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Projekt 8
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: Mi Nov 24, 2004 8:00 pm Titel: |
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Nun ja, in Angel wurde doch deutlich klar gemacht, dass der Unsterbliche kein zweiter Ghandi ist, wenn man es freundlich ausdrücken will.
Er hat mit zwei Vampirinen geschlafen, zwei der bösartigsten Vampire aller Zeiten in einer Scheune angekettet und wohl schon das eine oder andere Geschäft mit W&H gedreht. Es steht also ausser Zweifel, dass er auch eine dunkle Seite hat.
Zweitens ist er fraglos ein sehr mächtiger Mann/Dämon/Was auch immer, und hier scheint es mir sehr unglaubwürdig, dass er nur einen Chaffeur hat und sich sein Essen selbst macht. Und ebensowenig hat er es wohl nötig Buffy deswegen anzulügen - wenn er doch so selbstsicher ist und sich für nichts entschuldigen muss.
Und zu guter Letzt ist es auch eine sehr merkwürdige Vorstellung das er Buffy ohne jedem Vorbehalt hilft und mit ihr Recherche im Scooby-Style macht - das passt einfach nicht.
Wie der Unsterbliche Buffy in Angel begegnet ist, weiss niemand da dies nie gezeigt wurde. Ich stimme durchaus zu dass der Leser nicht immer mehr als die Helden des Stückes. In diesem Fall wäre es aber besser gewesen.
Mfg jaret _________________ Back off before somebody gets hurt.
How 'bout I back off right after? |
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The Judge Slayerette

Age: 38 Anmeldungsdatum: 06.08.2004 Beiträge: 17 Wohnort: Zwischen Nord-und Ostsee
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Verfasst am: Mi Nov 24, 2004 10:41 pm Titel: |
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Ich habe bestenfalls rudimentäres Wissen über die AtS S5. Vom Unsterblichen habe ich in der vS8 zum ersten mal gehört und ich vermute mal, daß es der Mehrzahl der Leser genauso geht.
Und genau deshalb erscheint er mir ( und vielleicht auch anderen ) so unglaubwürdig. Kennt man die AtS S5 ist das sicherlich anders, aber das ist hier nicht von Belang. IMO hätte man eher von unwissenden Lesern ausgehen sollen und für die Affaire der Beiden eine plausiblere Erklärung liefern sollen.
Das ist aber nicht geschehen und ich hatte den Eindruck nur einen Teil der Geschichte zu kennen. Und das stört mich. _________________ The Judge
Life´s a song you don´t get to rehearse.
Buffy, OMWF |
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Stefan Site Admin

Age: 19 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1358 Wohnort: Linz
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Verfasst am: Do Nov 25, 2004 12:00 am Titel: |
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Hi!
Tamara hat ihr Review fertig (juhu ) und wow.. ich bin echt überrascht (als autor), dass der Unsterbliche echt so überhauptnicht gut angekommen ist-- hmm.. gott sei dank nicht mein machwerk *gg* nein.. scherz beiseite.. hmm.. na ja.. mal schauen was wir mit MISTER AALGLATT noch machen *g*
hier ist erstmal das neue review von tamara:
REVIEW ZU PROJEKT 8.19 „DEEP INSIDE“
Zuerst einmal fehlt mir bei der längst überfälligen 19. Episode das Previously. Dafür kann man durchaus positiv anmerken, dass diesmal die Bilderstellung wieder gesichert ist, was auf jeden Fall eine der Qualitäten der virtuellen Staffel ausmacht.
Dass die Folge deutlich Willow - zentriert ist, ist offensichtlich, denn sie beginnt und schließt mit der Hüterin, die mit ihrem Status ziemlich zu kämpfen hat. Die zweimal auftauchende Eingangsszene an Willows Uni und der darauffolgende Zeitsprung in die vorige Woche ist sehr nett gestaltet. Zeitsprünge sind generell ja immer ein bisschen problematisch, aber der hier hat das Verständnis der Handlung meiner Meinung nach eigentlich nicht groß beeinträchtigt. Wie auch immer, dass Willows Freunde sie bei ihrer Abschlussfeier alleine lassen, nimmt man als Leser angesichts der bisherigen Entwicklungen erst einmal hin, wenn auch ein bisschen unglücklich. Sprung in die Woche zuvor – Die Hexe hat einen Traum, bei dem sie als Hüterin agiert und zusammen mit ihren ‚Schwestern’ gejagt wird. Die Waffe, von der die Frauen hier sprechen, dürfte wohl die Sense aus der siebten Staffel sein. In Bezug auf die Hüterinnen wird in den nächsten Episoden hoffentlich noch einiges geklärt werden...
