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Filmtips
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jaret
Meister


Age: 25
Anmeldungsdatum: 26.05.2004
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 8:40 am    Titel: Antworten mit Zitat

@A-Lexi:

Zu Blade:

Regeln: Naja, das kann man so oder so sehen. Fast jeder Film hat da seine eigenen Regeln, da ist auch Buffy nicht anders. Jedenfalls war mir vor Buffy unbekannt, dass Vampire nur mit Aufforderung in ein Haus können. Auch das mit den wandelbaren Äusseren (Dämonenfratze ein/aus) ist, soweit ich weiss nicht unbedingt so vorgegeben gewesen.

Und wenn wir jetzt auch noch auf "Interview mit einem Vampir" Rücksicht nehmen, so könnte man auch hier einiges hinterfragen - schließlich fürchten sich die Vampire hier nicht vor Kreuzen obwohl DAS sehr wohl ein altes Gesetz ist. Und auch scheinen sie sowas wie eine Seele zu besitzen, ganz im Gegensatz zu Buffy (im Normalfall zumindest).

Und wenn ich mich nicht irre, habe ich das mit dem Silber gegen Vampire auch schon mal wo anders gehört. Aber kann mich auch täuschen.
Jedenfalls seh ich das mit den Regeln nicht so eng, wenn man's nicht gerade übertreibt, so kann es durchaus belebend wirken.

Übrigens, ein interessanter Film in dieser Hinsicht ist "Dracula 2000" - da wird eine völlig neue, aber durchaus faszinierende Entstehungsgeschichte für den Fürsten der Finsternis präsentiert.

Mfg jaret Cool
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A-Lexi
Dämon


Age: 32
Anmeldungsdatum: 14.08.2005
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Wohnort: Augsburg

BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 10:09 am    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu, Jared!


- Naja, die Sache mit der Dämonenfratze muß ich dir recht geben. Das ist neu bei Buffy... aber das ist schon alles und über eine solche (kleine) Sache rege ich mich eigentlich nicht auf.
- Die Sache mit der Eintrittsaufforderung wurde schon ganz klar von Bram Stoker, dem Erfinder des modernen Vampirs festgelegt. In seinem "Dracula" galt bereits die Regel. Weitere Bestätigungen findet man in den Filmen "Fright Night - die Rabenschwarze Nacht", in "Lost Boys" und in allen "Dracula"-Filmen mit Christopher Lee. Das ist eine eingefahrene Regel.
- Die Sache mit der Angst vor den Kreuzen oder besser gesagt KEINE Angst vor Kreuzen ist ebenfalls eine Stoker-Regel. Stoker erwähnte in seinem Buch, daß Vampire, die in ihrem früheren Leben atheistisch waren oder einer anderen Religion (Buddismus oder Moslem) angehörten, nicht unbeding von Kreuzen flüchten. Auch kann ein Vampir, der als Mensch ein gottloses Leben gelebt haben eine Ausnahme machen.
- Die Frage, ob Vampire nun eine Seele haben oder nicht, wurde beim Ur-Vampir nie erwähnt, also hat man da künstlerische Freiheit.
- Silber gegen Vampire? Ich kann suchen, wo ich will, aber ich findie nirgens etwas, daß das funktionieren kann. In dem Film "Liebe auf den ersten Biß" mit George Hamilton als Dracula wird dieses Thema mit einer gehörigen Portion Humor erörtert.
- Wenn du mit "Dracula 2000" die Wes-Craven-Version meinst... das mir der Judas-Geschichte. Diesen Film finde ich genauso schlecht wie "Blade II". Blühender Unsinn...
- Ich sehe es mit den Regeln im Eigentlichen auch nicht so eng. Aber die Vampire in "Blade" sind für mich keine Vampire mehr, sondern nur noch eine Abart von irgendwelchen Monstern, die außer die Reißzähne nix mehr mit Vampiren zu tun haben. Der gleiche Fehler wurde in den 80er Jahren mit den Zombies gemacht. George A. Romero kreiere bereits 1968 den modernen Zombie, setzte ihn 1978 nochmals ein. Darufhin kamen Pseudo-Regisseure aus Italien (Franco Jesco, Lomberto Bava, Lucio Fulci, Bruno Mattei, Dario Argento), die den Romero-Zombie dermaßen deformierten, daß man ihn nicht wiedererkannte. Und was resoltierte daraus? Der Zombie-Film kam dadurch in Verruf und gilt heute als Schund-Monster, das in die Schmuddelecke muß. Die wenigesten kennen das Zombie-Genre noch, wie es wirklich ist: Phantasievoll, düster und vorallem der sozialkritische Hintergrund in den Romero-Filmen wird nicht mehr erkannt. Schade.
Ich hoffe, sowas passiert durch Filme wie "Blade" oder "From Dusk Till Dawn" nicht auch noch mit den Vampiren. Sie haben es wirklich nicht verdient...
- Aber wie gesagt: Gegen eine leichte Regeländerung wie die Dämonenfratze ist nichts einzuwenden. Außerdem: Nirgends steht geschrieben, daß die Vampire kein Dämonengesicht aufsetzen, aber es steht auch nirgends geschrieben, daß sie es tun...

