatz zu jaret. Ich habe es schon so interpretiert, dass es an mangelnder Zeit liegt, dass sie kaum noch etwas gemeinsam unternehmen. Und ich bin mir ganz sicher, dass es bald geklärt wird zwischen ihnen. (Bei dem Druck, den wir hier machen, schreiben wahrscheinlich grade alle Autoren ängstlich die neue Folge um, damit sich Willow und Xander auch bloß wieder versöhnen)
Ach was, ich bin nie ein strenger Kritiker gewesen, zumal ich auch selbst viele Fehler in meinem Leben begehe. Mel hat mich nur grade an einem empfindlichen Punkt getroffen... und das einzige, was ich an euren Folgen jemals schlecht fand, war die Sache mit den zwölf vierarmigen Kampfdämonen und der achtarmigen Steinstatue, die von nur zwei-einhalb Jägerinnen besiegt wurden. Das regt mich heute noch auf, wenn ich dran denke... ansonsten habe ich großes Vertrauen in euch, dass ihr schon noch alles so zurecht biegen werdet, dass es am Ende durchdacht, cool und buffy-like ist und jeder Leser zufriedengestellt ist.
@jaret: thanks!
XA! |
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: So Jun 20, 2004 11:25 pm Titel: |
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Ich möchte noch etwas allgemeines zu meiner Kritik sagen.
Ich sehe Kritik, sofern sie begründet und konstruktiv ist, durchaus als positiv. Viele Buffy-Fans halten leider Kritik für etwas schlechtes und man ist schnell das Lästermaul, wenn man zu oft etwas auszusetzen hat.
Aussagen wie "Jeder macht mal Fehler" oder "Schau zuerst auf dich selbst" sind hier sehr beliebt und ich muss sagen, dass mich solche Sager ärgern. Schließlich dürfte man wenn man nach diesem Motto lebt, seinen Mund gar nicht mehr aufmachen, wenn man selbst nicht perfekt ist. Und zudem wird eben Kritik durch solche Aussagen als etwas schlechtes hingestellt.
Wenn ich kritisiere hat das gar nichts damit zu tun dass ich es besser kann oder so klug bin. Ganz im Gegenteil. Bei Projekt 8 ist es zum Beispiel so, dass ich die Arbeit des Team's ungemein schätze und auch bewundere, auch wenn ich das nicht ständig erwähne.
Darum mach ich mir auch die Mühe die Episoden zu bewerten und tue das nach besten Wissen und Gewissen. Um hinzuschreiben, dass mir eh alles gefällt, setz ich mich nicht ein paar Stunden hin, sondern schreib einen Kommentar.
Sicher manchmal übertreibe ich es auch, so wie es hier wohl bei der Xander-Willow-Geschichte geschehen ist. Das war wohl etwas zu sehr ausgeschmückt und kommt dramatischer rüber als es ist. Auch haben hier auch sicher meine Emotionen mitreingespielt und so wirkt das Ganze etwas aufgeblasen. Zudem wurde der Hauptkritikpunkt, die Sache mit Xander's spontaner Augentransplantation" in den Hintergrund gedrängt.
Ich seh dass mal als einen Kritikpunkt an meinem Review und werd in Zukunft versuchen, die Kritik sachlicher und treffender zu formulieren.
Es sei aber dazugesagt, dass ich bei Kritik auch ausführlicher schreibe, um meinen Standpunkt genau zu erklären, also warum ich eigentlich kritisiere. Dummerweise schreib ich dann oft zuviel von dem was mir durch den Kopf geht auf und so kommt es überzogen rüber, aber ich krieg das besser hin, versprochen.
Ansonsten kann ich aber die Kritikpunkte selbst ohne Ausnahme argumentativ vertreten und stehe auch voll dahinter. Und bin gerne bereit darüber zu diskutieren...
Soviel dazu,
Mfg jaret _________________ Back off before somebody gets hurt.
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hopelezZ Dämon

Age: 18 Anmeldungsdatum: 20.04.2004 Beiträge: 447
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Verfasst am: Mo Jun 21, 2004 3:52 pm Titel: |
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Also mal ein Kommentar von mir..schließlich hab ich die Szene ja geschrieben, und es kam auch durchaus positive Kritik der anderen Autoren hierzu.
