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8.16 "Silence"
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jaret
Meister


Age: 25
Anmeldungsdatum: 26.05.2004
Beiträge: 964
Wohnort: Graz, AUT

BeitragVerfasst am: Fr Aug 06, 2004 10:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@The Judge: Gutes Review, freut mich dass sich noch ein weiterer Fan die Arbeit antut.

Ich hab mein Review gerade fertiggeschrieben, es muss aber noch korrigiert und "entschärft" Twisted Evil werden. Bis Montag abend sollte ich es aber schaffen und werde es dann sofort hier posten.

Sorry übrigens, dass es diesmal so lange gedauert hat, aber neben der fehlenden Zeit hat mir schlicht und ehrlich einfach die Motivation gefehlt.
Aber jetzt ist das Ding im Kasten und ab nächster Woche online.

Mfg jaret Cool

P.S.: Das Review wird auch an Buffy-Online geschickt.
_________________
Back off before somebody gets hurt.
How 'bout I back off right after?
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The Judge
Slayerette


Age: 38
Anmeldungsdatum: 06.08.2004
Beiträge: 17
Wohnort: Zwischen Nord-und Ostsee

BeitragVerfasst am: Sa Aug 07, 2004 7:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Jaret:
Zitat:
Gutes Review, freut mich dass sich noch ein weiterer Fan die Arbeit antut.

Zum Glück gibt es einige die sich die Mühe machen, einfach weil es auch Spaß bringt ein bischen darüber zu schreiben. Und die Autoren freuen sich auch sicherlich über jedes Feedback.
Positive und auch kritische Reaktionen steigern die Motivation enorm, sowohl bei Fanfic als auch bei umfangreichen Reviews.

Bin gespannt auf Deines. Stell es doch auch bei Exoo rein. Wink
Bis Montag.

TJ
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hopelezZ
Dämon


Age: 18
Anmeldungsdatum: 20.04.2004
Beiträge: 447

BeitragVerfasst am: Sa Aug 07, 2004 8:55 am    Titel: Antworten mit Zitat

zum glück gibt es p8 die sich die mühe machen etwas zu schreiben, sodass ihr euch die mühe machen könnt Smile
naja hab noch nie besonders viel feedback bekommen..und im moment sieht die situation bis auf eure reviews auch etwas mager aus..immerhin ist sommer, und wahrscheinlich werden auch manche leser nicht unbedingt zum lesen kommen. außerdem ist unsere seite ausgefallen.
also erstmal danke an alle die überhaupt irgendetwas dazu schreiben Smile
@judge
naja dein review kenn ich ja zufällig auch schon Wink
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"Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind, und was weiß ich von Deinen...?" Kafka
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Mel
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Age: 33
Anmeldungsdatum: 18.04.2004
Beiträge: 1281
Wohnort: Philippsburg/Baden

BeitragVerfasst am: Mo Aug 09, 2004 10:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich poste hier mal das Review von tamara:


Die 16. Folge der virtuellen Buffy-Staffel, „Silence“, führt uns langsam auf das Finale zu, und ist soweit ich das sehe, eine Art „Ruhe-vor-dem-Sturm-Folge“. Was allerdings nicht heißen soll, dass es an Action fehlt... aber lest selbst!

Die Episode startet mit Buffy und Dawn, die versuchen sich auszusprechen; Giles, der Lilys Spuren aus seinem Leben beseitigen will; und einer recherchierenden Willow. Alle vier haben jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Vor allem die beiden Summers-Schwestern scheinen noch nicht so ganz alle Dinge, die zwischen ihnen stehen, geklärt zu haben. Trotzdem zeigt Buffy hier wie sonst nur selten ihre verletzliche Seite. Das Ganze nimmt sie sehr mit, denn sie weiß, was für eine Bürde die Jägerinnenkräfte bedeuten, und sie hat Angst um Dawn. Auch kommt hier wieder einmal die bereits von Lily gestelllte Frage auf, ob nicht alles einfacher wäre, wenn es wieder nur eine einzige Jägerin gäbe...

Zwischen den Scoobies werden Schauplätze eingeblendet, die sehr weit weg liegen, wie Island, Afrika und China –wo sich zeigt, wie viel Schaden die Reiter wirklich angerichtet haben- , und solche, die näher liegen, als man denkt: In Cleveland tötet ein grauenhafter Dämon ein Kind. Doch keine Ruhe für die Gang?

Die nächste Überraschung bildet ein Traum von Faith, in dem sie auf Lily trifft und erkennt, dass die Wächterin Vi umgebracht hat. Angestachelt und sogar mit Waffen versorgt von ihrer Nemesis Eve tötet die Jägerin Lily auf eine brutale Art und Weise... und wacht schweißgebadet und schockiert von sich selbst auf. Interessant, wie sich hier die Geschichte um Eve verdichtet und an Spannung auch einiges vorbringen kann.

Für lustige Abwechslung sorgt danach eine sich durch die ganze Folge ziehende Story: Kennedys Eltern wollen ihre Tochter besuchen kommen und glauben durch ein Missverständnis, dass die Jägerin einen blonden Freund hat. Doch woher nehmen und nicht stehlen? Nach reiflicher Überlegung entschließen sich Ken und Willow für Andrew. Allein diese verzweifelte Entscheidung sorgt für Lacher, aber auch für Probleme. Denn wie soll Kennedy den Geek so schnell schwiegersohntauglich machen? Wink

Xander inzwischen erinnert sich wehmütig an seine WG-Zeit mit Kennedys neuem Alibi-Freund. Es wäre sicher schön, die Beiden noch mal zusammen wohnen zu sehen... Doch da wird auch noch eine andere Erinnerung wach: Dass Buffy Willow angeheuert hat, ein Auge auf Giles zu werfen. Ein Verrat, den der Wächter sicher nicht so ohne Weiteres wegstecken kann. Xander sieht ein, dass es falsch war, Giles bisher nichts davon zu erzählen. Aber ob das wirklich seine Aufgabe ist? Jedenfalls macht er sich auf den Weg, da er seiner Ansicht nach sowieso immer zwischen den Stühlen steht, und schwärzt seine Freundinnen –wenn auch etwas zögerlich- an. Schade, dass Xander sich so ausgegrenzt fühlt. Ein guter alter Will-Xander-Buffy-Videoabend wäre sicher für alle nicht übel. Doch leider sind sie nicht mehr auf der Highschool...

Giles wendet sich verletzt an Willow (denn Buffy ist für einen Sonderauftrag vorübergehend out of town.). Doch ihre Aussprache läuft wie zu erwarten war schief und die beiden gehen unglücklich auseinander.