Giles schickt die Gang ins Ausland, um Verbündete für die bevorstehende Konfrontation mit Lily zu gewinnen, und Willow meldet sich ab; das ist auch nicht weiter verwunderlich. Allerdings fällt hier der erste Inhaltsfehler auf, wenngleich er nicht wirklich wichtig ist: Faiths und Robins Schulbus verwandelt sich später in ein angemietetes Auto... Schreibfehler hab ich dafür keine gefunden
Obgleich die Freunde nichts von Wills Problemen bemerken, ist Kennedys Geste, ihrer Freundin ein Bad vorzubereiten, doch sehr liebevoll. Doch dann spürt die Hexe die Injektionen von Lilys Soldaten und droht auch noch zu ertrinken .Die Hilfe des plötzlich auftauchenden D’Hoffryn lehnt sie ab, um stark zu sein, und weil dessen unablässige Bitte, eine der Seinen zu werden, nicht in Frage kommt. Womit wir beim Leitthema der Episode wären: Wenn die Visionen immer schlimmer werden, ist es besser, eine dämonische Natur zu akzeptieren? Im Allgemeinen ist das Thema ‚Tödliche Visionen’ in Mysteryserien ja nie ausgelassen worden, zuletzt bei Cordelia in ‚Angel’, die sich schließlich für ein (zumindest halbes) dämonisches Dasein entscheidet. Was Willow tut? Wir werden ja sehen…
Über die sämtlichen Wächter – Besuche der Scoobies gibt es eigentlich nicht wirklich viel zu sagen. Sie verlaufen mehr oder weniger erfolgreich, was zu erwarten war. Am Lustigsten finde ich da noch Xander, der seinem Image als Scherzbold der Gang einmal mehr gerecht wird und sich Postkarten sämtlicher deutschen Sehenswürdigkeiten kauft, um seinen Enkeln einmal beweisen zu können, dass er in Deutschland war...
Interessanter ist da schon die Neuigkeit, dass Willow nur allzu gut mit Gretchen, der Rachedämonin, die man schon aus der letzten Folge kennt, befreundet ist. Anscheinend spielt die Abgesandte von D’Hoffryn eine größere Rolle als zumindest ich angenommen hätte, hofft der Fürst doch, mit ihr Willow überzeugen zu können.
Als Nächstes folgen einige Szenen, wegen denen ich fast aufgehört hätte, zu lesen. Buffy, die sich mit dem mysteriösen Unsterblichen einlässt – es wird sogar von Liebe gesprochen - das ist irgendwie so gar nicht die Jägerin, die ich zu kennen geglaubt hatte. Es ist natürlich klar, dass die Kontinuität zu ‚Angel’ aufrecht erhalten werden muss, doch ich kann den dunkelhaarigen Vampir verstehen, als er ziemlich entrüstet über Buffys Kuchenteig – Versprechen redet... In diesem Punkt bin ich mit Joss ausnahmsweise mal nicht einverstanden, denn meiner Meinung nach ist zwar klar, dass die Jägerin auch Abwechslung braucht, aber das mit dem Möchtegern – Sensibelchen, das zufällig unsterblich ist, geht mir erstens zu schnell und funktioniert zweitens irgendwie nicht so richtig. Außerdem ist diese Entwicklung meiner Meinung nach etwas überstürzt, denn eine neue Figur drei Folgen vor Schluss einzuführen, ist doch etwas gewagt. Was verbirgt sich wohl hinter dem Fremden? . Etwas in mir wartet förmlich auf einen einzigen Fehler, einen Ausrutscher ... denn er scheint einfach zu perfekt, um nur gut zu sein. Aber gut, ich hab versucht, meine Antipathie zu unterdrücken, und weitergelesen, was sich bei euch wie üblich gelohnt hat!
Als Nächstes hätte ich noch einen kleinen Kritikpunkt bzw. Denkanstoß: Faith darf das Handtuch fallen lassen, während bei der letzten Episode eine heftige Diskussion wegen ein paar zensierten Szenen mit Andrew und Warren begonnen hat?!
Die nächste Szene, die einen dann endgültig aus seinen Gedanken reißt, ist wirklich hart: ich hätte D’Hoffryn nicht zugetraut, dass er zu solch harten Mitteln wie Mord greifen würde, um Willow für sich zu gewinnen! Ein weiteres Mal stellt sich hier die Frage, ob das wirklich die letzte Möglichkeit der Hüterin wäre, die schmerzhaften Visionen loszuwerden...
Derweil lautet die nächste Frage wohl: Schon wieder ein Amulett? Und was will Buffy damit anstellen? Oder: Sind Andrews Vorlieben durcheinander gekommen? Bezogen auf ‚Abide with me’ wage ich allerdings zu behaupten, dass er erst mal bei Warren bleiben wird.
