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8.18 "Abide With Me"
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spacebeagle
Ratsmitglied


Age: 22
Anmeldungsdatum: 21.04.2004
Beiträge: 151

BeitragVerfasst am: Mo Sep 27, 2004 6:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Uhm ... eigentlich habe ich die aktuelle Folge schon letzte Woche durch gehabt, aber ich war/bin ziemlich beschäftigt (mit Silent Hill 4 spielen, waaah! *squee*) ... *rausred*

Jedenfalls ... eine wirklich, wirklich gute Folge. Sehr detailgetreu und da so viele Fäden und Storylines zusammenkommen ist das nochmal doppelt gut. ^^

Die Beschreibung von Malkuth war mein persönlicher Favorit. Leider hab' ich von den ganzen Andeutungen so überhaupt keine Ahnung (insofern ... welche Andeutungen liegen hier überhaupt vor? *doof*).

Den erneuten 'Streit' von Andrew und Xander fand ich aber leicht ... übertrieben. Allerdings gut, dass Xander mal wieder den armen Jonathan erwähnt hat. *schnief* So richtig aufgearbeitet ( oder dafür gebüßt *grrr*) hat Andrew das ja auch noch nicht.

Was die wirklich eindeutige Beziehung zwischen Warren und Andrew angeht. Yay! Und soooo schlimm unter die Nase gerieben wird einem das ja nun auch nicht. Das ist ja grade mal PG-13. ^^ Ich bin da ganz Anderes gewohnt. Nur ... ähm, was haben die da am Ende bitte gemacht? Was war das für ein ... Bund? =|

Ähm, ansonsten war mir Warren persönlich ein wenig zu undüster/unevil, aber das ist ja jedem Autor selbst überlassen. ^^

*thumbs up*

Jetzt hab' ich wieder nur über W/A geschrieben. Eh ... *rennt weg/spielt SH4*
_________________
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jaret
Meister


Age: 25
Anmeldungsdatum: 26.05.2004
Beiträge: 964
Wohnort: Graz, AUT

BeitragVerfasst am: Di Sep 28, 2004 7:34 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Yamato:

Also das mit Kan Hsirg und seinen Motiven muss ich wirklich schon vergessen haben.
Werd's bei Gelegenheit noch mal nachlesen oder du hilfst mir einfach etwas auf
die Sprünge.

Das mit Regil lass ich mir ja noch einreden, aber die Magier im Bund (die Verbindung
zu Eve war Ok) haben mir nicht gefallen. Es ist einfach zu verstrickt und ich fand
die Einbeziehung auch nicht notwendig.

Was Dawn und Shin angeht kann ich nur sagen, dass mich weder die dramatischen
noch die romantischen Momente mitgenommen haben. Ich kann mir nicht helfen, aber
die beiden zusammen sind aufregend wie Valium. Irgendwie fehlt da jegliche Spannung.

Vom Projekt würd ich jetzt mal sagen dass die Beziehung von Willow und Kennedy, sowie
von Andrew und Warren die Interessantesten sind, wobei letzteres Pärchen vom Freak-
Bonus profitiert (soll heissen die Beziehung ist ziemlich aussergewöhnlich).
Von Xander und Eve hat man noch zu wenig gesehen. Die Geschichte zwischen Faith und
Wood ist aber noch recht interessant, vor allem weil Faith recht unberechenbar ist.

Zur Detailverliebtheit: Ist zwar ganz schön, dass du uns alle an deiner Vision teilhaben
lässt, allerdings ist es mir persönlich lieber, wenn einiges im Dunkeln gelassen
wird, da die ganze Sache dann etwas geheimnisvoller und mysteriöser wirkt. Aber gut,
das ist Geschmackssache.

Zu tiefsinnig für Buffy glaub ich schon, denn der Wicca-Kult wurde nur gestreift und
die Dämonen waren/sind einfach nur das Schlachtvieh in der Serie. Das es verschiedene
Arten davon gibt halte ich nicht für tiefsinnig.

Soviel mal dazu,

Mfg jaret Cool
_________________
Back off before somebody gets hurt.
How 'bout I back off right after?
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The Judge
Slayerette


Age: 38
Anmeldungsdatum: 06.08.2004
Beiträge: 17
Wohnort: Zwischen Nord-und Ostsee

BeitragVerfasst am: Di Sep 28, 2004 10:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wie gewohnt stelle ihc mein Review vom Exoo-Board auch noch mal hier rein. Anscheinend sind mir ein paar Sachen aufgefallen, über die hier noch wenig geschrieben wurde. Bin gespannt, ob Yamato etwas dazu sagt.
Smile


"Abide with me." Bleib mir treu.

Ich bleibe der vS8 treu. Und ich lese die Episoden momentan mit echtem Vergnügen. Die Folge hat mir eigentlich gut gefallen und daß ich Yamatos Stil mag habe ich ja schon bei früheren Episoden von ihr festgestellt. Und wenn der Stil stimmt, bin ich dafür auch gerne bereit, mal eine Woche oder zwei länger zu warten.
Smile

Dennoch fällt es mit irgendwie schwer etwas über die Folge zu schreiben. Einfach weil nicht allzuviel schreibenswertes passiert ist. Klar, ich könnte hier eine weitere kommentierte Inhaltsangabe abliefern, aber danach steht mir nicht der Sinn.
Und "Abide" ist nach "Betrayed Ones" die zweite Folge hintereinander ohne echtes MotW. Und wie die letzte funktioniert auch diese ohne dieses klassische Element der Fernsehserie. Damit setzt das Projekt Buffy die Emanzipation von der Serie, die ich letztes Mal schon festgestellt hatte, fort.

Bei mir funktioniert das. Aber es ist dennoch nicht ohne Risiko, denn ich kann mir vorstellen, daß andere Leser sich ein stärkeres Festhalten an den klassischen Strukturen und Elementen wünschen.


Politik, die Zweite...

Im Grunde ist "Abide with Me" eine echte Fortsetzung der letzten Episode. Das Augenmerk bleibt auf den Entwicklungen um die Scoobies, Lily Usher und diesen seltsamen Khan Wirsing ( oder so Wink ), auf dem ich mir noch keinen echten Reim machen kann. Und dabei geht es weiterhin um die Aktionen im Rahmen der Vorbereitungen und Machtspiele auf den großen Konflikt, der ja wohl das Staffelfinale prägen wird. Kurz gesagt, es wird weiter Politik gemacht.

Lily lässt wieder mal tief in ihre Seele und Absichten blicken. Sie ist bereit, im Kampf um Malkuth hunderte von Jägerinnen sterben zu lassen, nur um ihre Zahl zu reduzieren. Ihnen ihre Kräfte zu rauben hat nicht funktioniert, also will sie sie sie einen sinnlosen Tod sterben lassen. Sie wiegelt sie in der Ratshalle auf, zeigt dabei zugleich ihren Haß und ihre Verachtung für sie.
Sie pumpt sie mit Drogen und dämonischer Macht voll, nur um sie besser kontrollieren zu können, sie besser als Werkzeuge handeln zu können, und das alles mit der letztendlichen Absicht, sie ohnehin sterben zu lassen. Zu hunderten!
Und das ganze aus der felsenfesten Überzeuqung heraus, die Gute zu sein!

Lily ist wahrhaft böse. Erzkonservatismus gepaart mit Fanatismus und eine ausgeprägte Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben an sich. Gegen sie wirkt die Faith der S3 wie Mutter Theresa. Sie ist unmenschlich, menschenverachtend und in ihrer Wahrnehmung der Realitäten vollkommen verschoben. Die Bedrohung durch die Reiter schätzt sie in ihrem Wahn vollkommen falsch ein und sieht sie nur als weitere Möglichkeit, die Reihen der Jägerinnen zu dezimieren.