Zwischenzeitlich wird die immer noch sehr witzige Ken-Andrew-Sache weitergeführt; und Dawn beginnt sich Gedanken über eine Mitschülerin von ihr zu machen, die angeblich in er Drogenszene getötet wurde. Doch die junge Jägerin glaubt nicht an einen Zufall... Gedankenverloren beschließt sie sich beim Shopping abzulenken und trifft auf Willow, die frustriert die gleiche Idee hatte. Doch als Dawn ihr von ihrem Verdacht erzählt, reagiert die Hüterin desinteressiert und gelangweilt. Sie hat es wohl satt, den Kummerkasten der Nation zu spielen und wendet sich jetzt lieber ihrem neuen Rock zu...

Die Szene wechselt zu Clevelands neuem Bösewicht- oder besser gesagt, es ist eigentlich ein Duo: zwei Brüder, die Jagd auf junge Jägerinnen machen wollen. Das erste Opfer soll Ronah sein, die sich allerdings zu wehren weiß und im Anschluss eine Scoobie-Sitzung einberuft. Die Dämonen suchen sich derweil ein neues Ziel...

Als Buffy von ihrem Auftrag zurückkehrt, überkommt sie spontan die Idee, mit ihren alten beiden besten Freunden den Abend zu verbringen ( denn das haben sie in der letzten Zeit sowieso viel zu wenig getan), also ruft sie beide an. Nachdem Xander beschäftigt ist (also müssen wir auf eine Old-Scoobies-Revival-Party wohl doch noch warten), schaut die blonde Jägerin bei Willlow vorbei. Aber aus einem entspannten Abend wird nichts: die Hüterin spürt den Schmerz einer Jägerin –Dawn, die auf eigene Faust ermitteln wollte, und dadurch auf den Mörder ihrer Mitschülerin gestoßen ist, auf den Dämon, der auch schon Ronah angegriffen hatte. Buffy kann ihrer Schwester buchstäblich im letzten Moment das Leben retten und beginnt einzusehen, dass sie sich wohl oder übel mit der neuen Situation zwischen ihnen arrangieren muss. Ein klein bisschen ist sie vielleicht auch stolz...?

Bei dem folgenden Meeting der Gang kommt nicht nur die Erkenntnis zur Sprache, dass der Dämon auf Jungfrauen spezialisiert und taubstumm ist. (Eine seltsame Mischung, übrigens!) Auch berichtet Dawn hier endlich von ihrem Prophezeiungstraum, Faith und Kennedy werden auf die Jagd geschickt, und Giles bittet Buffy um ein Gespräch unter vier Augen. Das verläuft zwar etwas holprig, aber am Ende erfreulicherweise doch gut. Es scheint, als hätten die Jägerin und ihr Wächter endlich wieder zueinander gefunden! Aber dem Leser wird noch ein für die Scoobies verborgener Schock versetzt: Im Wächterrat macht man gemeinsame Sache mit der Verräterin Lily!

Um diese Aufregung einigermaßen zu verdauen, findet endlich ein Ereignis statt, auf das die Autoren schon länger hingearbeitet haben: Dawn und Shin schlafen miteinander. In einer rührenden Szene zeigt Andrew Dawn danach, dass er sie wirklich versteht und eigentlich doch in der Realität lebt. Wunderschön geschrieben, obwohl es nur wenige Sätze sind Smile

Die Handlung ist auch gut in die Geschichte eingesponnen, zeigt sich doch, dass Dawn nur einen kleinen Anstoß brauchte, um sich ihrem Freund hinzugeben. Und nun kann auch der übriggebliebene Dämon ihr nicht mehr viel anhaben.... denken die Jägerin und ihre Schwester jedenfalls, als sie sich später mit Faith und Kennedy auf die Jagd machen. Sie treffen auf den Dämon und es kommt zu einem blutigen Kampf, der Faith ganz schön an die Reserven geht, denn sie wird schwer verletzt. Wenigstens können die Jägerinnen ihren Gegner ausschalten.

Nach überstandenem Kampf versucht Buffy, sich mit ihren Freunden Willow und Xander auszusprechen. Es zeigt sich, dass die Drei noch lange nicht reif für einen Videoabend sind, denn einige Sachen gehen ihnen doch ziemlich nahe- das Gespräch wird schließlich vertagt.

Die letzte Szene mit den Scoobies zeigt Kennedys Versuch, ihre Eltern von Andrew als ihren Freund zu überzeugen. Es geht alles gut, bis Willow hereinplatzt... aber sie weiß die Situation mit einer unglaublich lustigen Lösung zu entschärfen.

Als Letztes sieht man eine junge Jägerin in Russland, die von riesigen Massen Eiswasser getötet wird. Auch eine Folge von Lilys Zauber... oder nur einer von wenigen Schrecken, der unsere Scoobies noch erwartet?



FAZIT:



„Silence“ ist eine Folge der Versuche. Versuche, sich auszusprechen, die mehr oder weniger gut gehen. Versuche, die gute alte Zeit zurückzuholen. Und vor allem Versuche, all das Vertrauen wieder aufzubauen, das im Laufe der Zeit verloren gegangen ist. Eine schöne, ruhige Folge, die ihr Actionelement durch das Monster of the week trotzdem beibehält. Allenfalls ist der Dämon diesmal etwas seltsam geraten. Ein jungfrauenmordender Taubstummer?! Aber zugegeben, die Idee ist neu, und sie weckt Interesse. g Außerdem ist es auch wichtig für die Handlung, denn Dawn traut sich endlich, mit Shin den entscheidenden Schritt zu wagen. Auch die Kennedy-Andrew-Sache sorgt für Lacher und willkommene Abwechslung. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Gang es schafft, ihre Probleme untereinander zu klären!

Alles in Allem Dreieinhalb Punkte von Fünf, gemessen am Original und im Hinblick auf das baldige Staffelfinale. Großes Lob an die Autoren! Ich bin schon sehr gespannt... Wink

Bye Tamara
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Aries
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 09, 2004 1:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, hier kommt mein Review. Smile
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Zuletzt bearbeitet von Aries am Mo Aug 09, 2004 2:00 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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Aries
Wächter


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BeitragVerfasst am: Mo Aug 09, 2004 1:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ganze vier Wochen mussten wir dieses Mal warten, bis endlich die neue Folge von Projekt 8 online ging, deren Titel „Silence“ schon andeutet, dass sie nach den letzten Geschehnissen „die Ruhe nach dem Sturm“ thematisiert.

Schon zu Beginn wird ein Bezug zu den Ereignissen von Episode 15, welche zwei Tage zurückliegen, hergestellt, indem uns das Unheil durch die von Lily beschworenen Reiter des Todes in verschiedenen Teilen der Welt vor Augen geführt wird. Da sich dieses aber lediglich in diversen Naturkatastrophen zeigt und die Dämonen selbst zu keinem Zeitpunkt entdeckt werden, bleiben Buffy und Co. jedoch ahnungslos von der neuen Bedrohung.

