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Fray - The Future Slayer

 
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jaret
Meister


Age: 25
Anmeldungsdatum: 26.05.2004
Beiträge: 964
Wohnort: Graz, AUT

BeitragVerfasst am: Do Sep 01, 2005 8:15 am    Titel: Fray - The Future Slayer Antworten mit Zitat

Hi,

Nachfolgend eine Kurzgeschichte basierend auf dem gleichnamigen
Comic, welcher vom Meister selbst, Joss-Whedon geschrieben wurde.
Für alle die den Comic besitzen (kann über Amazon auf Englisch um
ca. 20 Euro bestellt werden) ist der erste Teil des Prologs nur
eine Zusammenfassung der bereits bekannten Geschichte.
Auch auf die Kurzgeschichte im Comic Tales of the Slayers (nicht
zu verwechseln mit den fast gleichnamigen Büchern), in der die
Jägerin der Zukunft eine Rolle spielt wird eingegangen und von
dort an von mir fortgesetzt.

Viel Spaß also mit der Jägerin der Zukunft, ich hoffe ich findet
Gefallen an der Geschichte.

Mfg jaret Cool
_________________
Back off before somebody gets hurt.
How 'bout I back off right after?
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jaret
Meister


Age: 25
Anmeldungsdatum: 26.05.2004
Beiträge: 964
Wohnort: Graz, AUT

BeitragVerfasst am: Do Sep 01, 2005 8:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Disclaimer: Diese Kurzgeschichte basiert auf dem Comic Fray, sowie
dem Comic Tales of the Slayers. Fray und das dazugehörige Universum ist
alleiniges Eigentum von Joss Whedon. Die Rechte an den Comics obliegen
DarkHorse Books. Weiters beziehen sich Passagen der Geschichte auf die
Serien Buffy und Angel, welche Eigentum von Joss Whedon, Mutant Enemy,
FOX, WB und Paramount sind.


Fray - Prolog:

Was bisher geschah:

Nach über 200 Jahren, war Fray die erste Jägerin wieder berufen wurde.
Wie und warum war ein Rätsel, genauso wie die Geschehnisse die im
frühen 21. Jahrhundert zur vorläufigen Verbannung aller dämonischen
und magischen Kräfte von der Erde geführt hatten.

Melaka Fray, von ihren Freunden Mel genannt wusste nichts von ihrer
Berufung, noch das die Wesen, die sie als "Lurks" bezeichnete ihre
Todfeinde waren. In einer Welt, die neben Menschen auch von
Mutanten und Cyborgs und sonstigen sonderbaren Gestalten bevölkert
wurde fielen die Lurks einfach in die dritte Kategorie. In den
dunklen Ecken der Slums von Haddyn zu Hause, wusste man von ihnen
nur, dass man am besten einen großen Bogen um sie machen sollte.

Aber Haddyn hatte mehr zu bieten als nur Slumviertel wie es z.B
Versi, die vorübergehende Wahlheimat von Melaka, war. Die Stadt
war durchzogen von gigantischen Wolkenkratzern in deren Schluchten
sich Gleiter, Drohnen und Magnetschwebebahnen ihren Weg durch den
dichten Verkehr bahnten. In den obersten Stockwerken lebten die
Reichen, die Elite sowie priveligierte Beamte. Umso weiter man
nach unten ging, umso kleiner und ärmlicher wurden die Wohnungen.
Und für solche, die sich auch das nicht leisten konnten - oder
etwas zu verbergen hatten - blieben nur mehr die Slumviertel
übrig in denen das Überleben hart, aber die Gemeinschaft stark
war.

Wie dem auch sei, eines Tages, nachdem sie einen lukrativen Job
durchgezogen hatte, wurde Fray von Urkonn, einem gewaltigen
Höllenwesen kontaktiert, das sich anstatt des Wächterrates,
ihrer annahm und sie ausbildete. Zwar hatten einige Wächter
ihr Wissen über die Jahrhunderte weitergegeben, doch die meisten
von ihnen waren weltfremde Fanatiker. Jedenfalls begann sie
sich langsam mit dem sanften Riesen - er war wohl doppelt so
groß wie sie selbst und wesentlich kräftiger gebaut - anzufreunden.

Ihr erster großer Feind war ihr Zwillingsbruder Harth gewesen, welcher -
zum Vampir geworden - die Höllentore wieder öffenen und damit die
Welt ins Unglück stürzen wollte. Glücklicherweise konnte Fray mit
Hilfe von Urkonn und den Bewohnern der Stadt in der sie lebte
(unter anderem auch ihrer Schwester Erin, einer Polizistin) den
Sieg des Bösen vereiteln. Ihr Bruder konnte jedoch entkommen.

Zu Ende dieses Abenteuers stellte sich heraus, dass Urkonn, geschickt
von zwei Alten aus einer anderen Dimension, ein Verräter war, der
Fray mit einer List und einem grausigen Mord an einem kleinen
Mädchen, das zu Melaka's wenigen Freunden gehörte, dazu brachte ihr
Schicksal anzunehmen. Fray stellte und tötete ihn, bevor er es tun
konnte.


Einige Zeit später:

Fray, professionelle Diebin im Auftrag eines Fischmutanten namens
Gunther, kämpfte gerade gegen mehrere Vampire und schlägt diese
mit einer ungewöhnlichen Axt in die Flucht. Die Axt hatte eine schöne,
elegant geschwungene rot-silberne Klinge, die an zwei Stellen mit
dem Stiel verbunden war. Dieser war am anderen Ende so zugespitzt,
dass sich damit gut Vampire und anderes dämonisches Gesocks aufspiesen
ließ. Und eigentlich war es eine Sense.