Lexi.
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jaret
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Age: 25
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Beiträge: 964
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 10:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich denke über Blade kommen wir nicht überein. Wobei ich natürlich zustimme, dass es sehr auf Action ausgelegt ist. Daher wohl auch die Sache mit dem Silber, weil automatische Waffen mit Silbermunition und ein Katana sind wesentlich cooler als Pflock und Knoblauchumhang.

Aber was "Dracula 2000" angeht, so fand ich das mit der Judas-Geschichte recht orignell und plausibel. Halt mal was anderes und nicht immer der gleiche Schmarrn zum tausendsten Mal vorgebetet.

Negativ fand ich eher, was sie mit Dracula in "Blade 3" angestellt haben - diese Drake-Geschichte war ein ziemlicher Schwachsinn.

Mfg jaret Cool
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A-Lexi
Dämon


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BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 11:04 am    Titel: Antworten mit Zitat

@ Jared

Also, mit "Blade II" kommen wir anscheinend wirklich nicht klar. Aber macht ja nix. Besonders weil ich mit "Silber, weil automatische Waffen mit Silbermunition und ein Katana sind wesentlich cooler als Pflock und Knoblauchumhang" gar nix anfangen kann und es eher als Trash sehe.

Bei "Dracula 2000" mag die Geschichte zwar "originell und plausibel" sein. Doch wäre da nicht besser gewesen, einen anderen Vampir als Dracula zu verramschen. Mir kommt das ganze so vor wie die Sache in "Highlander II", wo die Unsterblichen plötzlich zu Aliens deformiert werden oder wie in R. Emmerichs "Godzilla", wo Godzilla kein Godzilla mehr ist, sondern irgendeine andere Riesenechse.

In "Highlander II" war die Geschichte mit dem Schutzschirm um die Erde echt gut. Aber da hat kein Highlander reingepaßt. Der Film hätte anderes heißen müssen und einen anderen held haben sollen.
In "Godzille" gilt das selber. Wäre ein guter Film gewesen, hätte er einen anderen Titel gehabt.

Naja, wenigstens sind wir wieder bei "Balde 3" ein und der selben Meinung Smile .

Lexi.
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jaret
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 11:56 am    Titel: Antworten mit Zitat

Weitere Filme, diesmal in der Kategorie SciFi:

Twelve Monkeys:

Absolut genialer Endzeit-Thriller mit einem tollen Bruce Willis und einem noch viel besseren Brat Pitt. Zudem wurde die Zeitreise-Thematik einleuchtend dargestellt. Super Film!

Minority Report:

Spannender SciFi-Thriller mit einem soliden Tom Cruise. Interessantes Thema in einer glaubwürdigen Zukunfstwelt.


The Fifth Element:

Bombastisches Kinovergnügen, leichte Kost vom Allerfeinsten. Bruce Willis gewohnt cool, Chris Tucker krass abgedreht und die ungewöhnlichste SciFi-Amazone aller Zeiten - abgesehen vielleicht von Barbarella. Wer sich auch mal gerne leichte Kost gönnt, kann hier bedenklos zugreifen.

Fortsetzung folgt...

