..::Review 4 - Be careful what u wish for::..

Nach der spannenden Folge von letzter Woche, bot Projekt 8 dem Leser diese Woche etwas zum lachen. Wie es unseren Freunden diese Woche ergangen ist? Lasst uns diese Folge noch mal Revue passieren. Hier ist die offizielle Review zur „Be Careful What you wish for“.

Zu Beginn der Folge befinden wir uns in einem Zauberladen. Xander, Dawn und Buffy sind auf der Suche nach einem Geschenk für Giles, dessen Ärger die Scoobies nach ihrem Videoabend ja auf sich gezogen haben. Der Besitzer des Zauberladens hat erst kürzlich eine alte Öllampe – scheinbar durch Zufall – erworben. Es bedurfte Xander zwar einiger Überredungskünste, doch am Ende triumphieren Buffy und Dawn. Scheinbar nebenbei erwähnt Dawn, dass sie gerne jobben würde, was Buffy sofort abblockt. Dabei stellt sich mir die Frage: Wieso eigentlich? „Die Schule könnte darunter leiden!“ ist vielleicht ein gutes Argument, aber seien wir mal ehrlich: Wie viele Schüler haben nicht nebenbei gejobbt um ihr Taschengeld ein wenig aufzubessern? Sei es Zeitungen austragen oder Babysitten. Dawns Wunsch nach einem Job ist nur der Wunsch danach selbstständig und wie eine „Erwachsene“ angesehen zu werden. Nicht nur ich hätte mir mehr Interesse von Buffy gewünscht, sondern auch Dawn, die einen sehr enttäuschten Eindruck macht.

Apropos Selbstständigkeit: Dawn hat ihren ersten Schultag und lernt dabei vier Schüler kennen, die sicher auch in den nächsten Folgen hin und wieder in Erscheinung treten werden. Sam, Mara, Josh und Leroy. Letzterer scheint so was wie der Sunnyboy an der High School in Cleveland zu sein. Bleibt nur zu hoffen, dass wir nicht wieder so eine Geschichte wie mit der verzauberten Jacke serviert bekommen werden *g*. Überhaupt waren Anspielungen auf Staffel 7 reichlich vertreten. Sei es nun die verzauberte Jacke oder Dawns erster Schultag an der Sunnydale High.

Schnitt zum Cleveland Campus. Willow spürt einen heftigen Schmerz in ihrem Magen und einmal mehr wird uns klar welche Auswirkungen ihr Dasein als Hüterin auf sie hat. Denn die Schmerzen, die sie empfindet sind die von Faith, die zur gleichen Zeit von einem Vampir, mit dem sie gerade kämpft, in den Magen getreten wird. Nachdem Faith den Vampir zu Staub verarbeitet hat, kommen Kimberly – die gerettete Jägerin aus „Welcome to Silent Hill – und Robin in die Lagerhalle. Dem Leser wird klar, dass Faith Kimberly trainiert und ihr dies offensichtlich Spaß zu machen scheint. Auch wenn sich ihre Motivierungskünste noch in Grenzen halten.

Sehr witzig ist wieder mal die Szene zwischen Andrew und Xander geworden. Xander scheint allmählich so etwas wie der große Bruder oder der gute Kumpel für Andrew zu werden. Jemand, zu dem Andrew aufschaut und den er bewundert. Andrew/Xander-Shipper hoffen ja immer noch, dass die Beiden ein Paar werden.

Giles und Lily haben unterdessen ein Gespräch über den Höllenschlund. Sie rätseln darüber, wo sich der neue Höllenschlund denn nun genau befindet und Lily stellt die Frage in den Raum ob Clevelands Höllenschlund nicht auch ein Heer an Übervampiren beherbergt. Giles kann dies – so erscheint es mir jedenfalls – nicht verneinen aber auch nicht richtig bejahen. Es scheint als wüsste er es selber nicht genau. Gibt es also tatsächlich noch Übervampire? Können immer noch Übervampire geschaffen werden? Das Urböse kann ja nicht besiegt werden. Fragen über Fragen….

Die nächste Szene: Dawn kommt aufgeregt nach Hause und will Buffy von ihrem ersten Schultag berichten, doch die zeigt sich richtig desinteressiert. Wieder ist Dawn enttäuscht und dies umso mehr, da auch Giles andere Pläne zu haben scheint als sich anzuhören wie es Dawn ergangen ist. Lily ist die Einzige, bei der Dawns Erzählungen Gehör finden. Wie eine Mutter, macht Lily für Dawn das Abendessen und hört ihr zu was sie an ihrem ersten Schultag erlebt hat. Sogar von ihrem Jobangebot bei Cleverand Rides vertraut Dawn der Wächterin an. Lily gibt Dawn einen Ratschlag und hört sie an, etwas, dass eigentlich Buffys Aufgabe gewesen wäre. Eins ist klar: Was die Beziehung zwischen Buffy und Dawn angeht, müssen wohl noch ein paar Gespräche zwischen den Schwestern geführt werden. Wie Xander schon – etwas später in der Folge – angedeutet hat.

Bei Buffys Wohnungssuche war ich mir nicht sicher, ob ich lachen oder Mitleid mit der armen Buffy haben soll. Nahe an einem Friedhof, Schimmel, ein Pentagramm unter dem Teppich…..Tja einen Wohnung suchen ist nicht schwer, eine Gute finden umso mehr!!!