Evil!


Giles und die Scoobies verbünden sich mit den Ninjas um Shin. Nicht wirklich eine Überraschung und eine Entwicklung die konsequent ist und mir gut gefällt. Ein weiteres Kreuz auf dem Marsha Hunt-Poster. Wink

Der Kampf mit den Ninjas war der einzige adrenalingeladene Moment der Folge. Ich frage mich nur, warum es nicht zu einem bluttriefenden Massaker gekommen ist bei all den Wurfsternen, Katanas und Pflöcken. Egal. Gut so... Wink

Anscheinend ist dieser Seher ja schon zu Beginn der Staffel auf Buffy aufmerksam geworden, oder warum hat er sie sonst über die Kontinente verfolgt? Er vermittelt ihr ein Treffen mit diesem kryptischen Unsterblichen, was uns dann wohl in einer der nächsten Folgen einen Angel S5 minor spoiler bescheren wird. Stört mich nicht weiter, weil ich mir diesbezüglich jeden nur verfügbaren Spoiler ohnehin schon reingezogen habe.


Die bewegten Männer

Leide ich unter latenter Homophobie oder wieso nerven mich Andrew und Warren so sehr? De facto sind sie die Hauptdarsteller der Folge. Die ganze Geschichte um die Beziehung der zwei und ihre Verbindung zu Malkuth und Mo ist zwar recht aufschlußreich und für den Storyarc wohl auch sehr wichtig. Aber dennoch nahm mir das ganze zuviel Platz ein. Ich finde Andrew ziemlich öde und meine Vorbehalte gegen Warrens Wiederauftauchen und seine schleichende Vermenschlichung habe ich in den Reviews zu "Mine to Give" und "The Last Shot was the Charm" dargelegt. Das ganze verdirbt mir die Folge inhaltlich etwas, Yamatos guter Stil hin oder her.

Und Warren ist jetzt wohl wieder ein Rachedämon und wird Malkuth demnächst an D´Hoffryn verraten. Oder wie soll man seine spontane Heilung sonst erklären?


AtpoBtV8S
( All things Philosophical on Buffy, the Virtual 8. Season )

Das für mich interessanteste an der Folge ging leider etwas in den sich überschlagenden Ereignissen des Ninjaangriffes unter. Die von Dawn aufgeworfene Frage, die dann von Buffy und Giles vehement diskutiert wurde:

Haben die Slayer das moralische Recht alle Dämonen zu töten, ungeachtet ihrer Intentionen und ihres Bedrohungspotentials?

Eine Frage die auch in der TV-Serie hin und wieder anklang, aber niemals offen gestellt wurde.
Niemand wird in Frage stellen, daß die meisten Vampire blutrünstige Monster sind, die zum Wohl und zur Sicherheit der Menschen vernichtet werden müssen. Oder? Sind sie vielleicht eine schutzbedürftige Minderheit die nur nicht mit Menschen zusammenkommen dürfen? Schließlich würde auch niemand ernsthaft ein Zusammenleben von wilden Großkatzen und Menschen in Erwägung ziehen...
Also lieber Reservate für Vampire?

Die Frage ist natürlich nicht ernst gemeint.
Der Tod eines Dämons wie Samielle ist natürlich zu begrüßen. Aber gilt das auch für einen Dämon wie Clem? Sicherlich nicht. Aber wo liegt die Grenze? Da, wo Menschenleben bedroht sind? Aber wann und wie soll die Jägerin das wissen? Dawns Echsendämon könnte sich eventuell nach seiner erfolgreichen Flucht erst mal mit dem Blut von ein paar Menschen stärken. Oder mit ein paar Möhren.
Man weiß es nicht!

Zitat:
Giles:
Unser Kampf ist ein gerechter Kampf. Er dient dem Schutz der Menschen. Diese Welt, wie sie ist, gehört jetzt den Menschen. Eine Jägerin sollte immer daran denken und alle Dämonen töten, die ihr begegnen. Ansonsten gewinnen sie wieder die Oberhand und unterjochen die Menschheit. Es spielt keine Rolle ob einer unter hundert gut oder friedlich ist. Sie gehen dir von vornherein aus dem Weg und sind somit sicher. Und was aus Nachsicht passieren kann, hat uns Angelus nur zu deutlich gemacht,


Giles' Standpunkt ist deutlich und auch kaum zu wiederlegen. Der Großteil der Dämonen ist der Menscheit feindlich gesinnt und würde sich niemals mit solchen Überlegungen aufhalten.

Dennoch ist die Frage berechtigt, genauso wie die Frage nach der Seele der Dämonen, die im Exoo-Forum auch schon mal gestellt wurde. Ein gewisses Maß an Überlegung und Skrupel ist es, das den Menschen vom Dämon unterscheidet. Deshalb freue ich mich sehr, daß Buffy diese Frage stellt. Es zeigt ihre Reife als Mensch und als Jägerin. Und es macht auch den Unterschied aus zu skrupel- und gedankenlosen Menschen wie Lily und ihren willenlosen Jägerinnen.

Sie ist ganz schön gewachsen, unsere Buffy , seit Giles ihr das "Vampyr"-Buch auf den Tresen geknallt hat.

Smile


Alles in allem

Nun hab ich doch eine ganze Menge geschrieben...Wink

Wie gesagt, stilistisch finde ich die Folge toll und sehr gut geschrieben. So gut, daß sie sich damit auch über die etwas schwache und unspektakuläre Story hinüberrettet. Die Entwicklungen der diversen Intrigen werden weitergetrieben und das Gespräch von Buffy und Giles wirft ein sehr interessantes und diskussionswürdiges Thema auf.

Aber die Geschichte um Andrew und Warren verleidet mir das ganze dann doch schon. Ich mag sie halt nicht. Etwas schade, daß die wichtigen Entwicklungen um Malkuth ( Schläft dort der 4. Reiter? ) von dieser schwachen Story getragen werden. Und ich fürchte, Warren wird auch weiterhin eine wichtige Rolle in der vS8 spielen... Sad

So bleibt meine Wertung dann doch hinter der der letzten Folge zurück:


3 1/2 Sterne

für "Abide with Me"
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The Judge

Life´s a song you don´t get to rehearse.

Buffy, OMWF
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Aries
Wächter


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Anmeldungsdatum: 21.04.2004
Beiträge: 1013
Wohnort: Jena

BeitragVerfasst am: Do Sep 30, 2004 2:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So, hier kommt mein Review. Und ich sag schon mal vorweg, dass es mir (leider?) nicht gelungen ist, unter 2000 Wörter zu bleiben (ist sogar mein längstes Review bisher -_-). Wenn es jemand lesen sollte - Viel Spass:


Eine schier endlos lange Zeit musste überbrückt werden, bis endlich die langersehnte 18. Folge („Abide with me“) von Projekt 8 an den Start ging, deren enorme Wichtigkeit für die Staffel das lange Warten jedoch im Nu vergessen lässt.

Der Anfang zeigt uns einen Rückblick auf die Zeit nach Episode 8.09, in der Warren, von Willow seines dämonischen Daseins entmächtigt, auf der Flucht vor D’Hoffryn ist, da er ein Teil dessen Energie in sich trägt, übrigens das Einzige, was ihn überhaupt noch am Leben hält.
In seiner Verzweiflung wendet sich Ex-Oberfinsterling an Mo, der ihm daraufhin vorschlägt, ihn in die Gemeinschaft der Stadt Malkuth aufzunehmen, die allen Dämonen Schutz bietet, die Gewalt ablehnen und daher Angriffsziel ihrer Artgenossen sind.
Trotz seiner Unsicherheit stimmt Warren zu und lebt nach erfolgreich bestandener Aufnahmeprüfung nunmehr in dem unterirdischen Reich.