Wie Mel es vorhin nicht sehr viel anders formuliert hat, wieso dürfen die anderen alles, und man selbst nichts? Und Willow dachte eben so, Xander müsste wissen, was das Böse mit ihr angerichtet hat, und will eben nicht, dass so etwas auch nicht mit ihm passiert, wo er es doch genau wissen sollte. Außerdem ist er eher verwundert und aufgebracht, dass Willow ihrem besten Freund verheimlicht hat, dass Dawn eine Jägerin ist. Xander ist Willow wichtig, und sie will ihm eben sofort klarmachen, dass er nicht mit Dingen spielen soll, die er nicht kennt. Und da Xander sagt, dass es einiges über sie gibt was er nicht weiß, ist einfach deswegen, weil sich die beiden schon lange nichtmehr Comics zusammen angesehen haben, und ihr eigenes Leben haben, und zwar jetzt noch mehr, wenn sie nicht mehr in Sunnydale leben. Außerdem finde ich die Szene irgendwie absolut nicht übertrieben, aber ich kann gern mal was übertriebenes schreiben, wo sich die beiden an die Gurgel gehen  _________________ "Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind, und was weiß ich von Deinen...?" Kafka |
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: Mo Jun 21, 2004 5:58 pm Titel: |
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@hopelezZ:
Ich weiss jetzt nicht genau, was es mit dem "etwas dürfen" auf sich hat, hat aber gar nichts
mit meiner Kritik zu tun. Die bezog sich eben auf diese, meiner Ansicht nach, eisige Stimmung,
die mir aus dem nichts zu kommen schien und am Ende auch nicht wieder "enteist" wurde, aber
das hab ich jetzt eh schon zu oft geschrieben, also lassen wir's einfach dabei, offensichtlich
sind wir da nicht einer Meinung.
Ich werd einfach auf die nächsten Folgen warten und dann weitersehen. Wenn du's zwischen
Willow und Xander krachen lassen willst, hab ich kein Problem damit, sofern der Streit
einen Grund hat und sich die beiden wieder vertragen. Gerade als Willow-Fan (und ich
nehme mal stark an, dass du einer bist) ist dir die Bedeutung der Beziehung zu Xander
sicher auch klar.
Aber gut, ich freu mich jetzt schon auf die nächsten Episoden und bin auch schon auf die
"Willow"-Episode gespannt, wann immer diese auch kommen mag.
Mfg jaret _________________ Back off before somebody gets hurt.
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Aries Wächter

Age: 21 Anmeldungsdatum: 21.04.2004 Beiträge: 1013 Wohnort: Jena
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Verfasst am: Fr Jun 25, 2004 4:11 pm Titel: |
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So, hier mit großer Verspätung, verursacht durch akute Schreibblockade, mein Review. Ich bin zwar nicht wirklich zufrieden damit, aber ich glaube langsam wird es wieder:
Lange drei Wochen mussten vergehen, bis wir in den Genuss der neuen Projekt 8 Folge kommen konnten, deren Titel „Mad Eye Harris“, aufgrund seines Bezuges zu einer bekannten Figur aus den „Harry Potter“ Büchern, schon verrät, dass Xander und sein „Sehvermögen“ wohl das Hauptthema sein werden.
Eingeleitet wird die Episode mit Xanders Begegnung mit seiner Chefin Eve beim Verlassen der Firma.
Obwohl diese offensichtlich an ihm interessiert ist, ist er darauf bedacht, ihr nicht zu nahe zu kommen, da er das Gerede seiner Mitarbeiter fürchtet.
Deutlich zeigt diese Szene, die große Unsicherheit Xanders, die aus seiner ungewohnt hohen beruflichen Stellung, seiner Komplexe bezüglich seines fehlenden Auges und nicht zuletzt aus dem Verlust Anyas herrührt.
Die folgende Sequenz ist von großer inhaltlicher Bedeutung, da sie zum einen Buffys Immunität gegen die Pfeile klärt (ihre molekulare Veränderung durch die Auferstehung) und zum anderen Faith und Buffy endlich über ihre Visionen reden und deswegen Giles konsultieren wollen.
Zu dem entsprechenden Gespräch kommt es in dieser Folge jedoch nicht mehr, da Faith zunächst Vis Grab besucht und dort auf ihre Freunde Ronah und Robin trifft, die stumm ihr Leiden teilen.
Vieler Worte bedarf es anhand der äußerst realistischen und emotionsgeladenen Beschreibungen auch nicht, die den Leser den Schmerz der kleinen „Familie“ regelrecht mitfühlen lassen.