Mfg jaret Cool
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A-Lexi
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BeitragVerfasst am: Mo Sep 05, 2005 12:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Jared


Puh, nochmal ner Raektion zum Diskutieren:


Twelve Monkeys:

Ich mag den Film nicht. Liegt vielleicht an dem dauerhaft-nervigen Gebrüll in dem Film. Das Gegröhle ging mir dermeßen auf die Nerven, daß ich den Film nach der Hälfte abgeschalten habe und ihn wieder dahin gebarcht habe, wo er hingehört: In die Viedeothek.
Mehr Argumente hab ich für den Film eigentlich nicht.


Minority Report:

Hmm, ein Film, in dem sich Tom Cruise nicht am Drehbuch orientiert hat, sondern eher das Drehbuch auf Tom Cruise zugeschnitten war. Kam mir vor, alsob Tom Cruise hier der strahlende Held sein mußte. Das Drehbuch war eher schwach.


The Fifth Element:

Hier bin ich mal wieder deiner Meinung. Der Film ist megamäßig. Eine der absolut besten SciFi-Parodien.


Lexi.
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jaret
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 7:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sleepy Hollow:

Genialer Film vom begnadeten Ressigeur Tim Burton. In den Film passt einfach alles und vor allem die Atmosphäre ist überwältigend. Johnny Depp ist als Mischung zwischen Weichei, arrogantem Fatzke und Held des Tages brilliant und auch der Rest des Cast ist ganz ordentlich. Ein tolles Horrormärchen, für alle die auch auf etwas andere Filme stehen.


Pitch Black (Teil 1):

Extrem unterhaltsamer Low-Bugdet SciFi-Action-Kracher mit einem Vin Diesel der mit dieser Rolle zu Recht den Durchbruch in Hollywood geschafft hat. Aber auch die anderen Schauspieler tragen das ihrige dazu bei, dass Pitch Black kein Staubfänger in meinem DVD-Regal wird.
Leider stinkt der zweite Teil im Gegensatz dazu ziemlich ab.


Sieben:

Einfach genial. Die Atmosphäre extrem düster, die Schauspieler erste Sahne - allen voran Morgan Freeman und Brat Pitt und das Ende gehört zu m besten, was ich je gesehen habe. Scheint eine Spezialität von Kevin Spacey zu sein, der auch in "Die üblichen Verdächtigen" (ebenfalls ein heisser Tipp) für einen Hammerabschluss gesorgt hat. Sieben jedenfalls hat absolut das Zeug zum Klassiker, nur Leute mit schwachen Magen dürfte er etwas zu eklig sein.

Soviel dazu

Mfg jaret Cool
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A-Lexi
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 8:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Sleepy Hollow:

Cooler Film. Da läßt sich nichts dagegen sagen. Ganz deiner Meinung


Pitch Black (Teil 1):

Pitch Black fand ich nicht so berauschend, war aber noch im Bereich des Ertäglichen. "Cronicals of Riddick (Teil 2)" war dagegen nur noch sch*isse.


Sieben:

Superfilm. Kein Widerspruch.


Lexi.
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Dämon


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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 3:16 pm    Titel: Der Seewolf - 1. Teil Antworten mit Zitat

...und weiter gehts mit Lexi´s Filmtips... und dann gleich mit einem Fernseh-Vierteiler:


Der Seewolf - 1. Teil:

Seefahrer-Abenteuer der Extra-Klasse...

Ein seltsames Schiff:
Am 18. Februar 1906 wird die Dampffähre "Martinez" in der Bucht von San Francisco von einem Schiff unbekannter Herkunft gerammt. Einer der Überlebenden ist der Schriftsteller Humphrey van Weyden, der von dem auslaufenden Robbenfänger "Ghost" an Bord genommen wird. Kapitän Wolf Larsen - wegen seiner Härte "Seewolf" genannt - behält den Geretteten kurzerhand an Bord, da ihm ein Mann ausgefallen ist und teilt ihn zum Kajütendienst ein. Van Weyden ist einer Reihe von Demütigungen ausgesetzt, bei denen sich vor allem der Schiffskoch Mugridge hervortut. Rohheit und Gewalt herrschen überall auf dem gespenstischen Schiff, das von seinem Kapitän mit äußerster Brutalität beherrscht wird. Aber dieser Kapitän hat auch eine andere Seite: er liest. Unter seinen Büchern findet Weyden ein altes, abgegriffenes Lexikon. Und jetzt dämmert es ihm - er kennt diesen Mann. Sie waren damals sechzehn und Freunde. Aber während van Weyden aus behütetem Hause stammte, war Wolf Larsens Zuhause das Armenviertel von San Francisco. Mit beispielloser Zähigkeit paukte sich der Junge, der nie eine Schule besucht hat, aus einem alten Lexikon Wissen ein. Kein Zweifel, der Kapitän der "Ghost" ist jener Junge aus den Slums von San Francisco. Aber während Weyden sich jetzt genau an ihn erinnert, zeigt sich in den Augen des anderen kein Zeichen des Wiedererkennens. Sie bleiben wie zwei Fremde, die sich hier an Bord zum ersten Mal begegnen, aber eine Art geistige Vertrautheit verbindet sie...