Nachdem uns mehrere Folgen lang vorenthalten blieb, was es genau mit Malkuth auf sich hat und wohin es Warren nach seinem verlorenen Kampf verschlug, werden hier gleich beide Fragen geklärt.
Dass sich Malkuth nun als eine dämonische Stadt herausstellt, wurde zwar schon teilweise vermutet, ist aber deswegen nicht weniger faszinierend, vor allem da die Tatsache, dass Dämonen aller Arten friedfertig miteinander leben können, einige philosophische und moralische Fragen aufwirft, auf die in dieser Episode auch noch Bezug genommen wird.
Warren in diese Gemeinschaft einzubauen, erscheint in dem Zusammenhang durchaus logisch, wenn man sich noch einmal seine bisherige Entwicklung in dieser Staffel vor Augen führt, wenngleich natürlich jetzt schon klar ist, dass es damit nicht getan sein kann.

Ein weiterer kleiner Rückblick führt uns nach Japan, wo der letztlich verstorbene Wächter Charles Precott das Oberhaupt des Tetsu-Clans mit der Bitte ersucht, dessen Enkelin, ihrerseits Neu-Jägerin, zur Ausbildung nach England mitnehmen zu dürfen.
Obwohl keineswegs überrascht von dieser Tatsache, verweigert er Precott die kleine Aiko, da er durch einen Traum einen flüchtigen Blick in die dunkle Zukunft des Wächters erhaschen konnte.

Diese Szene ist zwar nicht von größerer Bedeutung für die Folge, verbindet aber dafür den Handlungsbogen um Rat und Jägerinnen mit dem der Tetsu-Familie und somit auch Shin, was natürlich auch einen erneuten Konflikt mit Dawn und den anderen Scoobies sehr wahrscheinlich macht.

Überhaupt hat es schon jetzt den Anschein, als wäre das Wiederaufgreifen, Verknüpfen und Schließen der bisherigen Handlungsstränge wohl die zentrale Aufgabe dieser Folge.

In der Gegenwart findet derweil ein amüsantes Abendessen im Hause Summers statt, bei dem neben Robin und Faith auch Shin eingeladen ist, der angesichts des „Kontroll-Gespräches“ mit Buffy zum ersten Mal Nervosität zeigt, aber im Endeffekt doch eine Chance von ihr erhält.

Dadurch wird auch erkennbar, dass Dawn in den Augen ihrer Schwester endlich nicht mehr als Kind wahrgenommen wird, was eine durchaus wünschenswerte Entwicklung ist.
Zwar fällt Buffy in dieser Folge noch hin und wieder in ihr altes Verhaltensmuster zurück, doch nimmt sie dafür in einer späteren Szene Dawn zum ersten Mal richtig mit auf die Jagd, wobei sogar etwas Neid auf das eingespielte Team Faith und Ronah aufkommt.

Willow und Giles müssen sich dagegen mit weiteren Recherchen über die Reiter des Todes plagen, kommen jedoch nicht richtig voran, da beide in Gedanken mit ihren persönlichen Problemen (Willows Visionen bzw. Lilys Übernahme des Rates) beschäftigt sind, was dem Leser in stilistisch eindrucksvoller Form dargelegt beschrieben wird, wenn auch in der gesamten Folge keine Auflösung dieser Schwierigkeiten eintritt.

Erneute Aufschlüsse gibt uns dagegen die folgende Szene, die uns Andrew auf dem Weg von der Arbeit nach Hause zeigt, welches seit seinem Auszug bei Xander ebenfalls in Malkuth liegt.
‚Auf der Strecke zu der gemeinsamen Wohnung mit Warren stößt er neben ein paar Naga-Dämonen auch auf Clem, womit nun geklärt wäre, warum dessen Erinnerungen so wichtig für Kan Hsirg (Folge 8.14) gewesen sind.

Neben den eben genannten Informationen dient diese Szene hauptsächlich dazu, uns einen ersten konkreteren Eindruck in die unterirdische Stadt zu gewähren, die aufgrund ihrer Skurrilität derart faszinierend wirkt, das man selbst gern einmal einen Rundgang durch sie machen würde.
Dieser Wunsch erfüllt sich sogar zum Teil, denn aufgrund der guten, detaillierten und anschaulichen Beschreibungen des Autors, kann der Leser quasi in jeder Malkuth-Szene den beschriebenen Ort trotz seiner Komplexität vor seinem inneren Auge sehen.

Der nächste Morgen führt uns Xander, der den Tag gemeinsam mit Eve einleitet, mit der nun allem Anschein nach mehr oder weniger zusammen ist, was den Leser natürlich freut und zudem die Hoffnung weckt, dass Xander sein Tief endlich überwunden hat und in Zukunft wieder etwas sympathischer erscheint.
Leider ist es im Endeffekt nicht ganz so einfach, da er sich in Eves Nähe zwar besser fühlt, aber noch unsicher ist, ob sich dabei wirklich um Liebe handelt und ob es ihm gelingen wird, wieder der Alte zu werden.

An der gegnerischen Front ist Kan Hsirg inzwischen dabei, einen Plan zu erstellen, um mehr über Malkuth zu erfahren, nachdem er mit D’Hoffryn und Lily fähige Bündnispartner für sich gewinnen konnte.
Dabei gibt es auch ein Wiedersehen mit der Rachedämonin Gretchen, die sich im übrigen auch als dieselbe Person herausstellt, der Buffy einst auf dem Flughafen (Folge 8.02) begegnete.
D’Hoffryn gibt seinem Schützling auch sogleich einen Auftrag, da Kan Hsirg einen unloyalen Bewohner des unterirdischen Reiches für das beste Mittel hält, an Informationen zu kommen.

Dass dieser Bewohner nur Warren sein kann, wird schon kurz darauf deutlich, als Gretchen diesem anbietet, im Tausch gegen Informationen wieder zu einem Rachedämon zu werden.
Zu ihrer Verwunderung lehnt er jedoch ab, da ihm sein Leben so gefällt, wie es jetzt ist, erhält aber trotzdem noch ein Amulett, falls er seine Meinung ändern sollte.

Nach dem Lesen dieser Szene, würde man sich vielleicht dazu hinreißen lassen, dass Ablehnen von Macht und Chance auf Rache Warrens als total „out of character“ anzusehen, aber verdeutlicht man sich noch einmal seinen bisherigen Lebensweg, so ist es keinesfalls verwunderlich, dass er nunmehr nichts weiter will, als sein Leben in Ruhe zu leben.
Kampf und Rache haben ihm bisher nichts weiter beschert als Unglück und ihn immer weiter in einen Strudel aus Tod und Zerstörung getrieben. Zu lange hat er gebraucht, um zu erkennen, dass man nicht mächtig sein muss, um respektiert, geachtet und geliebt zu werden.
Nun hat er ein ruhiges und geordnetes Leben, einen Job als Elektriker in Malkuth und einen Freund, für den er der Größte ist, wenn auch die Realität anders aussieht.
Und da auch ein ignoranter uns selbstherrlicher Mensch wie Warren aus seinen Fehlern lernen kann, ist es nur logisch, dass er sich weigert, in seine alten Gewohnheiten zurückzufallen.

Jedoch bahnt sich bereits der Anfang vom Ende seines neuen Lebens an, da die Energie von D’Hoffryn allmählich zur Neige geht und Warrens Körper dadurch wieder zu verwesen beginnt, was er jedoch vorerst gekonnt ignoriert und somit zeigt, dass er sich nicht in jeder Hinsicht geändert hat.