Für Xander dagegen bietet sich auf dem Heimweg noch eine angenehme Überraschung, da er zufällig auf Clem trifft, welcher sein Gedächtnis verloren hat und somit den Grundstein für die weiteren Entwicklungen in dieser Episode legt.
Nachdem Xander dem Dämon Andrews Schlafplatz zum übernachten anbietet, macht er auch schnell den Besitzer von Clems Erinnerungen, welche er beim Pokern verloren hat, bei einem Dämon Namens Larr ausfindig. Dieser weigert sich zwar zuerst die Erinnerung wieder zu verkaufen, da diese für einen anderen Kunden von großer Bedeutung sind, ändert nach einem mysteriösen Anruf jedoch seine Meinung und bietet Xander an, sie zusammen mit etwas anderem zu kaufen: einem paar dämonischer Augen.
Kurz darauf erfahren wir auch, dass der Interessent für Clems Erinnerungen niemand anderes ist, als der uns schon bekannte Läufer des Hto Grom Clans Kan Hsirg, der äußerst verärgert über den Verlust möglicher Informationen über Malkuth ist, wobei immer noch nicht geklärt wird, um wen oder was es sich bei dieser Gestalt handelt.
Das geschickte Einfügen solch kleiner Puzzleteile weckt auf jeden Fall die Neugier des Lesers und macht Lust auf weiteren Lesestoff.
Weiteren Ärger erwartet Larr kurz darauf, als ihm der Besitzer eben verkaufter Augen auflauert und bedroht. Wie sich der Ladenbesitzer aus dieser Situation herauswindet, wird der Leser schon bald erfahren.
In einer kleinen Nebenhandlung dieser Folge wird dem Leser auch erstmals ein Einblick in das Haus von Shin gewährt, was einige Erkenntnisse mit sich bringt, die man bisher nur erahnen konnte:
Seine Familie gehört einer langen Reihen von Dämonenjägern an, die auf die Vernichtung des schon bekannten Hto Grom Clans hinarbeiten, da dieser ihre Urahnen, eine menschliche Frau und einen Dämon, töteten.
Doch dieses Geheimnis sorgt auch für einen Streit mit Dawn, die unangemeldet vorbeikommt, um ihrem Freund seine verlorene Geldbörse zu bringen. Da Shin, unter dem strengen Blick seiner Mutter, Dawn vor der Tür stehen lassen und schnell abwimmeln muss, kommt dieses zu dem für sie einzig logischen Schluss: Shin hat eine Andere.
Diese Szene wirkt äußerst interessant, da die Identität des Japaners sicher noch für viel Konfliktstoff sorgen wird und man uns vor Augen führt, dass jede Beziehung auch Schattenseiten wie Eifersucht und Misstrauen mit sich bringt, denen selbst der sonst so ruhige und besonnene Shin nicht immer gewachsen ist, was seine Person umso realistischer macht. Es bleibt abzuwarten, wie sich das Verhältnis der Verliebten aufgrund ihrer Geheimnisse, im Laufe der Story entwickeln wird.
Zumindest dieser Konflikt klärt sich relativ schnell, da Dawn, nach einem äußerst amüsanten Gespräch mit ihrer Schwester (Dawn hat Buffy „off screen“ über Shin aufgeklärt), welches den typischen „Buffy“-Humor aufweist, erneut die Unterredung mit ihrem Freund sucht.
Diesmal wird sie über das Familiengeheimnis aufgeklärt und darf als entgültigen Vertrauensbeweis noch den Schutzpatron der Tetsu-Familie, den schmetterlingsartigen Mothra-Dämon, bewundern.
Letztere Szene ist wunderbar romantisch und verdeutlicht einmal mehr, dass sich mit den beiden Jugendlichen ein echtes „Traumpaar“ zusammen gefunden hat.
Unterdessen: Nachdem sich Andrew und Clem auf sehr lustige Weise bekannt gemacht haben, kommt Xander schließlich verrichteter Dinge wieder nach Hause, kann aber aufgrund seiner Komplexe, dem Drang, eines der dämonischen Augen einzusetzen, nicht widerstehen.
Die neue Welt, die sich ihm anschließend offenbart, ist äußerst spannend geschrieben und lässt schon erahnen, dass ihm nun vergangen und zukünftige Ereignisse offenbart werden.