Der erste Teil des Vierteilers zeigt nicht nur die Geschehnisse an Bord der "Ghost", sondern auch die Geschichte Van Weydens und Lasrsons während ihrer Jugend.
Hier werden zwei Bücher von Jack London zu einer Geschichte verwebt: "Der Seewolf" beschreibt die Geschichte an Bord der "Ghost", während das Buch "Frisco Kid" die Geschichte um die Jugendzeit der beiden Hauptdarsteller beschreibt.
Ursprünglich hatten die Bücher beide nix miteinander zu tun, doch durch diesen Zusammenschmiß bekommen beide Geschichten einen völlig neuen Flair. Fernsehehen vom Feinsten...

Lexi.
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 3:24 pm    Titel: Der Seewolf - 2. Teil Antworten mit Zitat

Der Seewolf - 2. Teil:

Seefahrer-Abenteuer mit Superstar Raimond Harmsdorf...

Kurs auf Uma
Nachdem eines Nachts der Steuermann spurlos verschwunden ist, befördert Larsen den "Kombüsenjungen" Weyden zum Steuermann. Mit Hilfe des alten Schiffszimmermanns Louis gelingt es ihm, sich ein paar nautische Grundbegriffe anzueignen. Er findet Gefallen am Heben und Senken des Schiffes, das sich seinen Weg zu der kleinen Insel Uma bahnt, wo die Wasserfässer gefüllt werden sollen. Als die "Ghost" vor Anker liegt, nutzen drei Männer der Besatzung die Gelegenheit, der gnadenlosen Faust des Kapitäns zu entfliehen. Van Weyden schließt sich ihnen in letzter Sekunde an. Larsen entdeckt die Flucht und zerschießt ein Ruder ihres Bootes. Als van Weyden schwimmend das Ufer zu erreichen versucht, nähert sich ein Hai, und Oofty, der zu Hilfe kommen will, verliert sein Leben. Später schickt Larsen einen Matrosen mit der Jolle los und lässt die Überlebenden herausfischen. Vor der "Ghost" liegen drei bis vier Monate Jagd in den Robbengründen der Bering-See...

Ebenso wie im ersten Teil, werden hier "Der Seewolf" und "Frisco Kid" zu einer Story vereint, wobei der "Frisco Kid"-Part hier beendet wird.
Im Gegensatz zu manchen anderen Film-Serien ändert sich das Nivaue des Films in keinster Weise. Der Film wurde weder besser noch schlechter...

Lexi.
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 3:33 pm    Titel: Der Seewolf - 3. Teil Antworten mit Zitat

Der Seewolf - 3. Teil:

Die Schiffahrt der "Ghost" nimmt ein Ende...

Das Land der kleinen Zweige:
Auch fünf Schiffbrüchige, die aus der schäumenden See geborgen werden, hält Larsen gefangen. Vergebens begehrt Maud Brewster, die einzige Frau unter ihnen, gegen die Brutalität an Bord auf. Seit Tagen kreuzt die "Ghost" erfolglos in den Robbengründen. Als ein anderes Robbenfängerschiff, die "Macedonia", auftaucht wird dem Seewolf klar, daß ihm seine Beute abgejagt worden ist. Mit einem Seeräuberstreich holt er sie sich zurück: Im Nebel werden die Robbenboote gekapert. Während des folgenden Gelages bricht Larsen plötzlich zusammen. Weyden nutzt die Gelegenheit und entkommt mit Maud in einem Boot. Beim Versuch, an die Küste zu gelangen, verliert van Weyden das Bewusstsein. Als er erwacht, ist Maud verschwunden. Er irrt durch die Sümpfe der Tundreninsel. Ein Wolf verfolgt ihn. Ein tödlicher Kampf zwischen Weyden und dem Tier beginnt. Mit letzter Kraft kriecht van Weyden der Rettung entgegen. Die Männer eines Walfängers lesen ihn auf...