In einem weiteren Punkt muss ich den Autoren bzw. Xander selbst zustimmen: Er hat sich wirklich sehr von der Gang entfernt... und nicht nur er. Die Gang ist vereint im Kampf gegen die Reiter allgemein, aber gleichzeitig auch getrennt durch das Privatleben des Einzelnen. Ich warte auf die ‚Alle versöhnen sich wieder’ – Folge, aber bitte richtig, denn diese kleine Szene am Schluss genügt mir irgendwie nicht so ganz. Wird es das Finale sein?
Jetzt eskaliert die Situation: Dass Giles wie nach einem Verbrechen abgeführt wird, überrascht angesichts Lilys bisherigen Methoden höchstens gering. Es wird noch einmal die innerliche Zerrissenheit der Intrigantin angeführt, was ihr aber meiner Meinung nach auch keine Sympathiepunkte mehr einbringt. Beide Seiten haben ihre eigenen stichhaltigen Argumente, als Giles verhört wird, und trotz seiner misslichen Lage gelingt es ihm, ganz der Brite, noch eine perfekte Rede zu halten. Ich persönlich hätte ihm ja den Sieg am Ende mehr als gewünscht, aber das wäre wohl zu einfach gewesen. Schön ist hier übrigens noch die Erzählweise im letzten Teil dieser Szenen, bei denen man hinter Lilys Fassade blicken kann, und ein weiteres Mal erkennt, dass ‚nur Liebe’ bei ‚Buffy’ leider einfach nicht ausreicht.
Doch zurück zu Willow (und der Abschlussfeier, zu der endlich doch noch alle Freunde erschienen sind) – by the way: was für einen Beruf hat die Hexe eigentlich im Auge, jetzt, da sie mit dem College fertig ist ?- , die einen weiteren brutalen Kampf mit D’Hoffryn ausfechten muss. Was mich hier ein bisschen irritiert, ist die Tatsache, dass Andrew plötzlich alles zu verstehen scheint und als Einziger den wirklichen Schmerz der Hüterin erkennt. Ein großer Pluspunkt sind bei diesen Szenen (und auch bei den vorigen Folgen) die zitierten Songzeilen. Mich würde interessieren, ob ihr die selbst geschrieben habt, oder sie von ‚echten’ Songs stammen?
Willow muss in der Zwischenzeit erkennen, dass Gretchen eine Lügnerin ist, und landet prompt in dem sehr fantasievoll beschriebenen Reich von D’Hoffryn. Nicht nur die Hexe fragt sich schließlich, mit welchem Zauber er es geschafft hat, die Schmerzen, die er und unbeabsichtigt auch sie hilflosen Jägerinnen zufügt, auf Will zu übertragen. Oder aber sagt er die Wahrheit und sind die Schmerzen wirklich Teil der Hüterin? Dann wird eine weitere wichtige Information wird geliefert: der Rat ist dafür verantwortlich, dass kaum mehr Hüterinnen existieren! Oder ist das auch eine von D’Hoffryns Lügen? Völlig verwirrt entscheidet sich Willow jedenfalls IMO vorerst richtig und rettet lieber die Jägerin, statt das Angebot anzunehmen. Eins ist jedoch klar: der Dämonenkönig geht über Leichen, um seine Pläne zu verwirklichen. Ob das wohl auch Auswirkungen auf den Malkuth – Krieg hat?
Zurück zuhause wird zwar eine kleine Party gefeiert, die alle wieder versöhnen und die neuen Mitglieder – Cliff, Shin, Eve – in die Scooby Gang integrieren soll, aber irgendwie stellt diese mich nicht so richtig zufrieden... Und über das ‚Klick’ in Willows Kopf mache ich mir auch Gedanken, denn am Ende der Episode empfängt die Hüterin scheinbar eine neue Vision... Die Folge schließt dann mit einer weiteren beängstigenden Szene von einem der vier Reiter, die wir ja schon gewohnt sind, und die noch einmal verdeutlicht, dass das Finale an Gewaltigkeit bis jetzt noch nicht zu schlagen ist.
Fairerweise wird auch noch das Datum für die bevorstehende Apokalypse mitgeteilt – ich glaube jedenfalls, dass diese damit gemeint ist - , was bedeutet, dass unseren Helden noch genau fünf Tage bleiben, um das Amulett zu entschlüsseln, alles über die Reiter herauszufinden, sich entsprechend zu wappnen, und schließlich... die Welt zu retten.
Fazit:
Die Episode ist zwar Willow – konzentriert, aber nicht zu übertrieben. Auch das Verhältnis von innerem und äußerem Dialog ist meiner Meinung absolut ausgewogen. Alte Geschichten sind zum Teil gut eingebaut worden, wie die Story um Gretchen, aber zum Teil auch völlig außen vorgelassen worden, wie zum Beispiel der Krieg rund um Malkuth. Ich glaube, über Buffy und den Unsterblichen habe ich mich schon genügend ausgelassen... und das Crossover mit den beiden beseelten Vampiren ist nett gemacht und diesmal auch für Leser verständlich, die nicht ganz über die Entwicklungen den fünften ‚Angel’ – Staffel informiert sind.