Etwas später verpacken Buffy und Dawn das Geschenk für Giles, die Öllampe. Dabei versucht Buffy sie zu säubern und lässt einen Djinn frei, der erklärt sie hätten drei Wünsche frei. Buffy wünscht sich die perfekte Wohnung und landet prompt in Sibirien. Eine urkomische Szene.

Auch Giles, der mit Buffy reden wollte, reibt an der Lampe und lässt dabei unwissentlich unseren Djinn frei. Der nächste Schmunzler ist garantiert als Djinn staubtrocken bemerkt: „Solch einen Stress hatte ich nicht mehr seit ein Kalif mich in seinem Harem vergaß!“ Giles wünscht sich, dass Buffy mehr mit ihm redet.

Willow ist die Nächste, die in Giles Wohnung eintrifft und damit die Lampe entdeckt. Als der Djinn auftaucht, wünscht sich Willow einen Job, bei dem sie ihre Fähigkeiten voll ausnützen kann. Der Djinn befördert die arme Willow in einen Kaufhaus, in dem sie eine alberne Verkleidung zu Halloween trägt und von Kindern bekichert wird. Djinn wird herbeigerufen. Willow wünscht sich zu unterrichten.

Die Szene, in der Andrew auf den Djinn trifft, sorgt – in der ohnehin schon lustigen Folge – dann wieder für einen Lacher. Andrew hat so viele Wünsche, dass der Djinn ihn unterbricht und erklärt er hätte nur drei Wünsche frei, da Andrew sich aber so vieles wünscht frägt er: „Kann ich mir für einen Wunsch nicht zwei andere wünschen und vier haben?“ Das ist typisch, Andrew! Ich bin begeistert! Andrew ist beleidigt, weil Djinn sagt, dass er sich an die Regeln halten muss und überträgt seine Wünsche auf Xander.

Buffy hat sich unterdessen zurück gewünscht. Djinns Einwand die Wohnung sei doch perfekt entgegnet die Jägerin: „Ja aber es wird ein bisschen schwierig für Dawn morgens pünktlich in die Schule zu kommen!!“ Ein echtes Highlight der Folge ist der Moment, in dem Buffy mit Dawn zurückkehrt und Buffy anfängt Giles jedes noch so kleine Detail über ihre Beziehung zu Spike und Angel zu erzählen. Details, auf die der gute Giles lieber verzichtet hätte und vor allem Buffy!!! Xander hat unbedarft ausgesprochen, dass er gerne Astronaut wäre und prompt befindet er sich ein paar Lichtjahre von der Erde entfernt. Zum Glück findet Xander heraus wie man den Djinn herbeirufen kann. Sein zweiter Wunsch ist in seiner Firma sehr erfolgreich zu sein.

Willow hat es unterdessen in eine Hundeschule verschlagen, wo sie sich einer Horde Hunde gegenüber sieht, von denen einer ihr auf die Schuhe pinkelt. Wieder arme Willow!!!

Xander ist unterdessen zum skrupellosen Firmenboss mutiert, der sogar eine alte Dame vor die Tür setzen möchte nur um das Haus abreißen zu können. An dieser Stelle begegnen wir auch wieder Eve aus Folge 3, die in seinem Wunsch den Part der attraktiven Mitarbeiterin mimt.

Giles hat sich vom Djinn unterdessen gewünscht, dass er seinen Wunsch rückgängig macht. Buffy ist das Ganze natürlich entsetzlich peinlich. Buffy, Lily und Giles finden heraus, dass der Djinn dazu verflucht wurde, die Wünsche anders aufzufassen als sie ausgesprochen werden. Ein Ritual wird vorbereitet und gerade als Lily es durchführen will platzt Andrew herein und erzählt panisch, dass Xander der „Jeannie“ gegenüber einen Wunsch geäußert hat und verschwunden ist. Eine Szene, die wieder zum schmunzeln verleitet.

Tage später überreichen die Freunde Giles ein anderes Versöhnungsgeschenk. Ein Handbuch für Jägerinnen. Giles ist gerührt und man ist überrascht als Buffy ankündigt mit Giles reden zu wollen. Allerdings nimmt das Gespräch einen anderen Verlauf als er nach dem rührenden Geschenk erahnen ließ. Buffy erklärt nicht mehr mit Giles arbeiten zu wollen und im Endeffekt distanziert sie sich noch weiter von ihm als sie erklärt ausziehen zu wollen. Eine harte Szene und man fragt sich ob Giles und Buffy es schaffen werden die unsichtbare Mauer, die sich seit Staffel 7 aufgebaut hat, zu durchbrechen. Sicher es ist ein bisschen wie die Distanzierung der Schülerin von ihrem Lehrer um Selbst- und Eigenständig zu werden doch trotzdem sind Buffys Worte zu hart und verletzend und noch dazu nach solch einem schönen Augenblick völlig unangebracht. Doch das ist halt Buffy.

Fazit: Spaß. Ist das erste was mir zu dieser Folge einfällt. „Be careful what you wish for“ führt zwar – vor allem in Bezug auf die Charaktere – den roten Faden der Staffel fort, doch im Vordergrund stand mehr der Spaß. Ich finde das ist gelungen. Die sonst übliche Bewertung entfällt diesmal, weil ich an der Folge mitgeschrieben habe und deshalb nicht objektiv genug urteilen kann. Das wäre auch meinen Kollegen gegenüber nicht fair. Deshalb überlasse ich das Urteilen diesmal ganz allein Euch, liebe Leser. Wie hat Euch die Folge gefallen?

 

 

 






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