Die Gefahr, die diese neue Fähigkeit mit sich bringt, lässt jedoch nicht lange auf sich warten, da der Besitzer der Sehorgane, ein seherisch begabter F’rilar Dämon, durch Larr aufgehetzt, Xander und somit auch die anderen Scoobies immer wieder beobachtet, jedoch nicht angreift.
Vorerst kann Xander seine neue Fähigkeit aber genießen und schafft es sogar, einen Millionen schweren Deal für seine Firma an Land zu ziehen, was ihn sichtlich selbstbewusster macht und auch schließlich zu einer Verabredung mit seiner Chefin Eve führt.
Auch über seine Freunde erfährt er einige pikante Details, so etwa Buffys und Spikes „Treiben“ direkt vor seiner Nase (Szene aus „Gone“), Lilys und Giles’ Affäre oder dessen geplanter Verlobungsantrag an Jenny Calendar vor einigen Jahren.
Durch letztere Tatsache geschockt, konfrontiert Xander den Wächter mit dieser Erkenntnis, was seine Freunde aber misstrauisch macht und er nun seine neue Fähigkeit zugeben muss.
Zu seiner Überraschung freuen sich Buffy und die anderen jedoch nicht für ihn, sondern machen ihm allesamt Vorwürfe aufgrund seiner Gedankenlosigkeit, was für den jungen Mann schockierend ist, da er nun glaubt, niemand gönne es ihm, auch einmal eine hilfreiche besondere Fähigkeit zu besitzen.
Von Anfang an stellte sich mir schon die Frage, ob das relativ bedenkenlose Einsetzen des Auges wirklich Xanders Charakter entspricht, besonders nach allem, was er in den letzten Jahren durchgemacht hat. Beim ersten Lesen würde man sich vielleicht dazu hinreißen lassen, schlicht weg „Nein“ zu sagen, doch wenn man sein Verhalten in dieser Staffel zu Rate zieht, wirft das ein neues Licht auf die Sache:
Xander ist mit Sicherheit in den letzten Jahren immer mehr gereift und hat sich charakterlich weiterentwickelt, doch mit dem Ende der 7. Staffel, erfolgte ein tiefer Einschnitt in diesen Werdegang. Erst verlor er ein Auge und schließlich noch Anya, der er gerade wieder nähergekommen war.
Die daraus resultierenden Minderwertigkeitsgefühle und seine stille Verzweiflung wurden konsequent in Projekt 8 geschildert und finden in dieser Folge nun ihren Höhepunkt.
So gesehen ist seine Tat auf jeden Fall nachvollziehbar, da seine seelischen Komplexe nun nach außen getragen werden und es logisch ist, dass sie auch jegliche Vernunft beiseite schieben und ihn zu unüberlegten Taten und auch Äußerungen hinreißen.
Besonders deutlich wird dies im darauffolgenden Gespräch mit Willow, der er ihr, trotz ihrer überlegten und ruhigen Schilderung ihrer Sorgen, unverblümt ihre Taten als „dunkle Hexe“ vorwirft.
Das einzige, was mich an dieser sehr guten Szene stört, ist die Anspielung auf die nicht mehr vorhandene beste Freundschaft der beiden, denn auch beste Freunde streiten sich manchmal.
Dass sich die Scoobies in den letzten Monaten entfremdet haben, ist aufgrund ihrer individuellen Entwicklung natürlich logisch, doch gerade die letzte Folge offenbarte, dass diese mangelnde Zeit nichts an der Freundschaft der Clique geändert hat. Zwar erfolgte besagte Szene zwischen Xander und Buffy, doch steht sie meiner Meinung nach stellvertretend für alle Freunde, denn anders wäre es nicht nachvollziehbar.
Von daher betrachte ich diesen Ansatz als Rückschritt und somit als Kritikpunkt, besonders da ich die Erkenntnisse über das Auseinanderleben und über Freundschaft aus der letzen Folge als Abschluss dieses Themas betrachtet habe und die Gefahr besteht, dass es bei noch häufigerer Erwähnung langweilig wird.
Um die Grundaussage zu vermitteln und auch die einzelnen Charaktere ihre Erkenntnisse gewinnen zu lassen, ist es meiner Meinung nach unnötig, jeden mit jedem reden zu lassen.
Aufgebracht macht sich Xander auf den Weg zu seinem Date mit Eve, jedoch nicht ohne vorher noch mit Faith zu sprechen, die ihrem Charakter gemäß, das Verhalten des jungen Mannes verstehen kann und anmerkt, dass sich wohl niemand in ihn hineinversetzen könne.