Alles in Allem gebe ich der Episode vier von fünf, weil ich nicht so ganz mit Teilen der Handlung einverstanden war und schon mal vorab am Finale messe, aber die Folge vom zuständigen Autor trotzdem ziemlich schön geschrieben ist und euren beeindruckenden Stil beibehält.
Bis zur nächsten (und diesmal hoffentlich pünktlichen) Episode,
Tamara Summers |
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Mel Site Admin

Age: 33 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1281 Wohnort: Philippsburg/Baden
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Verfasst am: Do Nov 25, 2004 9:11 am Titel: |
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@jaret - wir haben ja auch noch nicht gesagt, dass der Unsterbliche vorbehaltlos Buffy hilft und nicht seine Absichten hat bzw. wir ja ein "Wesen" brauchten das einfach mehr weiß als Giles Bücher oder die "üblichen Verdächtigen".
Und ich denke Buffy hat ausreichend gespürt das der Kerl was typisches an sich hat, was sie schon an Angel und Spike anziehend fand. Also eine leise Ahnung von der anderen Seite hat.
Zudem... hat Angel(us) nicht Jenny getötet und Giles gefoltert und in seiner Vergangenheit noch ganz andere schlimme Dinge getrieben und kam in den ersten Folgen von Buffy nicht auch als typischer Schönling herüber, der zu gut und geheimnisvoll war um "echt" zu sein?  _________________ GILES: "Now wait a minute... you think I'm evil if I bring a group of girls on a camping trip and DON'T touch them?"
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: Do Nov 25, 2004 9:27 am Titel: |
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@Mel:
Ähm...Nein.
Er sah zwar nicht schlecht aus, aber von einem solchen Feuerwerk an Perfektion war er doch noch ein gutes Stück weit weg. Und immerhin war Angel mysteriös, der Unsterbliche abgesehen von seiner Unsterblichkeit jedoch gar nicht.
Aber mal sehen, vielleicht taucht er (der Unsterbliche) ja nochmals auf, ich will das jetzt nicht ganz ausschließen. Obwohl ich das eher bezweifle, da ihr wohl andere Prioritäten für das Finale habt.
Ich bleib jedenfalls vorerst mal dabei, dass mir der Unsterbliche hier nicht gefallen hat - schade, denn bei Angel war er recht faszinierend, obwohl er nie wirklich zu sehen war und seine Anwesenheit nur angedeutet wurde.
Soviel dazu
Mfg jaret  _________________ Back off before somebody gets hurt.
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Aries Wächter

Age: 21 Anmeldungsdatum: 21.04.2004 Beiträge: 1013 Wohnort: Jena
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Verfasst am: Sa Nov 27, 2004 10:57 am Titel: |
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Mal ne kleine Frage, bevor ich jetzt vielleicht anfange, "umsonst" drauf los zu tippen:
Braucht ihr überhaupt noch ein drittes Review (bzw. viertes/fünftes, falls von anderer Seite noch was kommt)?
Oder reicht euch die kurze Einschätzung von mir, die ich bereits gepostet habe?
MfG, Aries _________________ GABRIELLE: "A life of journeying has brought you to the farthest lands, to the very edge of the earth."
XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
GABRIELLE: "I knew you'd say that." |
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Stefan Site Admin

Age: 19 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1358 Wohnort: Linz
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Verfasst am: Sa Nov 27, 2004 4:43 pm Titel: |
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Hi!
ja.. bitte.. wir brauchen so viele reviews wie nur möglich DANKE
cu
Stefan |
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Stefan Site Admin

Age: 19 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1358 Wohnort: Linz
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Verfasst am: So Dez 05, 2004 8:24 pm Titel: |
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@Jaret: du, könnenw ir eigentlich noch mit einem Review von dir rechnen, oder müssen wir dieses mal darauf verzichten (das wäre wirklich sehr schade )
cu
Stefan |
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Mel Site Admin

Age: 33 Anmeldungsdatum: 18.04.2004 Beiträge: 1281 Wohnort: Philippsburg/Baden
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Verfasst am: So Dez 05, 2004 8:36 pm Titel: |
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@jaret - also mir hat er gefallen *g* Aber ich kenne die Angel Folgen noch nicht, daher habe ich nicht wirklich eine Vergleichsmöglichkeit.... _________________ GILES: "Now wait a minute... you think I'm evil if I bring a group of girls on a camping trip and DON'T touch them?"