Letzteres ist aber zum Teil auch auf die Scoobies selbst zurückzuführen, die viel zu sehr mit ihren persönlichen Problemen beschäftigt sind, um angesichts der vielen Katastrophen-Reportagen misstrauisch zu werden:

Buffy ist in eine Diskussion mit Dawn über deren monatelanges Verschweigen ihrer Jägerinnenkräfte verwickelt ist, Giles macht sich daran, alle Erinnerungen an Lily aus seiner Wohnung zu schaffen und Willow muss einmal mehr die Recherche über die Reiter ihren schulischen Aufgaben vorziehen.

Trotz ihrer Kürze gelingt es diesen Szenen, uns einen tiefen Einblick in die Seelen der Personen zu verschaffen und obendrein noch die charakterlichen Schwerpunkt der letzten Folge zusammen zu fassen.
Besonders Buffys Enttäuschung über Dawn mangelndes Vertrauen und Giles’ tiefe Trauer aufgrund Lilys Verrat und ihrer Verbindung zu Samielle und Vis Tod werden sehr charakternah und emotionsgeladen beschrieben und zudem mit passenden Musiktexten untermalt.

Nach diesem kleinen Exkurs wird jedoch schnell zum Hauptplot dieser Folge übergeleitet, indem ein Dämon in Erscheinung tritt, der einen kleinen Jungen vor dem Ertrinken rettet, nur um ihm dann sofort sämtliche Energie auszusaugen.

Schon die detaillierte Beschreibung der äußeren Gestalt des Wesens lässt den Leser regelrecht erschaudern und zumindest mir offenbarte sich in Verbindung mit dem Titel gleich eine Parallele zu den Gentlemen, deren unheimliches Aussehen und stille aber brutale Vorgehensweise mit dem hiesigen Dämon vergleichbar ist.
Daraus lässt sich schlussfolgern, dass diese Episode einmal mehr „mangelnde Kommunikation“ als Schwerpunkt thematisiert, ähnlich wie es damals „Hush“ getan hat.

In der selben Nacht wird Faith derweil mit Alpträumen gequält, in denen ihr Eve Lilys Verantwortlichkeit für Vis Tod offenbart und der Jägerin anschließend dabei hilft, die Wächterin erbarmungslos zu verfolgen und kaltblütig zu töten.

Obwohl Faiths Wut gegenüber Lily zweifellos nachvollziehbar ist, ist diese Szene jedoch sehr schockierend, gibt sie doch tiefe Einblicke in die seelischen Abgründe der Jägerin, die an ihre Zeit auf der bösen Seite erinnern. Die Hetzjagd, der anschließende Mord und generell die ganze Atmosphäre stehen regelrecht vor Spannung und lassen den Leser gleichzeitig mit Faith mitfühlen, sich aber auch um sie zu Sorgen.
Auch Eves Bedeutung wird hier einmal mehr hinterfragt, da sie ja eigentlich nur Teil des „Spiels“ in Silent Hill war, jetzt aber als Sinnbild für Faiths Emotionen mehr als jemals zuvor präsent ist.

Zumindest kann die Jägerin dieses Mal ihre Sorgen teilen, indem sie sich kurz darauf Robin anvertraut und schon damit zeigt, dass sie trotz aller Wut unter keinen Umständen wieder zur Mörderin werden will.

‚Am nächsten Morgen wird Kennedy mit Problemen ganz anderer Art gepeinigt:
Ihre Eltern kündigen einen Besuch an und sind nach einigen unbedachten Worten ihrer Tochter obendrein noch der Überzeugung, sie habe einen Freund, und wollen diesen ebenfalls kennen lernen. Da Kennedy ihren konservativ eingestellten Eltern aber keinesfalls ihre wahre sexuelle Orientierung offenbaren will, da sie fürchtet, ihr könne dann der Geldhahn abgedreht werden, kommt sie schließlich zusammen mit Willow auf die Idee, Andrew als ihren Freund auszugeben.

Nachdem Kennedy über mehrere Folgen lang nur als Willows Anhängsel fungierte, wird ihr hier endlich einmal die Chance gegeben, einen eigenen Handlungsbogen aufzubauen und dabei auch etwas über ihre privaten Hintergründe zu offenbaren.
Zwar macht ihre Lebenseinstellung, viel Geld haben zu wollen ohne zu arbeiten, nicht unbedingt sympathischer, doch zumindest ist die Aussicht auf eine Scheinbeziehung mit Andrew äußerst vielversprechend.

Xander ist unterdessen ganz in Gedanken an die vielen Erkenntnisse durch sein magisches Auge versunken, wodurch auch seine charakterlichen Schwerpunkte der letzten Folgen zusammengefasst werden.
Dabei erfährt der Leser auch von einer Vision, die in der damaligen Folge nicht geschildert wurde: Buffys Bitte an Willow, Giles und Lily im Auge zu behalten.
Verunsichert durch diesen offensichtlichen Vertrauensmissbrauch der beiden, überlegt Xander krampfhaft, ob er mit dem Wächter reden oder zuerst lieber seine Freundinnen kontaktieren solle.
Letztendlich entschließt er sich dazu, erst einmal diplomatische anzufragen, ob Giles nicht vielleicht schon von der Abmachung weiß und eine Auseinandersetzung damit vermeidbar ist.

Kurz darauf wird er jedoch aus seinen Gedanken gerissen, da Kennedy bei ihm aufkreuzt um mit Andrew zu sprechen, von dessen Auszug sie nichts wusste. Xander kann sie schließlich lediglich auf den Arbeitsplatz seines ehemaligen Freundes verweisen, da er sonst nichts über sein jetziges Leben weiß und wissen will.

Gesagt getan: Kennedy macht sich sofort auf zum Games Inn und kann nach einigen Diskussionen und Bestechungen Andrew tatsächlich für ihren Plan gewinnen.

Das die Beziehung zwischen Andrew und den anderen Charakteren sehr amüsant sein kann, wurde ja schon mehrfach bewiesen, aber die Dynamik, die sich mit Kennedy ergibt, setzt noch mal eins oben drauf. Da sind zwei Personen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber gleichzeitig so eigen in ihrer Art sind, dass sie doch ein quasi perfektes Gespann bilden. Davon wünscht man sich mehr.

Auch Xander macht sich nach dem unerwarteten Besuch gleich auf den Weg, um mit Giles zu reden, da Buffy aufgrund eines Sonderauftrages in Albany unterwegs ist. Zwar ist er in seinen Bemerkungen zunächst vorsichtig, gerät aber durch Giles Fragen ins Stottern und muss ihm schließlich alles über den Komplott von Buffy und Willow erzählen, von dem der Wächter noch nichts wusste und jetzt sichtlich verletzt ist.