Interessant ist dabei, dass Faiths zunehmende Reife von Folge zu Folge fortschreitet und immer wieder Erwähnung findet, so dass die Jägerin in einigen Punkten schon sehr Buffy ähnelt.
Die Gespräche mit Willow und Faith ziehen für Xander zwei inhaltlich sehr interessante Erkenntnisse, abermals durch seine neue Fähigkeit verursacht, mit sich mit:
Zum einen der Verdacht, dass Dawn eine Jägerin sein könnte und zum anderen Faiths Kampf in Silent Hill, mit einer Frau, die „seiner“ Eve bis aufs Haar gleicht.
Letzteres ist übrigens auch für den Leser eine neue, wenn vielleicht auch vorausschaubare Erkenntnis.
Während Lily dabei ist, sich einen magischen Anhänger zum Schutz vor dem magischen Auge zu besorgen, damit ihre Identität nicht offenbart wird, trifft Xander bei Eve ein, die jedoch ihre Verabredung absagen muss, da sie ihre kranke Mutter bei sich hat.
In dem Punkt verstehen es die Autoren wirklich, die Leser zu verwirren, denn Eves Mutter wirft sämtliche Vermutungen bezüglich der Eve in Silent Hill noch einmal komplett über den Haufen.
Zu einer Aufarbeitung dieser Fragen kommt es jedoch nicht, da Xanders Auge ihm plötzlich das Innere der kranken Frau, ein Blutgerinnsel, offenbart und man den Krankenwagen alarmiert, was ihr schließlich das Leben rettet.
Zuhause trifft Xander auf Andrew und konfrontiert ihn mit einer anderen Erkenntnis: anscheinend hat Andrew mit jemand anderem eine Con besucht.
Obwohl Xander sichtlich verärgert ist, ist die Auseinandersetzung der beiden relativ schnell geschlichtet, schließlich ist das Verhalten von beiden Personen nachvollziehbar.
Kaum beruhigt, macht sich das magische Auge schon wieder bemerkbar und Xander wird über Andrews Verhältnis zu Warren (welcher Art es auch sein mag) aufgeklärt, was das Fass zum Überlaufen bringt.
Es folgt eine emotionsgeladene Auseinandersetzung, in der Andrew sich verzweifelt zu erklären versucht und erneut zunehmendes Selbstbewusstsein zeigt, während Xander stur auf seinem Standpunkt beharrt und blind ist, für jeden Erklärungsversuch. Der Streit gipfelt, indem Xander endlich ausspricht, was ihn schon lange quält: Anya ist Tod und Andrew ist noch am Leben. Total perplex durch diese Offenbarung packt Andrew seine Sachen und geht.
Das diese Konfrontation irgendwann kommen musste, war klar, doch die Art wie es geschieht, ist trotzdem sehr mitreißend. Interessant sind dabei auch die „Rollen“ der Beteiligten:
War Xander sonst immer der Reife unter den beiden, legt er nun eine Verbohrtheit an den Tag, die seinem sonstigen Verhalten total widerspricht und somit sein inneres Chaos zeigt. Wie schon damals bei Angel akzeptiert er keine andere Meinung und will sich nicht einmal anhören, was Andrew zu sagen hat, obwohl es äußerst wichtig wäre (die Wahrheit über Taras Tod). Diese Intoleranz ist wohl eine Eigenschaft, die er trotz geistiger Weiterentwicklung nie ablegen können wird.
Der sonst meist kindlich wirkende Andrew dagegen zeigt eine enorme Reife (was wohl auch mit Warrens Auferstehung zu tun hat) und äußerst ausdrücklich, dass er sich weder von Warren noch von Xander manipulieren lassen wird und auf eigenen Beinen stehen kann. Dabei wirft er auch moralische und durchaus nachvollziehbare Fragen auf, wie Xanders bedingungsloses Hinnehmen von Anyas Vergangenheit.
Diese Schlüsselszene zeigt also eine völlig neue Sicht über beide Charaktere, ohne dabei die Logik außer Acht zu lassen. Das Verhalten beider Männer ist extrem charakternah und nachvollziehbar und besonders Xanders Verhalten bietet einen schönen Kontrast zu seiner neuen Fähigkeit.
Diese Erkenntnis gewinnt er kurze Zeit später auch, da ihm sein Auge seine eigene Zukunft zeigt, in der er zwar erfolgreich, aber ohne Freunde ist.