Hier geht die Handlung des Buches "Der Seewolf" zu Ende. Langsam schleicht sich ein weiteres Buch von Jack London in die Story ein: "Im Land der kleinen Zweige". Diese ist dennoch ebenso gut in die Story eingesponnen, wie zu Anfang "Frisco Kid".
Dieser Teil ist das Highlight der Serie. Spannender kann es gar nicht werden...

Lexi.
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 3:55 pm    Titel: Der Seewolf - 4. Teil Antworten mit Zitat

Der Seewolf - 4. Teil:

Ein etwas merkwürdiger Abschluß der Film-Serie...

Die Suche nach einer verlorenen Insel:
Sechs Jahre später segelt van Weyden, der der See verfallen ist, sein eigenes Schiff, die "Kittiwake". In Goboto geht er vor Anker und trifft dort den versoffenen Pankburn, der eine grausige Trophäe besitzt - den Schrumpfkopf des einstigen Schiffskochs der "Ghost". Pankburns Geschichte gibt van Weyden eine sensationelle Spur des Seewolfs. Ist er Hall, der Perlenfischer, der auf einer rätselhaften Insel residiert? Pankburn wird angeheuert, die "Kittiwake" sticht in See. Um jeden Preis will van Weyden die Insel finden, aber es dauert wochenlang, bis der Ausguck Land meldet. Die Beschreibung trifft auf Halls Insel zu, alles deutet auf Larsen - doch der Hall, der sich vorstellt, ist ein anderer. Die Perlentaucher erscheinen van Weyden wie Sträflinge: Was ist hier geschehen? Weyden beschließt, dem Geheimnis nachzuspüren und unternimmt alleine eine Expedition durch die Insel. Er arbeitet sich durch Sumpf und Dschungel, dabei von dem falschen Hall gejagt. Es gelingt ihm zu entkommen und die Südküste zu erreichen. Dort stößt er nicht nur auf das Wrack der "Ghost", sondern auch auf den Seewolf Larsen, der das Schiff bei einer Versteigerung zurückgekauft hat, aber auf der Jagd nach Perlen und einem Vermögen von Hall betrogen wurde. Zum letzten Mal kämpft van Weyden mit dem immer noch bärenstarken, aber todkranken und blinden Larsen. Larsen stirbt - van Weyden übergibt den Leichnam der See und geht zurück an Bord seines Schiffes. Für den Toten hat er keine Träne...

Hier endet die Geschichte des London-Buches "Im Land der kleinen Zweige" und schließt direkt an dessen Buch "Das Geheimnis der Insel von Swithing Hall" an. Daß Wolf Larson, der Seewolf, auf der Insel auf der "Gost" nochmals auftaucht, ist allerdings eine Erfindung der Filmemacher und hat mit keinem Jack-London-Buch etwas zu tun.
Der vierte Teil der Film-Serie ist alles in allem der schwächte Film der Reihe. Er beginnt sehr interessant und spannend und bleibt es auch, bis Van Weyden Halls Insel findet. Doch sein "Spaziergang" durch den Dschungel erweist sich als äußerst langweilig und gedehnt. 45 Minuten "Dschungelgelatsche" ist dann doch irgendwie wieder zu viel. Richtig gut wird es dann wieder am Ende, als der totgeglaubte Wolf Larson wieder auftaucht. Das Finale ist megamäßig gut....

Lexi.
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Dämon


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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 5:51 pm    Titel: Irrtum im Jenseits Antworten mit Zitat

Irrtum im Jenseits:

Eine himmliche Komödie...