Auch Andrew läuft Gefahr, nicht mehr zu Warrens Leben zu gehören, da ihm Mo mitteilt, dass er in absehbarer Zeit aus der Wohnung seines Freundes ausziehen müsse, da er kein Dämon ist und somit nicht das Recht hat, in Malkuth zu leben.
Nach einer emotionsgeladenen Äußerung seitens des jungen Mannes, offenbart ihm Mo, dass immer noch die Möglichkeit bestehen würde, ihm eine Essenz zu verabreichen, durch die er Dämon genug wäre, um bei Warren leben zu dürfen.
Dies wirft für Andrew natürlich die Frage auf, was genau einen Dämon gegenüber einem Menschen ausmacht – Aussehen, Molekularstruktur, Seele – sodass es ihm schwer fällt, sich zu entscheiden und Warren trotz innigem Beisammenseins nicht in seine Überlegungen einbezieht.

Mit diesen Szenen dürfte nun auch den Letzten klar sein, dass die beiden Jungs wirklich mehr als nur gute Freunde sind, obwohl dies nur in Form vieler Andeutungen vermittelt wird.
Es ist zwar klar, dass es nicht auf ewig bei Anspielungen bleiben kann, doch ist es durchaus logisch, wenn man bedenkt, dass sich Projekt 8 an die „Regeln“ hält, die bei einer TV-Ausstrahlung der Staffel in den prüden USA gelten würden.
Etwas übertrieben scheint dagegen schon Warrens positive Darstellung, die ihm zwar auch von mir erstmals Sympathie einbringt, aber sehr unrealistisch wirkt, da eine charakterliche Veränderung zwar bei jeder Person geschehen kann, jedoch nicht in kürzester Zeit in diesem Maße.

Während Warren den unerklärlichen Stromausfällen in Malkuth auf den Grund gehen muss und dabei auch Regil begegnet, finden sich die Scoobies zu einem erneuten Treffen zusammen, in dem Giles auch seit Langem wieder gute Neuigkeiten zu vermelden hat – ein neuer Verbündeter, der Zugriff auf die Kontakte des Rates verschaffen kann, jedoch unerkannt bleiben will (wahrscheinlich Bernard Crowley, der ehemalige Wächter von Robins Mutter).
Sogleich macht sich die Gruppe zu neuen Recherchen auf, was Xander nutzen will, um endlich reinen Tisch mit Andrew zu machen, was jedoch gründlich schief geht und Andrew verletzt das Weite sucht.

Buffy ersucht derweil Giles um Rat, da sie durch den Kampf mit einem anscheinend friedfertigen Naga-Dämon, dem Andrew bereits zu Anfang dieser Folge begegnete, allerhand philosophische und moralische Fragen über das Wesen der Dämonen, die Definition von Gut und Böse und die Aufgaben einer Jägerin hat.
Giles nimmt dabei überraschenderweise eine sehr radikale Meinung ein, indem er sagt, eine Jägerin habe alle Dämonen zum Schutze der Menschheit zu töten und dürfe sich keine weiteren Gedanken über ihre Hintergründe machen, was Buffy natürlich nicht zufrieden stellt.

Wurden moralische Zweifel beim Töten von Dämonen bisher nur vereinzelt angedeutet, wird dieses Thema hier ziemlich ausgebaut und beide Standpunkte schlüssig erläutert.
Auch wenn wohl jedem klar ist, dass es auf diese Frage keinen eindeutige Antwort geben kann, ist Giles Ansicht der von Lily in diesem Fall erschreckend ähnlich und nicht wirklich nachvollziehbar, da der Wächter in den letzten Jahren weitgehend die selben Erfahrungen machen musste, die Buffy zu ihren Fragen kommen ließen.
Ebenfalls etwas störend ist die Tatsache, dass diese Problematik wieder unter vier Augen geführt wird, da dies wie Misstrauen gegenüber ihren Freunden wirkt und auch die Ansichten von beispielsweise Willow oder Xander interessant gewesen wären.

Die Diskussion wird jäh unterbrochen, als Willow erneut eine schmerzhafte Vision erleidet, in der eine junge Jägerin sich gegen eine Gruppe anderer Jägerinnen zur Wehr setzten muss, die anscheinend zu Lilys manipulierter Truppe gehören und ein neues Mitglied „rekrutieren“ wollen.
Der Ort des Geschehens befindet sich glücklicherweise in unmittelbarer Nähe, so dass Buffy binnen Sekunden da ist, um einzugreifen.
Durch den plötzlichen Angriff einer Gruppe Ninjas, die bereits in mehreren Folgen Auftritte hatten, wird die Situation jedoch dermaßen unübersichtlich, dass die Jägerin von ihresgleichen verschleppt wird und es Buffy lediglich gelingt, einen bewusstlos geschlagenen Ninja zu demaskieren – Shin.

Als sie mit diesem im Wächterhaus auftaucht, ist das Entsetzen groß, jedoch bleibt für große Diskussionen keine Zeit, da im nächsten Moment die Ninjas erneut angreifen, worauf ein großer, unübersichtlicher, aber eindrucksvoll beschriebener Kampf entbrennt, in dem sich vor allem Dawn und Shin gegenseitig Unehrlichkeit vorwerfen, dabei aber total aneinander vorbei reden.
Erst als Willow gefangen genommen wird und in ernster Gefahr schwebt, schreitet Dawns Freund ein, wodurch es beiden Parteien endlich gelingt, die Missverständnisse beiseite zu legen und sich zusammen zu tun, um gemeinsam gegen Lilys Machenschaften vor zu gehen.

Dass sich die Ninjas früher oder später mit den Scoobies zusammen schließen würden, es aber vorher zum Schlagabtausch kommen würde, war angesichts vereinzelt gelegter Hinweise in den letzten Folge schon abzusehen, was den Szenen aber nicht die Spannung nimmt, wenn man sich in die Lage der Betroffenen hinein versetzt, die von allem so gar keine Ahnung hatten.
Lediglich der somit hervorgerufenen Konflikt zwischen Dawn und Shin, die sich schon kürze Zeit später wieder versöhnen, hätte etwas ausgebaut werden können, da die Beziehung und Shin selbst etwas fad wirken.

Bei dem ganzen Geschehen ist auch Andrew wieder dabei, der kurz zuvor von Giles angerufen wurde, sich aber durch sein schnelles Aufbrechen einen handfesten Streit mit Warren eingehandelt hat, was dessen Charakter wieder etwas glaubhafter macht.
Jedoch hält es den jungen Mann nicht lange bei der Gruppe, da ihn plötzlich ein schlechtes Gefühl bezüglich seines Freundes übermannt, was auch mehr als berechtigt ist, da dessen Auflösungsprozess immer weiter fortschreitet, bis er fast völlig zu Asche zerfallen ist.

Auf wunderbar dramatische Weise werden in kurzen, einprägsamen Szenen abwechselnd beide Charaktere und ihre Gedanken beschrieben, was aber vorerst kein Auflösung findet, da Andrew zu Hause angekommen nur eine leere Wohnung vorfindet und es nun unsicher ist, ob Warren nun wirklich der plötzliche, schmerzvolle Tod ereignet hat.