Nach dem Lesen dieser Szene hatte ich wirklich Zweifel an der Charaktertreue von Xander.
Dass er sich durch seine ungeschickte Ausdrucksweise schnell mal verplappert und so für Konfliktstoff sorgt ist zwar nichts Neues, doch schon allein die Entscheidung, nicht erst mit seinen Freundinnen zu reden, passt nicht wirklich zu ihm.
Zwar wurde in den letzten Folgen seine Verletztheit bezüglich der vielen Geheimnisse der anderen und seine darin begründete Intoleranz und Verbohrtheit, die hier konsequent fortgeführt werden, mehrfach deutlich, doch dabei wird die wichtige Erkenntnis der letzten Folgen „weniger Zeit füreinander ändert nichts an der Freundschaft“ völlig außer Acht gelassen.
Dass er die Freundschaft zu Buffy und Willow dadurch mit Füßen tritt, wird umso deutlicher, da er sich in einer vorigen Szene noch so sehr an die alten Zeiten sehnt und sogar Pläne macht, um sich diesen wieder anzunähern.
Auch die Tatsache, dass Buffys Misstrauen letztendlich begründet war und die Wahrheit somit niemandem hilft, lässt dieses Gespräch überflüssig und charakterfremd erscheinen.

Kurz nach dem Xander die Wächterzentrale verlassen hat, taucht plötzlich Willow dort auf, um sich Material für eine Hausarbeit zu besorgen. Dort stößt sie jedoch auf einen äußerst resignierten Giles, der ihr sofort sein eben erworbenes Wissen offenbart. Während die damit gestartete Diskussion zuerst relativ ruhig verläuft und beide Parteien auch auf die Standpunkte des anderen eingehen, wird Willow im Verlauf des Gespräches zunehmend wütender, da sie sich mehr und mehr als Sündenbock für etwas fühlt, das gar nicht ihre Idee war. Dadurch angestachelt, führt die Hexe den ganzen Plan schließlich auf Buffy zurück und sucht darauf verletzt das Weite.

Ähnlich wie bei Xander, kann man hier auch an Willows Charaktertreue zweifeln.
Dass sie ihre Freundin in dieser Szene unverblümt anschwärzt, entspricht ganz und gar nicht ihrer sonstigen Denkweise, bei der ihr Freundschaft trotz eigener Verletztheit immer über alles ging und sie stets die richtigen Worte zum Schlichten fand.
Anders als bei Xander, dessen Entwicklung seit ein paar Episoden still steht, ist Willows Verhalten jedoch begründbar. Immerhin ist ihre Anspannung durch ihre vielen Aufgaben als Hexe, Hüterin, Studentin und Freundin schon seit langer Zeit erkennbar und auch körperlich muss sie regelmäßig Schmerzen durch ihre Visionen ertragen. Zwar versucht sie trotz dieser Überforderung, es allen recht zu machen, doch auch einer starken Frau wie ihr wird eben manchmal alles zu viel.
So gesehen ist ein Ausraster ab und an durchaus verständlich und lässt sie vor allem wieder etwas menschlicher und weniger übermächtig erscheinen.

Wenig später erfolgt noch ein kurzes Gespräch mit Faith, die der Hüterin auch über ihren Traum aufklärt und hervorhebt, dass sie Lily zwar nicht töten wolle, aber trotz alledem das Verlangen danach hat. Jedoch ist sie auch taub für die gutgemeinten Ratschläge von Willow, die Faiths Situation bereits durchgemacht, jedoch den falschen Weg gewählt hat.

Das die beiden Frauen einiges gemeinsam haben ist nicht mehr neu, aber anhand dieser Szene wird besonders deutlich, dass sich inzwischen eine Art Vertrauensverhältnis zwischen ihnen aufgebaut hat, was besonders für die Entwicklung von Faith spricht.

Nachdem nun der Konflikt für die Charaktere ins Rollen gebracht wurde, kommt auch der Hauptplot wieder zum Zug:
Der Dämon findet ein weiteres Opfer in einer Mitschülerin von Dawn, woraufhin diese sofort misstrauisch wird. Jedoch findet sie weder bei ihren Freundin noch bei Willow, der sie beim Einkaufen begegnet, Gehör und macht sich darauf eigenmächtig auf die Suche nach übernatürlichen Hinweisen.

Die erste Begegnung mit dem Dämon hat jedoch Ronah, die alleine im Wald trainiert. Jedoch behält die Jägerin im darauffolgenden Kampf die Oberhand, und das Wesen muss flüchten.
Kurz darauf taucht der Dämon bei seinem älteren Bruder auf, von dem er den Auftrag hat, zwei bestimmte Neu-Jägerinnen zu töten. Da der erste Versucht schiefgegangen ist, soll er sich jetzt die Energie der schwächeren, Dawn, zu eigen machen, die er wenig später auch findet.

Buffy kommt unterdessen müde von ihrem Sonderauftrag, der Vernichtung einer Gruppe Vampire, nach Hause, macht sich aber gleich darauf mit einer Pizza auf zu Willow, um mal wieder etwas Zeit mir ihr zu verbringen.
Diese kommt jedoch lediglich dazu, von Giles Wissen über die Abmachung zu berichten, da sie im nächsten Moment von einer Vision von Dawn geplagt wird, die ihr diesmal sogar die gleichen Wunden wie der Jägerin zufügt.
Buffy gelingt es jedoch noch rechtzeitig, ihre Schwester zu retten, indem sie dem Dämon das Genick bricht, ihn damit aber nicht tötet.

Auch Ronah muss sich nach ihrem Kampf eine Standpauke von Faith anhören, die mehr als besorgt um ihren Schützling ist und ihn keinesfalls verlieren will.

Nachdem Giles von den Vorfällen informiert worden ist, findet eine Sitzung statt, in der man den Dämon auch schließlich klassifiziert: der taubstumme, jedoch zum Gedankenlesen befähigte Kodakan-Dämon, der seine Opfer vorwiegend in Jungfrauen sucht, um ihnen die Energie auszusaugen, mit dem Ziele eine höhere Ebene zu erreichen.
Da Willow, Xander und Buffy dabei fast zu streiten beginnen, wird das Gespräch noch einmal auf Lily, Vi’s Tod und Dawns Vision gelenkt, was das Team aber nur insofern weiterbringt, da Willow inzwischen das Buch encodiert hat.

Während sich die anderen Jägerinnen anschließend auf die Suche nach dem Dämon machen, spricht sich Buffy mit Giles aus, was auch relativ schnell vonstatten geht, da sich beide inzwischen so sehr angenährt haben, dass sie die Beweggründe und Gefühle des anderen verstehen können.
Als die Unterhaltung jedoch zu Lily und Emma führt, kontaktiert der Wächter bestürzt den Rat, der ihm aber zu keinem der beiden etwas sagen kann.
Dies ist jedoch eine Lüge, denn Lily hält sich bereits in England auf, wo sie anscheinend bereits einige Verbündete hat und dabei ist, Giles die Autorität abzugraben.

Das die Diskussion zwischen Giles und Buffy so ruhig und besonnen abläuft, ist durchaus logisch und wünschenswert, spricht es doch für die Annäherung und Weiterentwicklung der Charaktere.
Viel interessanter ist jedoch Lily, die nach dem Fehlschlag der letzten Folge noch nicht aufgegeben hat und jetzt auf anderem Wege ihr Ziel erreichen will. Das macht Lust auf neuen Lesestoff.