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: Mo Dez 06, 2004 9:38 am Titel: |
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@Stefan:
Tja, ich war jetzt die ganze letzte Woche so gut wie überhaupt nicht im Internet, aber diese
Woche dürfte es besser ausschauen, da möchte ich auf jeden Fall ein kurzes Resümee online
stellen, in dem ich meine Meinung zur Episode zum Besten geben möchte. Einige Dinge sind ja
schon angesprochen worden, auf die werd ich nur mehr kurz eingehen.
Mfg jaret  _________________ Back off before somebody gets hurt.
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: Do Dez 09, 2004 11:00 pm Titel: |
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So und jetzt geb ich noch meinen Senf zur Episode dazu:
Die Willow-Folge. Sehnsüchtig erwartet und auch noch ziemlich lange. Naja im Grunde war sie ja schon in Folge 9 ziemlich stark vertreten, ebenso wie in den Folgen 13 und 15 und überhaupt kann man nicht behaupten, dass unsere Hexe zu kurz gekommen ist.
Aber dieses war jetzt eben die offizielle Willow-Episode. Die Episode von welcher ich mir Licht ins (Halb-)Dunkel der ganzen Visionsgeschichte und der Geheimnistuerei um die Hüterin erwartet habe.
Diese Erwartung ist eigentlich erfüllt worden, ein laues Gefühl im Magen ist mir aber noch geblieben? Das war's? Es gehört einfach dazu? Nicht dass diese Version sehr abwegig gewesen wäre - in den Spoilerforen wurde sowas ja schon öfter angedeutet - aber muss das wirklich sein? Hat mich einfach zu sehr an eine gewisse Person bei einer gewissen Serie mit einem
gewissen Vampir erinnert.
Und dann, nach einem Moment der Erkenntnis wie ich annehme (jedoch nicht erkennen konnte), hat Willow die Visionen plötzlich unter Kontrolle?
Oder kommt doch noch was? Wohl doch keine entgültige Auflösung.
Ansonsten waren die Teile mit Willow sehr gut geschrieben, ihr Charakter wurde gewohnt gut rübergebracht, was ich dem "Ersatzautor" sehr hoch anrechne - großes Lob. Vor allem die Szene in der Badewanne, als Willow fast ertrinkt weil Lily tausende Meilen weiter östlich (oder westlich, wie man's drehen will) die Jägerinnen wieder mal mit "guten Stoff" versorgt.
Aber auch die Szenen bei der Abschlussfeier, bei welcher man zuerst die Frustation, dann die Freude der Hüterin sehr gut nachvollziehen und mitfühlen kann sind wirklich schön geschrieben.
Dann noch die Visionen, Willow's alltägliche Leiden und der Kampf mit D'Hoffryn - zu kurz kommt der sympathische Rotschopf wirklich nicht.
Fazit: Die Willow-Storyline ist technisch sehr gut und auch inhaltlich interessant geworden, nur die Pointe war etwas enttäuschend.
Und sonst:
Naja über Buffy und den Unsterblichen hab ich mich schon zu Genüge ausgelassen. Hier wäre es besser gewesen mehr über die Missionen der restl. Gang zu erfahren. Keine ausführlichen Gespräche, aber einzelne kurze Szenen, in denen Erfolg oder Misserfolg des jeweiligen Duo's
angedeutet wird. Oder auch die Schicksale der Wächter, die für Giles gestimmt hätten - wären sie nur nicht aufgehalten worden...
Fazit: Zuwenig Scoobies, zuviel Unsterblicher.
Allerdings muss man den Autoren zugestehen, diese sicher unerwartete Entwicklung recht elegant und glaubwürdig gelöst zu haben. Nur am Unsterblichen hätte man noch feilen müssen. Zudem hätte
Buffy ja auch länger in Rom bleiben können, dann wäre es auch nicht nötig gewesen mit der Beziehung so zu hetzen und man hätte den Unsterblichen etwas genauer beleuchten können.
Giles vs. Lily:
Toller Handlungsbogen, hervorragende Charaktere - viel kann da ja nicht schief gehen. Und auch diesmal haben die beiden bzw. die zuständigen Autoren zum Gelingen der Episode beigetragen. Nur bei Lily war ich diesnak zeitweise irritiert.
Das erste Mal bei der Szene als sie sich vor ihrem Lakaien rechtfertigt, und dabei eine Zusammenfassung ihrer Untaten zum Besten gibt. Sowas hätte ich mir in einem Vorspann erwartet und nicht als Dialog von einer der besten Figuren der gesamten Staffel.
Dann noch als sie Giles im Gefängnis gegenübergestanden ist und nicht viel nennenswertes dabei rausgekommen ist. Dafür ist beim finalen Zweikampf richtig Spannung aufgekommen, auch wenn der Ausgang nicht überraschend war.
Fazit: Nicht perfekt, aber sehr gut.