Ebenso großes spielt sich zur selben Zeit bei Kan Hsirg und Co. ab, die einen neuen Paktpartner in den Magiern aus Silent Hill gefunden haben, denen ein Krieg gerade recht kommt, um wieder einmal gegeneinander spielen zu können.
Bei dieser Gelegenheit gibt Lily auch endlich ihren Grund für die Teilnahme am Bündnis preis, der sich als überraschend simpel herausstellt – die Jägerinnen ziehen gegen die Dämonen aus Malkuth in den Kampf und beide Seiten löschen sich gegenseitig aus, wodurch ein großer Schritt zur Wiederherstellung der alten Regeln getan wäre.
Um die Jägerinnen-Armee für diesen Zweck nutzen zu können, hält sich kurze Zeit später sogar eine mitreißende und gleichzeitig erschreckend fanatische Rede vor dem Rat der Wächter, in der sie die Reiter des Todes als Vorwand angibt, die Mädchen in den Kampf zu schicken und ihnen mit etwas magischer Hilfe sogar die dämonische Essenz der Jägerin einflößt, die Buffy ein Jahr zu vor von den Schattenmännern ablehnte.

Obwohl sich Lilys Grund für die Teilnahme am Bündnis als überraschend einfach herausstellt, ist es doch bezeichnend für die Entwicklung ihres Charakters.
Denn anstatt sich „lediglich“ auf die Wiederherstellung der alten Regeln durch die Reiter zu konzentrieren, was weitere Vorgehen unnötig machen würden, schickt sie Hunderte von Jägerinnen in den sicheren Tod, da diese für sie ein ähnliches Hindernis sind wie die Dämonen selbst.
Am Anfang lediglich etwas konservativ, egoistisch und verbohrt, scheint Lily viele Episoden später nun menschenverachtend, selbstherrlich und einfach nur wahnsinnig und zeigt damit, wie sehr sie sich mittlerweile in ihren kranken Plänen verloren hat und jeglicher Realitätssinn fehlt.
Ebenso interessant wie diese Tatsache selbst ist auch der erneute Bezug auf die Essenz der Jägerin, der sehr gut in das Thema „Gut und Böse“ passt und uns noch die Frage beantworten wird, was eine größere dämonische Macht aus den Mädchen macht und aus Buffy hätte machen können.

Die Magier als zusätzliches Mitglied in den Pakt einzubringen war zwar nicht unbedingt notwendig, schließt aber dafür einen zusätzlichen Handlungsstrang und bietet zudem noch Potential für die Entwicklung von Xander und Eve, da sich einer der Magier aus rachlüsterner Ex-Mann der Letzteren entpuppt.

Während nach all diesen Geschehnissen Faith seit langer Zeit einmal wieder fröhlich und ausgelassen ausgeht und Kennedy erfolglos versucht, Willow mit Magie ihre Schmerzen zu nehmen, gelingt es Buffy mit Hilfe eines Sehers der Tetsu-Familie (der sich als der Reiseleiter aus Folge 8.01 heraus stellt) endlich Kontakt mit dem Unsterblichen aufzunehmen, der nach einem faszinierend und mystisch beschriebenen Gespräch Buffy seine Hilfe anbietet, sollte diese zu ihm nach Rom kommen.

Der eigentliche Cliffhanger ist jedoch die letzte Malkuth-Szene, die Andrew und Warren bei einem von Mo vorgeschlagenen Ritual zeigt, welches eine Verbindung zwischen den beiden herstellt, die Andrew als rechtmäßigen Bewohner der Stadt etabliert und es somit unnötig macht, ihn zum Dämon werden zu lassen.

Zwar vielsprechend und interessant beschrieben, wirkt diese Sequenz beim ersten Lesen seltsam, da Warren wieder wohlauf ist und nicht einmal Bezug auf seinen Beinahe-Tod genommen wird.
Führt man sich aber noch einmal ein paar frühere Szene zu Gemüte und bringt diese in Verbindung zu dem abschließenden Geschehen der Folge, in dem Kan Hsirg und Co. endlich an die notwendigen Unterlagen über Malkuth gekommen sind um den Krieg zu beginnen, bleibt am Ende nur die Überlegung, dass Warren nunmehr wieder ein Rachedämon ist und dafür seine Heimat verraten hat.
Da jedoch in Projekt 8 nichts wirklich sicher ist, bleibt den gespannten Lesern nur das Warten auf die kommenden Folgen.

Fazit:

Eine Storyfolge, die viele bisher angefangene Handlungsstränge verknüpft und beendet, einige Fragen klärt und die Spannung auf die nächsten Episoden steigert.
Der Hauptplot um Malkuth wurde stilistisch eindrucksvoll, anschaulich und mitreißend beschrieben, so dass dieser Ort eigentlich schon ein kleines Universum für sich ist.
Kenner von diversen Mythologien (z.B. der Kabbala) werden dabei einen „Aha“- und „Wow“-Effekt nach dem anderen haben, da die entsprechenden Szenen nur zu gespickt mit Anspielungen darauf sind, aber auch Unkundigen wird der Spaß beim Lesen nicht verloren gehen, da sämtliche Quellen nicht einfach übernommen sondern passend für das Buffyverse umgesetzt wurden.
Ebenso harmoniert das System der friedfertigen Dämonenstadt ausgezeichnet mit der moralischen Grundsatzfrage dieser Folge („Gut und Böse“ bzw. „Was macht einen Dämon aus“), deren Erwähnung eigentlich schon überfällig war, obgleich eine eindeutige Antwort darauf wohl nicht zu erwarten ist.
Wogegen das Bündnis der Scoobies mit dem Tetsu-Clan zwar spektakulär, aber doch vorhersehbar war, bot der erneute Auftritt der Magier eine echte Überraschung und ist zudem noch äußerst vielversprechend, was die Entwicklung von Xander und Eve angeht.
Auch Lilys allmählicher Selbstverlust in ihren kranken Plänen wird immer deutlicher, was ihren Charakter und dessen zukünftige Entwicklung aber noch interessanter macht.
In dem Zusammenhang ist auch hervorzuheben, dass noch einmal auf die Essenz der Jägerin, die Buffy bereits von den Schattenmännern angeboten wurde, Bezug genommen wurde, was den sich anbahnenden Krieg umso gefährlicher werden lässt.
Als einzigen größeren Kritikpunkt sehe ich die Beschreibung und Rolle von Warren an, der teilweise schon so positiv verändert und sympathisch wirkt, dass es unrealistisch erscheint.
Auch ist es meiner Meinung nach nachteilig, ihn schon wieder tiefgreifender in den Hauptplot einzubauen (obwohl der Bund mit Andrew vielversprechend erscheint), was einfach zu übertrieben für einen Nebencharakter ist, der sowieso schon eine größere Entwicklung in dieser Staffel vorzuweisen hat als mancher Hauptcharakter.
Alles in allem gebe ich „Abide with me“ 4,5 von 5 Punkten, wobei ich davon ausgehe, dass diese Episode nur ein Vorgeschmack auf die folgenden ist und das Finale noch eins oben drauf setzen wird.
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GABRIELLE: "A life of journeying has brought you to the farthest lands, to the very edge of the earth."
XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
GABRIELLE: "I knew you'd say that."


Zuletzt bearbeitet von Aries am Do März 24, 2005 9:59 am, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Aries
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 08, 2004 8:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist gerade noch was aufgefallen.
Mag vielleicht belanglos klingen, aber wäre IMO gerade für eine 9. Staffel von Bedeutung:

Wie seid ihr eigentlich auf Geschichte als Willows Hauptfach gekommen?

Irgendwie kann ich mich damit nicht wirklich anfreunden, weil ich immer der Meinung war, dass Willows Zukunft im naturwissenschaftlichen Bereich liegt.

Sicher hat sie durch Recherchen etc. sicher einiges an Interesse für Geschichte entwickelt, aber ich finde, so wird sie zu sehr in diese Welt reingeschoben und hat am Ende gar kein Privatleben mehr.

MfG, Aries

PS: @jaret
Wann kommt denn dein Review?
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jaret
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 08, 2004 1:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Aries:

Also um ehrlich zu sein, bezweifle ich, dass ich vor nächsten Mittwoch noch ein richtiges
Review zusammenkriege Sad , derzeit ist privat und beruflich einfach zuviel los und inzwischen
müsste ich die Episode fast noch einmal durchlesen, um ein gutes Review zu schreiben.