Dawn vertraut währenddessen ihre Entführung Shin an, was zu einem solch intimen Moment führt, dass sie schließlich ihre Unschuld an ihren Freund verliert.
Dies vertraut sie wenig später Andrew an, der ihre Gefühle überraschend gut verstehen kann und die Welt ebenso mit den selben Augen sieht, wie Dawn es jetzt tut.

Auch wenn diese Szenen etwas unspektakulär ablaufen, sind sie doch gerade deshalb realistisch und vor allem wichtig für Dawn, die hiermit einen großen Schritt in ihrer Entwicklung getan hat.
Auch die Freundschaft zu Andrew, die zum Glück nicht unter der Beziehung zu Warren gelitten hat, und Andrews große Sensibilität werden hier noch einmal hervorgehoben.

Während später am Abend Kennedy dabei ist, Andrew auf den Besuch ihrer Eltern vorzubereiten, taucht Dawn bei Buffy, Faith und Ronah auf, um über ein erneutes Opfer des Dämons zu berichten.
In diesem Moment werden die Jägerinnen von dem älteren der beiden Wesen, der seinen Bruder aufgrund seines Versagens getötet hat, angegriffen.
Instinktiv wendet er sich von Dawn ab und Ronah zu, die aber von Faith geschützt wird. Diese wird aber im Verlaufe des Kampfes schwer verletzt und bewusstlos, sodass sich Buffy dem Gegner stellt. Nach einem langen und harten Gefecht gelingt es ihr schließlich, den Kodakan zu töten, indem sie ihm das Herz herausreißt.

Als Dawn nach Hause gebracht ist und Ronah und Robin sich um Faith kümmern, findet sich Buffy erneut in der Wächterzentrale ein, in der Hoffnung ihre Freunde dort anzutreffen, um noch ein paar Dinge zu klären.
Dies ist auch der Fall und Buffy hat die Gelegenheit, sich ihre Verletztheit über die Geheimhaltung von Dawns Jägerinnendasein von der Seele zu reden. Aber obwohl sie insgeheim weiß, dass ihre Freunde keine Schuld trifft und sie lieber noch einmal mit Dawn sprechen sollte, ist sie durch den Kampf noch so aufgewühlt, dass sie nicht ruhig bleiben kann und auch unüberlegte Anschuldigungen äußert.
Glücklicherweise artet der Konflikt nicht aus, was hauptsächlich dem besonnenen Auftreten von Willow und Xander zu verdanken ist, die ihre Freundin gut genug kennen, um nicht auf deren situationsbedingte Sticheleien einzugehen und das Gespräch schließlich ein anderes Mal in Ruhe fortführen wollen.

Während man in einigen Szenen dieser Folge durchaus Zweifel an der Charaktertreue der Personen hegen konnte, führt diese Sequenz die Entwicklungen wieder auf den richtigen Weg.
Dass die drei Freunde hier nicht in Streit geraten, verdeutlicht konsequent die Erkenntnisse, die sie bisher in dieser Staffel gewonnen haben, insbesondere die Tatsache, dass ihre Freundschaft trotz zunehmender Selbständigkeit immer noch so stark ist wie zuvor.
Eine große Auseinandersetzung hätte diese Entwicklung und Wissen um die Eigenheiten der anderen völlig außer Acht gelassen und zudem zweifellos einmal mehr zur Erwähnung des Themas „Entfremdung“ geführt, welches eigentlich schon längst „abgearbeitet“ ist und daher langweilig geworden wäre.
An der Vertagung des Gesprächs kann man stattdessen die Problematik „Kommunikation“ erkennen, die hier sehr schön mit dem Titel der Folge harmoniert und zwar ansatzweise aber noch nicht vollständig gelöst ist.

Am nächsten Morgen erfolgt der schon lang befürchtete Besuch von Kennedys Eltern.
Andrews Schauspielerei und sein Umgang mit seiner „Verlobten“ ist zwar sehr lustig, hat aber trotzdem den gewünschten Erfolg, da er sich durchaus beliebt macht. Das Ganze hat jedoch eine unangenehme Wendung, als Willow, die den Besuch vollkommen vergessen hat, überraschend das Zimmer betritt.
Nur durch Andrews spontanen Einsatz, indem er Kennedys Freundin als einen One-Night-Stand ausgibt, nimmt der Schwindel für Kennedy doch noch ein gutes Ende, während der junge Mann von einem wütenden Vater vor die Tür gesetzt wird.

Zum Abschluss der Folge wird noch einmal ein kurzer Bezug zu den Reitern des Todes hergestellt, wobei sich sogar zeigt, dass nicht einmal eine Jägerin eine Chance gegen die mächtigen Dämonen hat.
Da sich aus dem Ort des Geschehens, Ost-Russland, auch ableiten lässt, dass die Reiter auf dem Weg nach Amerika sind, bildet dieses Ende einen äußerst spannenden Cliffhanger für die nächsten Folgen.

Fazit:

Eine eher ruhige Episode, die die storytechnischen und charakterlichen Entwicklungen der letzten Folgen zusammenfasst und auf den Punkt bringt, aber auch den Plot um Lily und die Reiter leicht weiterführt.
Dass die Handlung nicht unmittelbar nach dem Ende von Folge 15 einsetzt ist von Vorteil, da somit nicht noch mal sämtliche Details über Lily und ihre Pläne erwähnt werden müssen und die Auswirkungen dieser Geschehnisse, besonders für Buffy, Dawn und Giles, kurz und unspektakulär ablaufen können.
Das Thema „Ruhe nach dem Sturm“ bzw. „Kommunikation“ ist durchweg konsequent umgesetzt worden und die meisten Gespräche verdeutlichen eindrucksvoll die Weiterentwicklung und Wiederannäherung der Charaktere, während der Plot um Kennedy und Andrew für viel Humor sorgt.
Auch die aktuellen Dämonen sind sehr gut beschrieben und harmonieren mit dem Thema dieser Folge, auch wenn mir persönlich der Endkampf etwas langatmig vorkam.
Leider trifft diese Harmonie nicht auf einige unserer Hauptcharaktere, besonders Willow und Xander, zu, was einen erheblichen Nachteil darstellt.
Während am Anfang der Folge die bisherige Werdegang der beiden in Erinnerungen und Gedankengänge zusammengefasst wird und das Gespräch am Ende die Weiterentwicklung in dieser Staffel konsequent verdeutlicht, könnte man in einigen Szenen der Meinung sein, es handele sich um völlig andere Personen.
Auch der Konflikt über die Abmachung zwischen Willow und Buffy erscheint eher belanglos und unwichtig, da er hier nur als Mittel zum Zweck dient.
Zwar wird gerade dadurch der charakterliche Schwerpunkt dieser Folge erreicht und die Entwicklung wieder auf den richtigen Weg geführt, doch scheint dies in dem Zusammenhang eher erzwungen.
Somit gebe ich „Silence“, als guter, jedoch zum Teil unlogischer Folge, 3,5 von 5 Punkten.
_________________
GABRIELLE: "A life of journeying has brought you to the farthest lands, to the very edge of the earth."
XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
GABRIELLE: "I knew you'd say that."
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jaret
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Beiträge: 964
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BeitragVerfasst am: Mo Aug 09, 2004 8:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So und zum Drüberstreuen gibt's wie versprochen auch noch ein Review von mir. Viel Spaß beim lesen!