D'Hoffryn:
Die Badewannenszene war ja genial, DAS ist Buffy wie es leibt und lebt. Und auch so typisch D'Hoffryn. Der Rest - naja. Ich bin mir immer noch nicht sicher ob das wirklich charaktertreu war. Das der charismatische Oberrachedämon einfach so Jägerinnen schlachtet um Willow doch noch für sich zu gewinnen (ein bisserl naiv, oder?) ist ziemlich plump und unglaubwürdig. Da hätte er ja auch schon früher dramatischere Massnahmen ergreifen können. Andererseits kenn ich noch nicht die ganze Geschichte, vielleicht werden die kommenden Ereignisse
dem ganzen etwas mehr Sinn geben. Mal abwarten.
Fazit: Vorerst mal Naja mit Option auf ein Aha!
Andrew und der Rest:
Der Rest hatte ja nicht soviel zu tun, was nicht so tragisch ist, schließlich kann man bei einem so großen Cast nicht immer jeden über die Schulter schauen. Was Andrew angeht, so hat mich seine Feinfühligkeit und Weisheit schon etwas überrascht. Ist dies jedoch (wie schon von einem anderen Leser vermutet) eine Folge seiner Entscheidung mit Warren einen Bund einzugehen, so kann wäre dies ein ziemlich genialer Zug. Natürlich bleiben auch hier noch Fragen offen, die wohl in den nächsten
Folgen (endlich) aufgeklärt werden müssen - es sei denn man will ein "open end"...
Soviel mal dazu. Ist nicht gerade mein bestes Werk, aber besser als nix, zudem ist es schon spät und ich muss morgen wieder in die Arbeit. Freu mich jedenfalls schon auf Folge 20, wäre wirklich schön, wenn sie noch vor Weihnachten kommen würde.
Mfg jaret  _________________ Back off before somebody gets hurt.
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jaret Meister

Age: 25 Anmeldungsdatum: 26.05.2004 Beiträge: 964 Wohnort: Graz, AUT
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Verfasst am: Do Dez 09, 2004 11:12 pm Titel: |
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Ups, fast noch die Note vergessen: 2- (in Worten: zwei minus), wie immer gemessen am hohen Standard des Originals.
Nochmals Fg jaret  _________________ Back off before somebody gets hurt.
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Aries Wächter

Age: 21 Anmeldungsdatum: 21.04.2004 Beiträge: 1013 Wohnort: Jena
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Verfasst am: Fr Dez 31, 2004 2:58 pm Titel: |
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So, ob ihr wollt oder nicht, kommt zum Abschluss dieses Jahres noch ein (diesmal kürzeres) Review zu der Folge von mir:
Nach wochenlangem Warten, dass die Noch-Existenz von Projekt 8 schon von einigen Seiten bezweifeln ließ, ging endlich die langersehnte 19. Folge „Deep inside“ online, die schon von vornhinein als DIE Willow-Episode bekannt gegeben wurde.
Dass unsere geliebte Hüterin und Hexe dieses Mal auf keinen Fall zu kurz kommt, lässt sich schon am Teaser erkennen, in dem ihre lang ersehnte College-Abschlussfeier geschildert wird, bei der sie sogar das beste Zeugnis des Jahrgangs erhält.
Warum allerdings keiner ihrer Freunde anwesend ist, wird anhand des darauffolgenden, im Übrigen sehr gut gestalteten Rückblicks deutlich: Alle Scoobies sind in Zweier-Teams in alle Ecken der Welt verstreut, um Wächterstimmen für Giles’ bevorstehenden Prozess zu gewinnen. Diese Gespräche werden zwar nur in Ansätzen geschildert, was jedoch nicht besonders ärgerlich ist, zumal sich der Leser deren Inhalt denken kann und außerdem dadurch mehr Screentime für Willow bleibt.
Die einzig wichtigen Geschehnisse in diesem Zusammenhang betreffen die Handlung um Buffy und Andrew in Rom, wobei letzterer hauptsächlich dazu fungiert, die Crossover-Lücke zur parallel laufenden „Angel“-Episode zu schließen, was sich eigentlich sehr gut gestaltet: sämtliche Informationen aus den entsprechenden Szenen in „The girl in question“ wurden passend für die P8-Story umgesetzt ohne dabei unnötig zu spoilern. Lediglich eine kleine Unklarheit bezüglich des alten Problems „wer kann unter welchen Bedingungen einen Vampir in eine Wohnung einladen“ bleibt beim Lesen dieser Szenen zurück, was im Endeffekt aber nicht weiter tragisch ist.