Der britische Pilot Carter (David Niven) gerät im Zweiten Weltkrieg unter schweren Beschuss - den Tod vor Augen leistet ihm die junge Kriegshelferin June (Kim Hunter) über Funk mit tröstenden Worten Beistand und sie verlieben sich: In letzter Not kann Carter sich retten. Das neue Liebesglück scheint perfekt, doch plötzlich findet er sich im Jenseits wieder. Wie er erfährt, hatten Himmelsbürokraten ihn voreilig für tot erklärt und wollen ihn nun doch noch abberufen! Oder sind das nur Trugbilder, die von Carters schwerer Kopfverletzung herrühren? Während Ärzte in einer komplizierten Operation um sein Leben ringen, muss der Pilot vor einem himmlischen Gericht sein Recht auf Leben verteidigen...

Genialer Film von 1946...
Das Besondere an dem Film ist die Dramatik, die oerfekt mit Humor gekoppelt wurde.
Der Film ist teilweise in schwarzweiß gedreht... und zwar alle Szenen, die im Jenseits spielen. Alles, was auf der Erde abgeht, ist farbig. Dafür gibt "der Tod" eine coole Erklärung: "Bein uns im Jenseits gibt es kein Technocolor. Wir hatten Budgetkürzungen und können uns den Luxus nicht leisten!" Very Happy

Lexi.
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Dämon


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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 6:10 pm    Titel: Little Shop of Horrors (das Original) Antworten mit Zitat

...und gleich noch ein Klassiker...


Little Shop of Horrors

Das Original um die gefräßige Pflanze...

Seymour, ein seltsamer splieniger Typ, arbeitet in einem kleinen Blumenladen. Um seinen Chef, Mr. Mushnick, zu imponieren und seine unbedarfte Tochter zu erobern, versucht er eine Pflanze zu züchten, die alle anderen übertreffen soll. Ein paar Tropfen Blut aus seinen Fingern - und schon beginnt die Blume zu wachsen. Sie will mehr und mehr Blut und ist hungrig nach Menschenfleisch. Seymour muß sich immer mehr einfallen lassen, um die gierige Pflanze zu füttern. Bei Nacht und Nebel schleppt er Leichen heran - die Horrorpflanze wächst und gedeiht - zimmerhoch. Bis Seymour für seinen Erfolg mit dem Leben zahlen muß.

Diese dunkelschwarze Komödie ist gespickt mit coolen lustigen Sprüchen und jede menge Situationskomik.
as bsondere an dem Film ist die Debut-Rolle von Jack Nicholson (Wolf, Wenn der Postmann zwei Mal klingelt, Einer flog übers Kuckucksnest). In der Rolle des masochistischen Zahnarzt-Patienten glänzt der Superstar.
Roger Corman drehte diesen Film an einem Wochenende, da ihm das Bühnenbild des Blumenladens an der Streßenecke so gut gefiel. Die Straßenecke wurde am Montag darauf abgerissen.
Trotz der kurzen Drehzeit und einem Budget von 5000 Dollar wurde dieser Film zum größten Corman-Klassiker überhaupt...

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BeitragVerfasst am: Mi Sep 07, 2005 6:26 pm    Titel: Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All Antworten mit Zitat

Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All

Realistischer SciFi-Thriller der besonderen Art...

Unter der Regie von Oscar®-Gewinner* Robert Wise entstand ein fesselnder Film über die erste biologische Krise der Welt, der als einer der realistischsten Science Fiction-Thriller aller Zeiten gilt...
Nachdem eine verirrte Weltraumsonde in der Nähe eines entlegenen Dorfes in New Mexico auf der Erde zerschellt ist, entdeckt die Rettungsmannschaft, dass alle Bewohner eines grausamen Todes gestorben sind - mit Ausnahme eines Säuglings und eines alten Mannes...
Die Überlebenden werden in ein hochmodernes, fünf Stockwerke tiefes unterirdisches Labor gebracht, wo Wissenschaftler in einem Rennen gegen die Zeit die Beschaffenheit des tödlichen Organismus erforschen, bevor dieser auf der ganzen Welt verheerendes Unheil anrichtet. Mit bahnbrechenden Spezialeffekten und großartigen Filmkulissen ausgestattet, basiert "Andromeda - Tödlicher Staub aus dem All" auf Michael Crichtons Bestseller-Roman, der wegen seiner Aktualität zur Zeit der ersten Mondlandung eine nationale Panik auslöste...

Lexi.
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