Review zur Folge 8.16 - Silence


Nach einer etwas längeren Wartezeit und einem kleinen Zusatzjob als Korrekturleser für ein
paar glückliche Projekt-8 Fans, zu welchen ich mich zählen darf, wurde die mittlerweile
16. Folge der anspruchsvollen Fanfiction-Staffel präsentiert.
Hierzu nun einige Zeilen in denen ich die wichtigsten Stellen der Episode etwas kommentieren
möchte:

Die Folge beginnt mit einer Abfolge sich abwechselnder Sequenzen, die zum einen die ersten
Untaten der dämonischen Reiter zeigen, zum anderen etwas im Gefühlschaos von ein paar
ausgewählten Scoobies-Gang Mitgliedern schwelgen.
Während die vermeindlichen Big Bad's also ordentlich auf den Putz hauen, haben unter anderem
die Summer's Schwestern einiges zu besprechen. Nachdem Dawn's Geheimnis in der letzten
Folge gelüftet wurde, war es ja abzusehen, dass dies noch ein Nachspiel haben würde. Und so
kommt es zu einer Aussprache, bei welcher die Verzweiflung, den Ärger und die Enttäuschung von
Buffy sehr gut zum Ausdruck gebracht werden. Dabei geht es nicht nur darum, dass Dawn
sich selbst und andere gefährtet hat, sondern, und das wiegt für Buffy fast noch schwerer,
dass ihre Schwester sich ihr nicht anvertrauen wollte.
Die gesamte Szene lässt die "Urjägerin" sehr menschlich wirken, ebenso wie der gefühlvolle
Abschluss des Dialoges.

Abgesehen von Buffy und Dawn, lässt uns der Autor noch einen Blick auf Willow und Giles
werfen, wobei vor allem letzterer noch leicht unter Schock zu stehen scheint. Aufgrund
der vergangen Ereignisse ist das durchaus nachvollziehbar und passt sehr gut zur düsteren
und leicht depressiven Stimmung des Teasers.

Am Ende desselben wird, wie schon zuvor erwähnt, die aktuelle Bedrohung in einer kurzen
Sequenz vorgestellt: Eine abscheuliche Dämonart mit der noch abscheulicheren Angewohnheit
ihren Opfern die Lebensenergie auszusaugen und diese der eigenen hinzuzufügen. Im
Verlauf der Episode erfahren wir dann noch, dass die Dämonen, ein zerstrittenes Brüderpaar,
auch Telepathen sind und auf Jungfrauen abfahren - nicht gerade kreativ, sorgt aber für
reichlich Action und ein bisschen Ablenkung vom Hauptplot. Aufgefallen dabei ist mir, dass
bei den Kampfszenen nicht an Brutalität gespart wurde, vor allem beim letzten Kampf
wird Gewalt schon etwas zu exzessiv eingesetzt. Ansonsten ist diese Nebengeschichte eher
belanglos und schlussendlich folgen auch diese Dämonen ihren unzähligen Vorgängern in die
ewigen Jagdgründe der Hölle.

Neben den Raufereien mit den Dämonen, gibt es auch innerhalb der Scooby-Gang einige
Unruhe. Den Anfang hatten wir schon am Beginn mit Buffy und Dawn. Weiter geht es
mit Xander, der es für eine gute Idee hält mit Giles über das zu informieren, was Buffy
und Willow hinter seinem Rücken so heimlich ausgemacht haben. Warum er das tut, wissen
wohl nur Gott und die Autoren, für mich ist das völlig unlogisch und passt auch überhaupt
nicht zu Xander, auch wenn er in letzter Zeit nicht mehr ganz so souverän und etwas
unsicher gewirkt hat.
Hier wurde einfach die Story aus Folge 14 mit dem magischen Auge noch mal ausgenutzt um
es wieder mal ein bisschen zwischen den Scoobies krachen zu lassen. So darf Giles mit
Willow schimpfen und bekommt endlich auch die Gelegenheit, ihr ihre Untaten unter die
Nase zu reiben, womit dies jetzt wohl alle Charaktere mindestens einmal gemacht hätten.
Aber vielleicht ist das ja auch nur ein Running Gag.

Die Hexe beschließt, frustiert über den Anschiss, etwas shoppen zu gehen. Zuvor gibt es
aber noch eine nette Szene zwischen ihr und Faith. Die Kombination der beiden ist ebenso
ungewöhnlich wie reizvoll und ich hoffe, dass die beiden sich noch etwas näher kommen -
auf rein platonischer Ebene natürlich.

Diesmal hat Faith allerdings andere Sorgen. Diese drehen sich hauptsächlich um die
verbliebenen Mitglieder ihrer kleinen Truppe und darum, dass diese nicht noch kleiner
wird.
Zudem erfährt sie von "Evil-Eve" von Lily und dass diese Vi ermordet hat, woraufhin in
Faith wieder der Blutdurst erwacht. Die kleine Nebenstory rund um die dunkle Jägerin
und ihre "Familie" wird hier kontinuierlich weiter verfolgt und geschickt mit dem
MotW-Handlungsfaden verknüpft. Man darf schon gespannt sein, worauf die ganze Geschichte
mit Faith & Co. hinausläuft.

Damit sich Buffy während all dessen nicht langweilt, wird sie schnell mal in Vampir-
verseuchtes Kaff geschickt, um dort mit einer Jungjägerin unter den Untoten aufzuräumen.
Später konfrontiert Giles auch sie mit der kleinen Verschwörungsgeschichte, wobei er
sich hier allerdings sehr handzahm gibt - tja, Wächters Liebling.
Andererseits ist es ja schön das nicht zuviel Wind um die Sache gemacht wird und sich
Giles versöhnlich zeigt. Das trägt wieder etwas zur Harmonie in der Clique bei, wirft
allerdings auch gleichzeitig und abermals die Frage auf, warum man dieses Thema nicht
generell hat ruhen lassen.

Wie auch immer, Buffy's ehemaliger Wächter kontaktiert den Rat in England um sich
nach Lily zu informieren, welche in dieser Episode leider nur sehr sparsam
eingesetzt wird. Es stellt sich jedenfalls heraus, dass der Rat wohl nicht so ganz
hinter seinem neuen Vorsitzenden steht und lieber mit der hinterlistigen Wächterin
anbandelt. Dies war zwar durchaus vorauszusehen, dennoch wird dadurch viel
Spannung für die nächsten Folgen aufgebaut.