Die wichtigsten Kritikpunkte hab ich schon in den Thread geschrieben, der Episode würde ich
eine 3+ geben, vielleicht auch eine 2-, natürlich am hohen Standard der Serie und der bisherigen
virtuellen Staffel gemessen (ein bisschen herumschleim... Very Happy ).

Ich hoffe, dass ich für die nächste Folge, wieder ein Review auf die Beine stellen kann,
versprechen kann ich's allerdings nicht. Aber die Review's von dir und den anderen Kritikern
(The Judge, Tamara) lassen mir ja eh fast nichts mehr zu sagen übrig.

Soviel mal dazu

Mfg jaret Cool
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Aries
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 08, 2004 4:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@jaret

Schade, vielleicht wieder beim nächsten Mal. Smile

@Autoren

Die Frage mit Willows Hauptfach interessiert mich nach wie vor. Wink

Habt ihr das einfach nur so reingeschrieben, ohne groß drüber nachzudenken, oder hat das nen Hintergrund?

Ich vermute eher zweiteres...
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Stefan
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BeitragVerfasst am: Fr Okt 08, 2004 4:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi!

Klar hatte es einen Grund, aber den sage ich dir nicht Rolling Eyes Laughing


Lol.. nein.. im ernst.. wir haben uns die entwicklung von willow angesehen, und uns gedacht "was studiert unsere kleine hexe?" .. wir hatten psychologie, biologie, chemie, physik.. und geschichte.

und ,, willow hat geschichte ja "nur" als hauptfach..

Warum Geschichte? Weil wir , glaub ich, fanden, dass es am besten zur aktuellen Willow passt, und auch zu ihrem Umfeld. Ich meine, welche Berufsaussichten hat sie denn wohl? Sie wird wohl oder übel irgendwann mal beim Rat richtig anfangen.. und da ist Geschichte ganz nützlich.

Ich glaub das war (zumindest) mein Gedankengang. Hat sich jemand von uns (also AUTOREN!!!) etwas anderes gedacht?? dann sagt es.. lol


cu
Stefan
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plaintosee
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BeitragVerfasst am: Mi Okt 13, 2004 12:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

also..eigentlich wurde ja schon so ziemlich alles gesagt aber zu warren würd ich ja schon gern was loswerden...
also...am wahrscheinlichsten ist wohl wirklich das er von dem amulett gebrauch gemacht hatt aber gaaanz so sicher wär ich mir da nich....obwohl ich auch keine ahnung hab wie er das sonst angestellt haben könnte. aber ich glaube nich das er malkuth wirklich veraten hat oder das tun wird...oder zumindest hoffe ich das nich...dieses ganze hin und her würde mich doch sehr stören...dämon-keindämon-schon wieder dämon, tod-am leben-halb am leben...?!?! trotz der tatsache das warren die dinge wohl manchmal etwas...merkwürdig sieht würde ich seine intelligenz nich unterschätzen...naja..wir werden ja sehen... diese sache mit dem bund finde ich aber auch sehr interessant...hm...
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Mel
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BeitragVerfasst am: Do Okt 21, 2004 10:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mit Verspätung (meine Schuld) kommt Tamaras Review zur FOlge:

REVIEW ZU PROJEKT 8.18 „ABIDE WITH ME“

Bevor ich mit dem Review anfange, noch kurz zwei Sachen: Erstens vielen Dank & lieben Gruß an Aries fürs Posten eines „Was bisher geschah“ !! Hat mir echt geholfen Wink Und Zweitens: Bei der Folge hat es zwar etwas länger als sonst gedauert, bis sie rauskam, aber dafür hat sie echt eine super Qualität (also keine Rechtschreibfehler etc.) und gehört für mich auf jeden Fall zu den besten Folgen der Staffel!
Aber von vorne...
Schon Mo’s Voice Over am Anfang zeigt uns noch mal ganz deutlich, dass sich die Regeln grundlegend geändert haben. Wo früher ein frisches „Die eine Jägerin, eine Auserwählte“ etc. von Giles stand, kommt als Folge von Buffys Entscheidung in Season 7 ein ermüdendes „Hunderte von Jägerinnen, bla bla“ von Mo, der selber nicht gerade begeistert zu sein scheint. (Versteht mich nicht falsch, aber die Frage, ob Buffy das Ganze nicht auch mal langsam gehörig auf die Nerven geht, wird immer wichtiger! Ist das wirklich, was sie wollte? Ich warte auf Klärung!!)
Das darauffolgende Previously ist für die Folge wichtig und gut, auch wenn es z.B. bei Dawns nie stattgefundenem Treffen auf Shins Eltern nicht ganz richtig ist. Aber dafür ist der Rest der Folge meiner Meinung nach völlig frei von Fehlern, also Pluspunkt! 
Als erste richtige Szene findet ein Zusammentreffen von Warren mit Mo- oder besser gesagt Zaddik Bartholomew- statt. Warren als Ex-Rachedämon will Schutz vor D’Hoffryn und bittet Mo, ihn in seine Gemeinschaft aufzunehmen... Malkuth, das zentrale Thema dieser Folge. Malkuth ist eine verborgene Dämonenstadt, in der sich die unterschiedlichsten Mitglieder gemeinsam gegen den feindlich gesinnten „Rest der Welt“ verteidigen. Kein Wunder also, dass Warren den Schutz der Stadt sucht.
Mr.Prescott indessen versucht als Giles’ Verbündeter weitere Jägerinnen auf der ganzen Welt zu rekrutieren. Zumindest bei einer wissen wir, dass er keinen Erfolg hat: Die Tochter des Tetsu-Clans (dem auch Shin angehört) in Japan darf Prescott nicht begleiten, denn ihr Großvater hat erkannt, dass Prescotts Tod nicht mehr weit ist. Fragt sich nur, ob Lily ihn erwischt und ein weiteres Exempel statuieren will? Könnte ich mir als Todesursache am ehesten vorstellen.
Nochmal Warren, der jetzt in die Gemeinschaft von Malkuth aufgenommen wird. Die Aufnahmeprüfung ist sichtlich hart, aber sie lässt ihn mit seiner Vergangenheit abschließen. Hier ist vor allem die Phantasie positiv anzumerken, mit der die Räumlichkeiten beschrieben werden.
Als nächstes sehen wir Buffy, die Ronah, Shin, Dawn, Robin und Faith zum Abendessen eingeladen hat. Dass sich der Rest der Gang entschuldigt hat, ist ein bisschen ärgerlich, denn die Freunde haben sich schon ziemlich auseinander entwickelt. Aber so wie wir „Buffy“ kennen, wird sich dieses Thema auch im Staffelfinale klären und die Scoobies erkennen hoffentlich mal wieder, dass eigentlich nicht die ganzen Dämonen das Wichtige sind... sondern ihre Freundschaft. Wie auch immer, Dawns Beziehung zu Shin löst bei der Hauptjägerin heftige Überlegungen über Summers-Frauen generell und Buffys Männer im Besonderen aus. Wie schade, dass sich dieses Problem nie lösen lässt, denn ich bin wohl ganz sicher nicht die Einzige, die sich für Buffy eine glückliche Beziehung wünscht, in der nicht Leid die Hauptrolle spielt... Wenigstens kann sich B dazu entschließen, ihrer Schwester und Shin eine Chance zu geben. Doch ihr Vertrauen wird noch auf eine harte Probe gestellt werden...
Dann sieht der Leser Willow und Giles, die sich bei ihren Recherchen in puncto Unsterblicher kaum konzentrieren können. Tja, kein Wunder, wer könnte schon an irgendwas anderes denken, wenn die Geliebte allem, wofür man je gearbeitet hat, den Krieg ansagt- oder man unter unsäglichen Schmerzen zu leiden hat?! In Bezug auf die nächste Folge, die anscheinend eine Willow-Folge wird, schließe ich mich mal vorsichtig Aries’ Theorie an, dass ihre Schmerzen etwas mit den Reitern zu tu haben. Also wäre mit der (zu 99,9 % eintretenden) Vernichtung der Reiter auch ihr Leid beendet... ich wünsch es der Hexe wirklich!
Nochmal eine Malkuth-Szene, Andrew betritt die Stadt, trifft auf Clem und geht dann schnurstracks nach Hause, zu Warren. So eine Riesenüberraschung ist es ja nicht, dass die beiden zusammen wohnen, und dass sie sich Malkuth ausgesucht haben, kann ich langsam fast verstehen. Neben dem Schutz-Bonus und den vielen unterschiedlichen Gestalten, die dort anzutreffen sind, scheint sie nämlich wunderschön zu sein.  Auch werden wieder einige der vielen nicht mehr wirklich verdeckten Andeutungen über Andrew und Warren als schwules Paar gemacht.
Jetzt aber doch eine Überraschung (oder zumindest ansatzweise): Xander scheint mittlerweile mit Eve zusammen zu wohnen, mindestens aber sind die beiden fest zusammen. Es ist zwar schön, Xander wieder einigermaßen glücklich zu sehen, doch genauso wie er selbst stelle ich mir die Frage: Genügt ihm Eve? Lässt sie ihn wirklich seinen Schmerz vergessen oder ist das alles nur Fassade? Irgendwie hab ich kein gutes Gefühl bei der Sache. Aber wir werden ja noch sehen, was die Autoren in Bezug auf Miss Cronenberg in petto haben...
Die nachfolgende Diskussion der drei Geschäftspartner, die sich zusammengeschlossen haben, Malkuth zu vernichten, lässt den Leser bezüglich D’Hoffryns und Lilys Motive ein weiteres Mal im Dunkeln tappen... Schade, denn das wäre sicher interessant gewesen. Naja, kommt Zeit, kommt Rat, hoffe ich! Dafür wird Gretchen losgeschickt, eine Lakain von D’Hoffryn, und ihr Auftrag lautet, Warren wieder zu Rachedämon zu machen, damit er etwas über Malkuth verrät. Andrew ist im Black Pearl, um mit Mo zu sprechen, also scheint die Gelegenheit günstig. Doch Warren lehnt ab. IMO ein Charakterstärke beweisender Zug, den man ihm so nicht zugetraut hätte! Oder denkt er einfach nur, es ist so einfacher für ihn? Andrew hat derweil ganz andere Probleme, denn verständlicherweise kann er nicht einfach so als Mensch in Malkuth ein- und ausgehen.
Und auch die Cleveland- Jägerinnen haben ein Problem, denn ein Schlangendämon macht ihnen ganz schön zu schaffen. Immerhin nimmt Buffy ihre Schwester einmal mit auf die Jagd, was ihr Vertrauen beweist. Allerdings hat sie schon mal versprochen, Dawn auszubilden, und es nicht eingehalten, also ist das Misstrauen der jüngeren Jägerin meiner Meinung nach durchaus berechtigt. Leider scheint sie noch nicht so ganz mit ihrer Verantwortung klarzukommen und wird fast von dem Dämon umgebracht. Dass dieser sie unversehrt ziehen lässt und Dawn zum Erstaunen aller das Gleiche tut, löst eine Diskussion aus, auf die ich insgeheim schon länger warte: Gibt einem das Dasein als Jägerin zugleich eine Lizenz zum Töten? Woher weiß man, ob man einen Dämon töten muss oder nicht? Und ist jeder einzelne Gedanke, der daran verschwendet wird, einer zu viel, weil einen als Jägerin solche Gedanken schwach werden lassen? Ich bin gespannt, wie die Autoren diese Frage klären, denn obwohl ich auch viel drüber nachgedacht habe, bin ich zu keiner Lösung gekommen...
Die Frage wird natürlich auch wichtig in Bezug auf Andrews Entscheidung, sich sozusagen künstlich zum innerlichen Dämon machen zu lassen, ohne darüber sich selbst zu verlieren.
Der nachfolgende Streit zwischen Xander und Andrew zeigt, dass Xander zwar bereit ist, wieder Freundschaft zu schleißen, aber das verläuft nicht ganz wie gewünscht. Der Streit eskaliert, beide Seiten sind ein weiteres Mal verletzt. Aber irgendwie scheint es, als wäre der Heilungsprozess im Gange. Ganz langsam, aber doch stetig. Die Fassade bröckelt, die beiden sprechen sich nach und nach aus und mit etwas Glück bleibt am Ende Vergebung übrig.
Nachdem Buffy versucht hat, mit Giles die vorhin angefangene Grundsatzdiskussion weiterzuführen, aber doch zu keinem Ergebnis gekommen ist, bekommt Willow eine weitere, heftige Vision. Der Kampf um eine japanische junge Jägerin, an dem Buffy schließlich auch teilnimmt, birgt eine große Überraschung: Shin, ein Ninja?! Für uns ist es relativ einfach zu verstehen und vielleicht haben es manche auch schon vorher geahnt (ich eingeschlossen), doch die Gang ist zu recht geschockt. Aber bevor sie länger darüber nachdenken können, greifen die Ninjas wieder an. Shins Geständnis, dass seine Urahnin von ihrem Wächter getötet wurde und seine Familie nun gegen den Rat agiert, macht seine Position unmissverständlich klar. Die Situation eskaliert, als Shins Mutter und die anderen Ninjas Willow als Ausgleich für Aiko mit sich nehmen wollen. Glücklicherweise hat Dawn Shin mittlerweile überzeugt, dass Buffy Aiko retten wollte... und nachdem man das gegenseitige Misstrauen einigermaßen überwunden hat, haben die Scoobies mit dem Tetsu-Clan einen weiteren wichtigen Verbündeten im Kampf gegen Lily gewonnen, der bestimmt noch eine wichtige Rolle im Endkampf erhält.
Parallel zu diesem Handlungsstrang beendet Lily, die auch Aiko für ihre Armee entführt hat, einen weiteren für ihren Plan wichtigen Schritt: Sie trägt ihren Jägerinnen die Schließung des Höllenschlunds in Cleveland als einzig wirksame Methode gegen die Reiter auf. Doch in Wahrheit verfolgt die korrupte Wächterin ganz andere Ziele: Sie will soviel Jägerinnen wie möglich sterben lassen, und es wie „Arbeitsunfälle“ aussehen lassen. Das ist neu, aber trotzdem sind ihre Pläne erstaunlich simpel. Ob die Durchführung auch so einfach wird?
Ein wenig Klarheit schaffen die Autoren dann in Bezug auf die mysteriösen Magier, die zuerst beim Kriegsrat auftauchen und ihre Teilnahme sichern, die sie damit begründen, dass sie gerne gegeneinander spielen. (Aha?!) Ob das wirklich ihre einzigen Absichten sind, steht in den Sternen, aber ich glaube, das wäre zu einfach, oder? Als nächstes taucht einer der Magier, Alex, bei Eve auf und versucht sie zurückzugewinnen. Denn- nächste Überraschung- Eve ist seine Ex-Ehefrau! Das erklärt zumindest, warum Alex und sein Bruder sie als Vorlage für Miss Silent Hill benützt haben. Auch liefert es IMO einen Ansatz für mögliche Motive, die zum Beispiel Rache an Eve sein könnten.
Als Nächstes kommt eine packende Szene: Parallel zu Andrew, der sich innerlich auf unerklärliche Weise angetrieben beeilt, nach Hause zu kommen, zerfällt Warren praktisch zu Staub. Das hat Gretchen in einer der früheren Folgen ja auch schon angedeutet. (nur wussten wir damals ihren Namen noch nicht.) Doch als Andrew ankommt, ist Warren verschwunden...
Die Szenen mit Faith, Ronah, Robin und Cliff zeigen noch einmal deutlich, dass sich Faith in ihrer kleinen „Familie“ mehr als wohl fühlt. Robin zum Beispiel kommt zwar nicht viel zur Sprache, aber angesichts seiner Nebenrolle finde ich das eigentlich okay. Interessanter sind da Willows und Kennedys Versuche, mit einem Zauber die Schmerzen der Hüterin zu vertreiben. Doch Kennedy ist eben nicht Tara, was die beiden und auch ich schmerzlich erkennen müssen- der Zauber scheitert.
Noch einmal zeigen die Autoren danach Lily, die trotz ihrer inneren Zerrissenheit all ihre Kraft aufbietet, um ihre Jägerinnen zu einem willenlosen, wütenden Mob zu machen. Erstaunlich, wie hier die Idee mit den Schattenmännern aus „Das Angebot“ aufgegriffen wird und von Lily dazu verwendet wird, die Mädchen gewaltvoll Teil eines Dämons und damit furchterregend stark werden zu lassen.
Als Buffy in der nächsten Szene durch einen Gefallen von Shins Familie zuerst auf den uns wohlbekannten Reiseleiter trifft, der sich als Seher des Tetsu-Clans entpuppt, und dann auf den Unsterblichen, bin ich erst mal etwas –sagen wir mal- überrascht. Dieser zweitklassige Johnny Depp-Verschnitt soll der geheimnisvolle Unsterbliche sein? Aber man darf ja nicht nur nach dem Äußeren gehen, auch wenn der Kerl eine nicht zu leugnende Anziehungskraft auf Buffy zu besitzen scheint. (Ähnlich wie Dracula, bloß vorerst auf eine weniger gefährliche Weise...) Er schlägt ihr als Crossover zu Angels fünfter Season ein Treffen in Rom vor. Clever umgesetzt, liebe Autoren Wink Jedenfalls bin ich gespannt was der Unsterbliche noch so zu sagen hat.
Dawn und Shin entschlissen sich dann, ihrer Beziehung eine weitere Chance zu geben. (Alles andere hätte mich ehrlich gesagt auch gewundert!)
Und dann kommt für mich eine der bewegendsten Szenen der Folge: Andrew und der wieder völlig gesunde Warren - halt, Pause! Gesund?! Ich ziehe hier den gleichen Schluss wie die meisten anderen und behaupte, dass Warren jetzt wieder ein Rachedämon ist. Aber ich schätze, das bringt Folgen mit sich. Einfach so zu sagen ‚Es ging halt nicht anders’ wird wohl nicht funktionieren... Naja, aber zurück zur Szene: Die beiden haben sich entschlossen, Andrew mittels eines Zaubers zu Warrens direktem Verwandten zu machen, damit er in Malkuth bleiben darf. Auch ob das Konsequenzen haben wird und was es mit diesem Bündnis im Detail auf sich hat, ist momentan noch unklar. Als die beiden anfangen, miteinander zu reden, ist bei mir noch der gleiche Gedanke da wie sonst: Warren bekommt als Nebencharakter irgendwie zu viel Aufmerksamkeit, außerdem, schwul? Nicht dass ich nicht tolerant wäre, aber für das prüde Amerika war ja schon Willow als Lesbe ein Schock! All das schwirrt mir im Kopf herum, aber in der Mitte dieses Gesprächs werden die Gedanken weggewischt. Spätestens als Warren Andrew an sich drückt und ihm entwaffnend ehrlich sagt, dass er seinen Freund nie mehr verlieren will, macht mein anfängliches Misstrauen jäher Sympathie Platz. Und das einzige Wort, das mir dazu einfällt, ist: Wow! Dass Yamato so was schafft, ist ziemlich beeindruckend. Und wenn Warren mal wieder einen seiner Ausfälle hat, ruht diese Szene auf jeden Fall in meinem Hinterkopf und flüstert leise: „Sieh ihm das nach, er hat noch einen Bonuspunkt!“ Also das klingt jetzt ziemlich kitschig, aber ich kanns nicht besser ausdrücken Wink
Die Folge schließt mit den Kriegspartnern ab, die –wahrscheinlich von Warren- Informationen über die Stadt Malkuth erhalten haben und darüber höchst zufrieden sind.
Der Krieg kann beginnen...