Wesentlich diskutabler ist dagegen die Liaison, die sich unterdessen zwischen unserer Jägerin und dem Unsterblichen entwickelt. Während die gemeinsame Recherche über die Reiter des Todes außer einem seltsam anmutenden, aber anscheinend wichtigen Amulett, keine großen Erfolge bringt, scheint Buffy dem Unsterblichen mehr und mehr zu verfallen, was angesichts der Kürze ihrer Bekanntschaft schon verwunderlich ist. Obwohl man an dieser Stelle vermuten könnte, dass Buffys Verehrer nicht mit offenen Karten spielt und sie lediglich ausnutzt, lassen sich für diese Theorie keinen direkten Hinweise finden. Vielmehr scheint die gegenseitige Liebe der beiden wirklich aufrichtig und von Herzen kommend zu sein.
Genau genommen ist dieses Pairing nicht unlogisch, denn zum einen genießt Buffy die ihr zuteil werdende Aufmerksamkeit und Hingabe in vollen Zügen und auf der anderen Seite kennzeichnen den Unsterblichen genau die Eigenschaften, wegen denen die bisherigen Beziehungen der Jägerinnen in die Brüche gingen: Aufrichtigkeit und Einigkeit mit sich selbst. Ein bitterer Nachgeschmack bleibt trotz bzw. gerade wegen dieser Fülle an Perfektion zurück, denn wirklich real wirkt das Ganze nicht. Normalerweise wäre dadurch Langweile vorprogrammiert, doch da wir uns hier im Buffyverse befinden, wo selten etwas so ist, wie es scheint, wird stattdessen Interesse bezüglich der weiteren Entwicklung dieser beiden Charaktere geweckt.
Allein in Cleveland hat Willow derweil einmal mehr mit ihrem Schicksal als Hüterin zu kämpfen, welches ihr öfters in der Folge Träume und Visionen ihrer „Ahninnen“ hat, die zu ihrer Zeit erbarmungslos vom Rat der Wächter verfolgt und als Ketzerinnen verbrannt wurden. Hiermit wird nicht nur die Informationen aus den letzten Episoden aufgegriffen und weitergeführt, sondern auch ein besonders interessanter Bezug zum geschichtlichen Thema „Hexenverbrennung“ erstellt, welches sich nahtlos in die Story einfügt.
Leider wird die Hexe trotz ihrer aufschlussreichen Träume nicht von ihren schmerzhaften Visionen befreit. Kaum ein wenig Entspannung in einem von Kennedy liebevoll vorbereiteten Bad gefunden, machen sich plötzlich die Auswirkungen von Lilys unter Drogen gesetzter Jägerinnen-Armee an ihrem Körper und Geist deutlich und drohen sie fast umzubringen. Im selben Augenblick betritt D’Hoffryn die Szenerie um Willow erneut anzubieten, zu einer Rachedämonin zu werden, um diese Schmerzen nicht länger ertragen zu müssen, womit er natürlich keinen Erfolg hat.
Obgleich dem Leser die Verbindung zwischen D’Hoffryn und Willows Schmerzen vorerst vorenthalten bleibt, scheint der Plan des Rachedämons, der lange Zeit im verborgenen blieb, mit dieser Szene aufgedeckt, was jedoch nicht wirklich befriedigend ist. Eine derart simple Vorgehensweise und Naivität, wie sie bei seinem Vorhaben geschildert werden, sind dem Herrscher von Arashmaharr einfach nicht würdig, ebenso wenig sein Auftreten und seine Ausdrucksweise in fast all seinen Szenen.
Den negativen Höhepunkt dieser Charakteruntreue bildet allerdings eine spätere Sequenz, in der er eine Jägerin kaltblütig ermordet, um der Hüterin noch mehr Schmerzen zuzufügen. Dass D’Hoffryn Willow unterschätzt, ist ja noch hinzunehmen, aber ein derart stures Beharren auf den eigenen Plänen grenzt für seine Verhältnisse fast schon an Dummheit.
Die leichte Enttäuschung, die sich daraus ergibt, wird jedoch im folgenden erst einmal zurück gedrängt, offenbart sie doch überraschenderweise, dass sich Willow und Gretchen, welche übrigens sehr authentisch und trotz ihrer Natur etwas sympathisch wirkt, wohl schon längere Zeit kennen und sogar mehr oder weniger Freund sind. Dadurch wird nicht nur die Spannung in bezug auf die Storyline gesteigert, sondern ebenso hinsichtlich der Beziehung zwischen Willow und ihren Freunden, von denen anscheinend niemand Notiz von ihrem Leben nimmt.
Natürlich besteht deswegen kein Zweifel an der Freundschaft der Scoobies, was zusätzlich durch die schon als Einleitung dienende Szene von Willows Abschlussfeier verdeutlicht wird, zu der Buffy und Co. schlussendlich doch rechtzeitig erscheinen, um ihrer Freundin beizuwohnen. Ohne große Worte, aber überaus rührend wird hier an alte Zeiten erinnert.