Und was macht Dawn? Nun die vertreibt sich erst mal die Zeit mit Shoppen. Dort wird
sie "zufällig" auf einen seltsamen Todesfall aufmerksam und will der Sache nachgehen.
Als sie auf Willow trifft, hofft sie auf deren Unterstützung, doch die Hüterin ist
mehr an knappen Outfits als an einer weiteren Dämonenhatz interessiert.
So schenkt sie Dawn keinen Glauben und tut die Geschichte als harmlos ab, auch wenn
sie es eigentlich besser wissen müsste.
Allerdings wird hier auch deutlich Willow's Unmut und Unwillen gezeigt der nach den
nicht ganz stressfreien Ereignissen der letzten Zeit auch durchaus nachvollziehbar ist.

Und das Jägerinnen mit ihren Vermutungen hin und wieder auf Unglauben stossen, gehört
irgendwie zum Job dazu.

Ebenso wie es zum Charakter der Dawn gehört, unüberlegt zu handeln und sich selbst in
in Schwierigkeiten zu bringen, nachdem sie abgewiesen worden ist. Und so muss die
große Schwester, alarmiert von der Hüterin, wieder zur Hilfe eilen um Dawn vor einem
der Dämonenbrüder zu retten.

Die Szene mit Buffy und Willow fand ich übrigens ganz nett, wirkt aber aufgrund der
restlichen Unterhaltungen zwischen den beiden in der Folge etwas deplatziert. Immerhin
gibt es aber wieder Neuigkeiten von Willow's schmerzhafte Visionen zu vermelden, welche
jetzt offenbar auch körperliche Schäden bei der Hexe verursachen können. Somit wird die
Geheimniskrämerei um den Charakter weiter betrieben und es bleibt zu hoffen, dass die
Auflösung dieses Handlungsstranges die Fans für ihre Geduld entschädigen wird.

Auf die vorangegangene unabgenehmen Erfahrung folgt für Dawn etwas später eine wesentlich
angenehmere, als sie ihr erstes Mal mit Shin erlebt, was zumindest etwas "Farbe" in diese
sonst eher öde Beziehung bringt. Zudem gibt es wieder etwas was sie Buffy verheimlichen
kann, etwas Soap-Opera-Dramatik muss schließlich auch sein.

Hab ich noch was vergessen? Ach ja - Kennedy und Andrew! Willow's Freundin hat zwar
eine Darmverstopfung lieber als den ehemaligen Superbösewicht, benötigt aber aufgrund
eines Besuches ihrer Eltern dringend einen vorzeigbaren Freund, der etwas maskuliner
als Willow sein sollte.
Über die Begründung dieses Handlungsbogens lässt sich streiten, die Idee an sich hat
aber was. Schon allein das Pairing ist reizvoll, zudem hat vor allem Kennedy in den
letzten paar Episoden wenig zu tun gehabt und wurde eigentlich nur für Kämpfe
eingesetzt.
Und diese, kleine unabhängige Nebengeschichte hätte durchaus ein Highlight
der Episode werden können, hätte man erstens Kennedy nicht so einseitig und un-
sympathisch dargestellt und zweitens der Story etwas mehr Platz in der Episode zu-
gestanden. So gibt das Ganze nicht viel mehr als ein paar Lacher zum Schluss der Folge
her, was schade ist, da gerade dass Comedy-Element etwas zu kurz in der bisherigen
Staffel gekommen ist.

Nun gut, kommen wir langsam zum Schluss der Folge. Der nochübrig gebliebene Dämon wird
nach langem und blutigen Kampf (siehe auch weiter oben) zur Strecke gebracht und Dawn
und Ronah werden von ihren Ersatzmuttis Buffy und Faith gerettet.
Besonders spektakulär hierbei ist der Dämon, welcher mit den vier Jägerinnen beinahe
unterfordert ist.

Danach kommt es zu einer weiteren gruppeninternen Aussprache, diesmal zwischen Buffy,
Xander und Willow. Die beiden Freunde müssen sich einiges von der gekränkten Jägerin
anhören, bleiben aber ruhig und die Verhandlung wird schließlich bis auf weiteres
vertagt.
Hier hätte ich mir eigentlich mehr erwartet, einen Streit oder eine Aussprache, statt
dessen wird der Konflikt etwas aprubt abgebrochen.
Dabei waren gerade solche unausgefochtenen Streitigkeiten in der Vergangenheit der
Grund für die Entfremdung unter den Scoobies, weshalb ich auch einen lautstarken
Konflikt vorgezogen hätte - versöhnen kann man sich ja immer.
So aber iat nur eine zusätzliche Last auf das ohnehin schon strapazierte Band zwischen
den Freuden gelegt worden.

Doch jetzt noch schnell ein paar Worte zu den letzten Szenen. Nachdem sich Andrew und
Kennedy voneinander getrennt haben (er hat sie mit Willow betrogen *g*), verschlägt es
uns in die sibirischen Tundra.
Dort geht gerade eine Jägerin ihre Tagwerk nach, als sie von einen der Reiter bzw. der
ihm folgenden Flutwelle getötet wird. Diese Abschlussszene ist gut geschrieben und sorgt
zu Ende noch für etwas Action und Dramatik.

Fazit:

Die Episode scheint mir, nach allem was ich weiss, den etwas undankbaren Platz
des Lückenfüllers einnehmen zu müssen, zwischen der vorangegangenen, spektakulären
Folge 15 und dem wohl folgenden Auftakt zum großen Finale.

Dennoch hat die Episode einiges an Potential aufzubieten. Neben der MotW-
Geschichte wäre da mal Dawn's Geheimnis und Buffy's Gefühle deswegen ihr
und den anderen "Verschwörern" gegenüber. Dann noch die Geschichte mit Andrew
und Kennedy, sowie die Sache mit Faith und Anhang.
Nicht zu vergessen die Reiter und Lily sowie das ganze andere Dämonengesocks.

Alle diese Themen werden auch behandelt, allerdings mangelt es bei der Umsetzung
an mehreren Ecken und Enden:

Der Kennedy/Andrew-Plot ist zu kurz und die Jägerin wird zu eindimensional und
auch ziemlich unvorteilhaft beschrieben. Mit Komödie tun sich die Autoren
wohl etwas schwerer, als mit den ernsthafteren Elementen der Serie.
Wobei natürlich auch gesagt werden muss, dass es sicher leichter ist dramatische
Szenen zu schreiben als lustige die auch wirklich lustig sind.

Dann ist da die Sache mit Xander's Verrat, die mir völlig unverständlich ist und
im Großen und Ganzen auch völlig belanglos für die ganze Geschichte ist.
Zudem kommt noch, dass der wirkliche Hauptkonflikt (also die Dawn-Sache) nicht
aufgelöst, sondern statt dessen abgewürgt wird, um dem Episodentitel - "Silence" -
gerecht zu werden.