FAZIT:

Die Episode ist nahezu fehlerfrei und gehört auf jeden Fall zu den Besten der Staffel. Großes Lob an die Autoren!
Was ja schon viel diskutiert worden ist, ist die Mythologie rund um das zentrale Thema der Folge, Malkuth. Die Idee eine dämonische Stadt zu erschaffen ist ja generell schon mal nicht schlecht. Ich kann zwar die Kritik verstehen, denn diese neue Location und die Handlungen, die damit verknüpft sind, betreffen beispielsweise Warren als Nebenchara eher als unsere Hauptdarstellerin, die allgemein sowieso IMO zur Zeit zu kurz kommt. Aber irgendwie fühlt es sich richtig an! Wenn die Stadt nicht auch noch zum Hauptplot der nächsten drei Folgen wird, ist das Maß an Infos vorerst eigentlich erträglich. Interessant hier auch der Aufbau nach den Grundsätzen der Kabbala-Lehre, und die Art, wie die Stadt angelegt ist, hört sich ebenfalls sehr interessant an.
Um noch einmal Warren und Andrew anzusprechen: Wie gesagt, auch ich konnte die beiden nicht leiden und im Vergleich zu Buffy kriegen die Beiden wirklich zu viel Aufmerksamkeit. Das ist allerdings nur die eine Seite der Medaille: Denn die Geeks sind doch unbestreitbar süß, oder? Dawns und Shins Beziehung ist auch etwas überstrapaziert worden, doch wenigstens hält das Paar zueinander. Eine Trennung wäre meiner Meinung nach auch überstürzt gewesen. Lilys Pläne werden noch einmal vertiefend erklärt, und auch die Handlungsstränge um Eve und die Magier lassen de Leser gespannt zurück.
Zum Abschluss: Die Staffel gewinnt zum Ende hin immer mehr an Spannung und Intensität, so dass man als Leser keine einzige Folge mehr verpassen will. Und das ist es doch, was eine Kultserie wie ‚Buffy’ ausmacht, oder?

Bis zur nächsten Folge,

Tamara Summers
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Aries
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 06, 2004 8:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab nochmal ne kleine inhaltliche Frage:

War es eigentlich schon von Anfang an erdacht, dass Gretchen das Mädel ist, dem Buffy in Folge 2 auf dem Flughafen begegnet ist?

Oder dachtet ihr euch am Anfang einfach, dass es gut wäre, ne mystisch wirkende Fremde einzubauen und dass sich mit der Zeit schon ne Erklärung bzw. Story für sie ergeben würde?

Sollte ersteres der Fall sein, steigt ihr in meinem Ansehen noch eine Stufe auf. Very Happy

MfG, Aries
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Anmeldungsdatum: 20.04.2004
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BeitragVerfasst am: Mo Nov 08, 2004 12:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Aries: Na, es war schon so geplant, dass sie es sein sollte, aber damals wussten wir noch ned, dass sie Gretchen heißt und ihr Chara war noch nicht komplett entworfen. Wink
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