Er macht er sich auf den Weg, die Augen zurückzugeben, kurz bevor Buffy, die mit Kennedy den Dämon ausfindig gemacht hat, in seiner Wohnung auftaucht und sich die Sehorgane zur Not mit Gewalt holen will.
An dieser Stelle kann ich zwar verstehen, dass Buffy aufgebracht ist, doch finde ich ihre enorme Wut diesbezüglich etwas übertrieben und „out of character“, da ich nicht glaube, dass sie Xander Gewalt antun würde, selbst nicht in dieser Situation.
Nahezu die gesamt Gruppe findet sich schließlich im Laden zusammen, wo sie von Larr attackiert werden, der als Händler dämonischer Körperteile einiges zu verlieren hat.
Nach kurzem Handgemenge muss er sich jedoch ergeben und bietet im Tausch für sein Leben, Informationen über Malkuth und einen Verräter in ihrer Mitte an.
Zwar werden seine Worte als Lügen bzw. nutzlos abgetan, doch handelt Lily, die ihre Enttarnung fürchtet, sofort und lässt den Dämon, aufgrund eines geäußerten Verdachtes, von Faith erschießen.
Schlussendlich gibt Xander die Augen seinem Besitzer zurück und ist um die Erkenntnis reicher, dass es keiner magischen Kräfte bedarf, um etwas Besonderes zu sein.
Obwohl er diese Erkenntnis schon früher einmal gewonnen hat, ist es hier keinesfalls fehl am Platz, da der junge Mann inzwischen erneut große Rückschläge und Qualen hinnehmen musste.
Auch Faith erwartet etwas später noch eine qualvolle Vision, in der sich Eve (aus Silent Hill) über Vis Tod lustig macht und der Jägerin eröffnet, dass sie Schuld am Tod ihrer Freunde ist bzw. sein werde.
Aufgrund Eves zwielichtigem Verhalten und ihren rätselhaften Äußerungen, bietet diese gekonnte Szene viel Spekulationsraum.
Zum Abschluss der Folge wird noch einmal auf Xander eingegangen, der nach Andrews Auszug und Clems Abschied (mitsamt Erinnerungen und Freundin) allein in seiner Wohnung ist und schließlich voller Wut, den erst kürzlich vollendeten Plastiksaurier, der ihn jetzt vorwurfsvoll anzustarren scheint, zertrümmert.
Die Symbolik in der Schlussszenerie ist nur allzu deutlich: War die Freundschaft der beiden (symbolisiert durch den Dino) an einem Höhepunkt und Andrew mittlerweile vollwertiges Mitglied der Scoobies, so ist nun das Verhältnis vollkommen zerstört.
Wie sich das Personengefüge jetzt entwickelt, werden die nächsten Folgen zeigen.
Fazit:
Eine Charakterfolge, in der Xander neue Erkenntnisse über seine Mitmenschen und sich selbst gewinnt und nebenbei auch noch Hinweise für den Hauptplot gelegt werden.
Bis auf wenige Ausnahmen, wie Buffys Wut auf Xander, ist das Verhalten der Personen sehr charakternah und nachvollziehbar beschrieben und der Plot um die Augen ist besonders einfallsreich.
Neben den im Review erwähnten möchte ich besonders die Szenen um Clem erwähnen, dessen Charakter genau getroffen wurde, obwohl mir sein Auftauchen eher als Mittel zum Zweck erschien, was eigentlich schade ist.
Die kleineren Handlungen, wie Faiths Vision oder der Streit zwischen Dawn und Shin bringen neue Erkenntnisse mit sich und bieten neue Bezugspunkte für Spekulationen.
Gibt es beim Ersten Lesen noch viele Punkte, die man kritisieren könnte, beispielsweise das Einsetzen des Auges, beginnt man beim zweiten Anlauf die Beweggründe und Äußerungen zu verstehen.
Nur die „Nicht-Freundschaft“ zwischen Xander und Willow macht da für mich eine Ausnahme, da ich bisher nur gegenteilige Hinweise ausmachen konnte und diese Aussage als Rückschritt sehe.
Auch wird diese „Punkt-für-Punkt-Abhandlung“ über die Entfremdung langsam aber sicher langweilig.
Als kleinen Kritikpunkt sehe ich noch, dass bei dieser Folge sowohl in Grammatik, als auch in Ausdruck einige Fehler übersehen wurden, was aber bei der Fülle an Text nicht so sehr ins Gewicht fällt.