Pluspunkte gibt es von mir vor allem für die restliche Geschichte, vor allem die
Handlung rund um Faith ist sehr gut umgesetzt. Die Actionszenen wurden ziemlich
spannend in Szene gesetzt (sofern man das bei einer geschriebenen Folge sagen
kann) und durch Lily's Auftritt und den inzwischen physischen Auswirkungen von
Willow's Visionen sind auch die spekulierfreudigen Leser nicht ganz leer ausgegangen.
Und wir hatten endlich wieder ein bisschen Sex in der Serie.

Die Dialoge selbst und der Schreibstil sind in gewohnt guter Qualität und es
gibt einige wirklich lesenswerte Szenen, wie z.B. die zwischen Buffy und Dawn
am Anfang oder die letzte Szene mit der Jägerin und dem Reiter.

Alles in allem würde ich der Episode eine 3+ geben, gemessen am hohen Niveau der
Originalserie.

Mfg jaret


P.S.: Vor allem die Akte 2 und 4 wurden hervorragend korrigiert... Laughing
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hopelezZ
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BeitragVerfasst am: Di Aug 10, 2004 4:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

erstmal möcht ich mich für eure reviews bedanken. hab sie aber zm teil nur überflogen, da ich in einer halben stunde schon wieder weg muss, und noch etwas anderes erledigen muss.

brutaler kampf? Rolling Eyes ups..naja ich denk mal, da ich einmal einen kampf geschrieben habe, der dann fast total verändert und aufgebessert wurde, hab ich mir diesmal viel mühe gegeben..lol. wobei ich dann glaube ich im 1(?) review nicht verstehe wieso es zu wenig action war. natürlich gab es einige szenen indenen gespräche stattfanden, aber auch welche in denen gekämpft wurde Smile
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jaret
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 11, 2004 3:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Aries:

Erstmal großes Lob für dein Review, welches wieder einmal sehr gut gelungen ist und auch sehr detailliert auf die Handlung der Folge eingeht und diese analysiert.

Im Großen und Ganzen kann ich dem Ganzen auch zustimmen, abgesehen natürlich von der "Streitszene" mit Buffy, Xander und Willow.

Versteh mich nicht falsch, die Absicht dahinter ist nicht schlecht und so wie du es beschrieben hast, hört sich das Ganze auch vernünftig an.

Die geschriebene Szene selbst bringt meiner Meinung nach diese Absicht aber überhaupt nicht hinüber und hat bei mir einen recht bitteren Nachgeschmack hinterlassen.
Buffy's Anschuldigung sind einfach zu schwerwiegend um diese einfach zu schlucken und sich sogar schuldig zu bekennen.
Dass dieses Bekenntnis nur aufgesetzt oder nicht so ernst gemeint ist, ist für einen Aussenstehenden nicht nachvollziehbar und so sieht es aus, als wollte man den beiden Freunden den schwarzen Peter in dieser Sache zuschieben.
Und ich glaube nicht, dass der Autor die Anschuldigungen auch als so ungerechtfertigt ansieht, wie du es interpretiert hast.

Und wenn doch, dann hätte hier zumindest ein kleiner "Einblick" in die Gedankenwelt von Willow hingehört um zu verdeutlichen, warum sie sich so defensiv verhält. Für charaktertypisch halte ich selbiges nämlich nicht unbedingt.

Einen Streit hätte ich deswegen nicht so negativ gesehen, weil er angemessen gewesen wäre.
Zudem hätte dies nichts mit Entfremdung zu tun, sondern mit aufgestauten Emotionen sowie unbedachten Aktionen und Aussagen der betroffenen Personen. Und hier kann ein Streit, bei dem mal etwas Dampf abgelassen wird durchaus positiv wirken, da hier alles rausgelassen
wird.

Und abgesehen davon kann man z.B auch ruhig aber bestimmt widersprechen und mit Argumenten versuchen sachlich zu kontern. Das halbherzige Schuldeingeständnis halte ich für unnötig, unangemessen und noch dazu für unehrlich.

Soviel mal dazu

Mfg jaret Cool
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Aries
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BeitragVerfasst am: Mi Aug 11, 2004 5:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@jaret

Erst einmal danke für das Lob, welches ich auch dir geben kann.
Auch bei dieser Folge ähneln sich unsere Reviews in einigen Punkten (siehe Bewertung), aber ich finde gut, dass unsere Blickwinkel dieses Mal sehr verschieden waren und somit die Folge von (fast?) allen Seiten analysiert wird.

Zu der besagten Szene:
Tja, da kann man sich sicherlich streiten.

Für mich war Buffys Verhalten in dieser Szene auf jeden Fall auf die durch den Kampf aufgewühlten Gefühle zurückzuführen und somit hat sie vielleicht Sachen gesagt, die sich zwar in dem Moment gedacht hat, aber nicht generell vertritt (wenn sie darüber nachdenkt).
Besonders ihr Verhalten in den anderen Szenen (Giles, Willow), in denen sie besonders besonnen und ruhig ist, sprechen dafür, dass in der letzten Szene eher die Angst und Enttäuschung aus Buffy spricht.

Und auch Willows Reaktion war in meinen Augen nie ein Schuldeingeständnis, sondern einfach eine Floskel, um zu sagen "Komm runter, Buffy!", so wie man es in realen Diskussionen vielleicht auch schon gehört oder gesagt hat.
Willow wurde in letzter Zeit immer als sehr weise dargestellt und daran knüpft diese Reaktion meiner Meinung nach gut an.
Aufgrund ihrer schwierigen Situation und ihren eigenen Problemen hätte ich aber auch eine wütende Reaktion, wie sie seit der letzten Folge schon das eine oder andere Mal aufgetreten ist, für gerechtfertigt befunden.

Auch eine ruhige Diskussion wäre gerechtfertigt gewesen, aber dies hätte meiner Meinung nach weder der aktuellen Situation noch der Grundaussage dieser Episode (bzw. auch der letzten Episoden) entsprochen.

Dass man Buffy hier ihre Ruhe nach dem Kampf gegönnt hat und auch nicht auf ihre Vorwürfe (die ihr später sicher Leid getan hätte) eingegangen ist, bringt meiner Meinung nach sehr gut die Botschaft rüber, dass die Freundschaft der drei immer (unterschwellig) vorhanden war und auch alle drei erwachsener geworden sind.

Wie gesagt, ich habe diese Folge als Zusammenfassung der bisherigen Entwicklung dieser Charaktere gesehen, bei der am Ende die nun durchgemachte Entwicklung deutlich wird. Und in dem Sinne erfüllt diese Szene diese Aufgabe sehr gut.

Und nochmal zu der Entfremdung: Sicherlich bedeutet an Streit oder eine Diskussion nicht gleich, dass man auseinander geht, aber ich bin durch diese Szene zu dem Umkehrschluss gekommen, dass die Entfremdung, die ja zuvor bei fast jeder Diskussion erwähnt wurde (was ja auch kritisiert wurde) nun kein Thema mehr ist.
Und einen solchen Schlussstrich hatte ich mir eigentlich auch gewünscht.

MfG, Aries
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XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
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