Der einzige, der dieses Feierlichkeit nicht miterleben kann, ist Giles, der endlich vor seinem Prozess gegen Lily steht und dort wahrscheinlich die Ansprache seines Lebens hält, was ihm zusätzlich zu den Überzeugungsarbeiten der anderen noch einmal einige Glaubwürdigkeitspunkte einbringt. Viel wichtiger als die eigentlich Verhandlung ist aber der sehr gut beschrieben psychische Kampf, der sich dabei stumm zwischen dem Wächter und Lily ereignet und tief in ihre Charaktere blicken lässt. Während Giles hier über Lily triumphiert, verliert er leider knapp seinen Prozess, womit sein Schicksal vorerst ungewiss bleibt.
Auch bei Willow spitzt sich unterdessen die Lage zu. Auf dem Abschlussball offenbart Gretchen endlich ihr wahres Ich und entführt die Hexe unbemerkt von ihren Freunden in D’Hoffryns bildlich beschriebener Dimension, der dort eine weitere Jägerin gefangen hält. Dem ersten, dem Willows Abwesenheit schließlich auffällt und der im übrigen auch der einzige ist, der ihre Qualen tatsächlich zu bemerken scheint, ist Andrew. Ob diese neue, fast schon empathische Fähigkeit Teil seiner persönlichen Entwicklung ist, oder mit dem Bund mit Warren zusammenhängt, bleibt abzuwarten, wobei beide Möglichkeiten nicht unlogisch wären.
Während die Hexe alles versucht, um die Jägerin zu befreien, offenbart D’Hoffryn ihr und dem Leser endlich, dass ihre Visionen schlicht und einfach ein Teil der Hüterin sind, es jedoch niemals vorgesehen war, dass eine Person über Hunderte von Jägerinnen wacht. Als es Willow trotz aller Verwirrung gelingt, das Mädchen zu retten und dem Rachedämon ein weiteres Mal die Stirn zu bieten, erwähnt dieser nur noch die Dauer von fünf Tagen, bevor er die beiden in ihre Welt zurück schickt.
Zwar wird D’Hoffryn in dieser Szene nicht wirklich besser dargestellt als zuvor, jedoch bleiben aufgrund der unklaren Andeutungen Vermutungen zurück, die ihm einen doch etwas tiefgründigeren Plan sowie ein gewitzteres Vorgehen als bisher ersichtlich unterstellen und diese Folge im Nachhinein in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen könnten.
In diesem Zusammenhang ist wohl auch bei Willows Schicksal noch nicht das letzte Wort gesprochen, denn der Klick, mit dem ihre Schmerzen plötzlich endeten, wie sie ihren Freunden bei einer schon längst überfälligen Aussprache beschreibt, mutet doch ziemlich seltsam an. Hinzu kommt, dass während der gemeinsamen Feier, die zwar kitschig, aber sehr schön beschrieben ist, allem Anschein nach eine erneute, jedoch schmerzfreie Vision von der Hüterin Besitz ergreift, was sie jedoch gegenüber den anderen verneint, so als ob sie nichts gelernt hätte.
Dem perplexen Leser bleibt also nichts weiteres übrig, als zur Auflösung der vielen aufgeworfenen Fragen auf die nächsten Folgen zu warten.
Fazit:
Die Folge hält, was sie verspricht. Willow kommt in keiner Minute zu kurz, was dem Vorankommen der Story aber keinen Abbruch tut.
Rein formal ist in dieser Episode die allgemein gute Rechtschreibung und Grammatik anzumerken, wogegen aber leider das Previously fehlt.
Neben der Auflösung der Geschichte der Hüterinnen, ist besonders der psychische Showdown zwischen Lily und Giles bei der Anhörung hervorzuheben, der wohl eines der Highlights dieser Staffel darstellt.
Während für das Crossover mit „Angel“ eine gute Lösung geboten wurde, lässt die Darstellung des Unsterblichen und seiner Beziehung zu Buffy den Leser mit gemischten Gefühlen zurück.
Zu den leider schwachen Seiten der Folge gehören sowohl die wenig überzeugende Darstellung von D’Hoffryn als auch das Ende mit seinem plötzlichen Spannungsabfall, das viele Fragen zurücklässt, was in einer 19. Folge schon etwas ärgerlich ist.
Da aber alles in allem die Spannung auf die nächsten Folgen erhalten bleibt und ein spektakuläres Finale fast schon garantiert ist, gebe ich „Deep inside“ 4 von 5 Punkten. _________________ GABRIELLE: "A life of journeying has brought you to the farthest lands, to the very edge of the earth."
XENA: "And to the place where I'll always remain... your heart ... Where you go... I'm at your side."
GABRIELLE: "I knew you'd say that." |
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