Auch wenn ich nicht viel an der Episode auszusetzen habe, stört es mich, dass man nicht gleich beim ersten Lesen, diese Erkenntnisse gewinnen kann, weil viele wichtige Details nur am Rande oder ungenau auftauchen und daher nicht sofort zu erkennen sind.
Da ich jedoch nicht ausschließe, das letzteres vielleicht mehr an mir und weniger an dem Schreibstil liegt, gebe ich „Mad Eye Harris“ 4 von 5 Punkten. _________________ GABRIELLE: "A life of journeying has brought you to the farthest lands, to the very edge of the earth."
XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
GABRIELLE: "I knew you'd say that."
Zuletzt bearbeitet von Aries am Do März 24, 2005 9:55 am, insgesamt einmal bearbeitet |
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Stefan Site Admin

Age: 19 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1358 Wohnort: Linz
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Verfasst am: Fr Jun 25, 2004 4:55 pm Titel: |
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Hi!
Ich wollte mich mal wieder bei allen Review-Schreibern und den Leuten, die ihre Meinung abgegeben haben, bedanken
Uns Autoren bedeutetn die Reviews immer sehr viel.. also Herzlichen Dank
cu
Stefan |
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: Fr Jun 25, 2004 5:00 pm Titel: |
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@Aries: Wieder mal ein hervorragendes Review mit einigen interessanten Ansätzen und Schlussfolgerungen. Auch hast du es geschafft die Folge sehr positiv zu bewerten, ohne das es zwanghaft wirkt.
Ich muss sagen, die Episode gehört für mich eher zu den schwächeren und mein Review war daher eher kritisch ausgelegt, wahrscheinlich etwas zu kritisch.
Wie auch immer, in dem Punkt mit Willow und Xander sind wir ja einer Meinung, das mit der Augenimplantation sehe ich jedoch ganz anders.
Zwar lassen die Gründe die du aufgezeigt hast, das Ganze etwas plausibler wirken, dennoch halte ich es noch immer für unglaubwürdig und nicht dem Charakter entsprechend, auch wenn man seine seelische Zerrüttung berücksichtig.
Xander hat auch negative Charaktereigenschaften, was du ja auch bei der Sache mit Andrew angeschnitten hast, und da stimme ich dir zu. Aber eine solche Unvernunft ist völlig untypisch für ihn.
Zudem: Wenn ich deine Begründung lese, macht es wie schon gesagt mehr Sinn, allerdings kommt es so extrem in der der Episode nicht rüber. Und ich möchte mir nicht selbst irgendwelche Begründungen ausdenken müssen um das ganze dann doch noch realistisch wirken zu lassen. Das ist die Aufgabe der Autoren.
In der Episode hat es auf mich einfach so gewirkt, dass er sich gedacht hat: "Ach probieren wir's einmal, kann ja ganz witzig werden" - und wir reden hier über ein DÄMONISCHES AUGE.
Soviel mal dazu
Mfg jaret _________________ Back off before somebody gets hurt.
How 'bout I back off right after? |
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Aries Wächter

Age: 21 Anmeldungsdatum: 21.04.2004 Beiträge: 1013 Wohnort: Jena
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Verfasst am: Fr Jun 25, 2004 5:23 pm Titel: |
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Ich muss zugeben, ich musste auch mehrmals überlegen, und war auch nicht 100 %ig sicher mit der Bewertung.
In erster Linie ist es aber dazu gekommen, weil ich es mit meinem Review von Folge 12, die ja auch eine Chara-Folge war, verglichen habe.
Da hatte ich auch einige Kritikpunkte und hab' 4 von 5 Punkten gegeben.
Und diese Folge hat mir in einigen Punkten nicht so gut, aber in vielen auch besser gefallen als Folge 12. Von daher will ich meinem Bewertungssystem ja treu bleiben.
Deswegen hab ich den Autoren hier Zugeständnisse gemacht und eher angenommen, dass die Begründungen für die Handlungen (die sind aber meiner Meinung nach schon vorhanden, ausdenken will ich mir auch nichts müssen) allgemein ersichtlich und vielleicht nur für mich nicht gleich zu erkennen waren.
Da ich meist versuche objektiv zu schreiben, was natürlich nicht immer möglich ist, bin ich da lieber zu locker als zu kritisch, da ich versuche, von verschiedenen Standpunkten aus zu urteilen.
Aber da Du ja auch immer Reviews schreibt, ist es ja eher gut, dass wir da verschiedene Ansätze haben.  _________________ GABRIELLE: "A life of journeying has brought you to the farthest lands, to the very edge of the earth."
XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
GABRIELLE: "I knew you'd say that." |
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: So Jun 27, 2004 6:47 pm Titel: |
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@Aries:
Mit den verschiedenen Review-Stilen hast du recht, es wär ja auch langweilig wenn wir dasselbe
schreiben würden. Irritiert hat mich allerdings, dass du geschrieben hast, dass du dir auch nichts
ausdenken müssen willst, um irgendwelche Handlungen und Ereignisse zu erklären. Andererseits hab
ich deiner Aussage jedoch entnommen, dass du nur vermutest, dass die Erklärung in den Geschichten
zu finden ist, du sie aber nicht entdecken konntest. Was wiederum schon verwunderlich ist, da du
ganz offensichtlich sehr viel Interesse an diesem Projekt hast und auch ganz sicher nicht dumm
bist.
Aber gut, es war zumindest ein interessanter Standpunkt und auch sonst war das Review wirklich
gewohnt gut gelungen. Übrigens: Mich hätte deine Meinung zu der Giles-Jenny-Hochzeitsgeschichte
interessiert.
Noch mal zurück zu der Xander und seinem neuen Auge: Es würde mich die Stellungnahme des
verantwortlichen Autors dazu sehr interessieren. Ich würde wirklich gerne wissen mit welchem
Hintergrund man Xander so dargestellt wurde. Es wär wirklich toll, wenn sich der Autor bzw. die
Autoren der Folge dazu äussern würden, also Nightfever und lion.
Soviel mal dazu.
Mfg jaret _________________ Back off before somebody gets hurt.
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Aries Wächter

Age: 21 Anmeldungsdatum: 21.04.2004 Beiträge: 1013 Wohnort: Jena
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Verfasst am: So Jun 27, 2004 7:14 pm Titel: |
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Also, die Hinweise, um diverse Verhaltensweisen zu erklären, sind meiner Meinung nach auf jeden Fall vorhanden, z.B. Xanders Komplexe, die immer wieder angedeutet werden.
Nur: Ich fand, diese Hinweise waren nicht sofort ersichtlich, jedenfalls beim ersten Lesen nicht, da das Hauptaugenmerk immer auf anderen Dingen lag.
Beim zweiten Lesen, wenn man meist mehr Augenmerk auf Details legt, ist es mir dann aufgefallen.
Und ich habe kritisiert, dass diese Details nicht gleich ersichtlich waren, obwohl sie sehr wichtig sind.
Aber dann hab' ich, wie schon gesagt, eingeräumt, das es vielleicht nur mir so ging, vielleicht gerade deshalb, weil ich mich soviel mit den Folgen beschäftige.
Wären gar keine Hinweise vorhanden gewesen, hätte ich ganz anders (ähnlich wie Du, jaret) bewertet und wäre sicher nicht zu so einem postiven Fazit gekommen.
Also für mich persönlich waren die Hinweise da, aber zu versteckt, als dass man sie beim ersten Lesen bemerken könnte.
Aber es hat ja auch jeder ein anderes System beim Lesen: Die einen Lesen vielleicht alles gleich ganz genau (und bekommen alle Details vielleicht gleich mit), andere (wie ich) lesen erstmal grob die Story und dann nochmal detailliert, wieder andere überfliegen vielleicht nur alles und geben sich damit zufrieden.
Auf die verschiedenen Sichtweisen versuche ich im Review immer einzugehen.
Ich hoffe, ich konnte Deine Frage damit beantworten und den Widerspruch, der vielleicht unbeabsichtigt entstand, beiseite räumen, jaret.
Und zu Giles/Jenny: Ich bin nicht weiter drauf eingegangen, weil es für mich nur ein "Geschenk" an Giles/Jenny Shipper war (gab's ja auch schon für Spike/Buffy) und unwichtig für die Story.
Ich find's zwar persönlich auch unlogisch anhand der Kürze und der meiner Meinung nach fehleden Intensität der Beziehung, aber wenn es andere nicht so sehen, bitte. Hab' damit kein Problem, da es ja sicher keine Rolle mehr spielen wird.
MfG, Aries _________________ GABRIELLE: "A life of journeying has brought you to the farthest lands, to the very edge of the earth."
XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
GABRIELLE: "I knew you'd say that." |
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