Und eben diese Sense wurde ihr gestohlen, als sie einen Auftrag von
Gunther ausführte. Stadt irgendeines der üblichen Artefakte oder
Juwelen die sie sonst klaute, sprang ihr diesmal ein dämonischer
Affe aus einer Schachtel entgegen und entriss ihr das wertvolle
Kampfwerkzeug, welche ihr Urkonn damals gegeben hatte - woher
dieser es gehabt hatte wusste sie bis heute nicht.

Jedenfalls hetzte sie jetzt dem Affen nach, der ständig in einer
Kauderwelsch-Sprache vor sich hin brabbelte, um die Sense wieder
zu bekommen. Sie hatte ihn fast eingeholt, als sie auf ein verfallenes
Gebäude stieß, zu welchem sie der Affe scheinbar bewusst geführt
hatte. Abgesehen von den zahlreichen, alten Büchern und dem vielen
Staub erregte vor allem ein großes Mosaik am Boden ihre Aufmerksamkeit.
Kein Wunder - hat das Bild doch eine unübersehbare Ähnlich mit der
Sense, die nun neben dem sichtlich aufgeregten Dämonenaffen auf
dem Boden lag.

Geschickt sprang Fray in den Raum, schaute sich kurz um, bereit jedem
Untoten mit der wieder aufgenommen Axt ein schnelle Ende zu bereiten
und sah sich dann um.
Nachdem kurzem Zögern griff sie nach einem Buch und öffnete es, um zu
sehen, was es zu erzählen hatte. Und sie staunte nicht schlecht, als
sie von Jägerinnen vor ihr erfuhr. Angefangen von der ersten,
raubtierhaften bis hin zu den schlagfertigen jungen Frauen, von denen
eine wohl die letzte Schlacht gegen die Dämonen geschlagen haben musste.

------------------------------------------------------------------------

Über den Kampf selbst fand sie jedoch nichts brauchbares. Sie
betrachtete nochmals diese junge blonde Frau, deren Zeichnung
lose in den Seiten hing. Buffy Summers. Eine Jägerin wie sie.

Fray strich über das Bild, zuckte dann aber auf. Ein dumpfes
Geräusch hatte sie aufgeschreckt, doch es war nur der Dämonenaffe,
der auf den Regalen herumturnte und dabei ein Buch zu Boden geworfen
hatte.
Sie hob das Buch auf und bemerkte dabei, dass die Sense auf ihm
abgebildet war. Sie öffnete es. Doch anstatt staubiger, bedruckter
Seiten, schoss ein grelles Licht aus dem Inneren des Buches, woraufhin
Fray es sofort fallen ließ. Sie trat einen Schritt zurück und in
genau diesem Moment fing das Gebäude an zu Beben. Ein Ton wie ein
tiefer Bass erfüllte die Umgebung und der Lichtstrahl formte
langsam etwas, das wie eine Türe aussah mitten im Raum.
Fray wich entsetzt zurück, stolperte jedoch plötzlich. Sie hatte den
Affen übersehen, der seelenruhig das Spektakel mitverfolgte.
Als sie sich wieder aufrappelte sah er sie an und als sie seinen
Blick erwiderte, sprach er laut und deutlich: "Geh rein, die Antworten
die du suchst kann nur sie dir geben." "Sie? Wer ist sie?' fragte
Fray, die schon seltsameres gesehen als sprechende Affen gesehen
hatte.

"Die Hüterin. Sie wartet schon auf dich. Geh!" Fray wollte nachhaken,
doch der Affe starrte nun wieder auf die Lichttüre. Fray stand auf
und richtete ihren Blick ebenfalls auf das Dimensionstor. "Geh, sie
kann dir helfen." sagte der Affe nun, ohne seinen Blick vom Tor zu
nehmen. Fray wusste nicht warum sie auf diesen verlausten Bettvorleger
hören sollte, trotzdem zog sie das Portal magisch an. Sie schritt
näher heran, drehte sich nochmal kurz zu dem Affen um und betrat
nachdem dieser zustimmend genickt hatte eine andere Welt.

-----------------------------------------------------------------------

Sie öffnete die Augen und nahm im ersten Moment nur bunte Flecken
war. Kurz darauf lichtete sich der Schleier und sie befand sich
in einer Wüste, rund um sie waren nur Sand und Steine. Der Himmel
strahlte blau, doch obwohl die Sonne hoch am Himmel stand war es
angenehm kühl. Sie sah sich um und entdeckte in einiger Entfernung
etwas, was wie ein Mensch aussah. "Wenn ich schon mal hier bin,
kann ich ja auch ein bisschen mit IHR plaudern" sagte sich die
Jägerin. "Der Tag ist sowieso schon gelaufen". Sie sah auf die
Uhr. Sie war kaputt. "Na toll. Gunther wird mir einiges erklären
müssen" sagte sie zu sich selbst und machte sie auf den Weg zu
IHR.

Plötzlich entstanden drei Wirbel aus dem Nichts vor ihr und wirbelten
kleine Sandfontänen auf. Die Fontänen nahmen Gestalt an und am
Ende standen drei Männer in pechschwarzen Anzügen vor ihr. In den
Händen hielten sie lange Stöcke, die nach vorne hin spitz zusammenliefen.
Bevor sich Fray darüber wundern konnte, stach einer der Sandmänner
nach ihr. Instinktiv drehte sie sich zu Seite, nur um vom Stock eines
anderen Sandmann's getroffen zu werden. Sie versuchte den Schlägen
und Stichen auszuweichen, so richtig gelingen wollte es ihr aber nicht.
Die Sandmänner waren schnell und hatten eine beeindruckende Kampftechnik
und so stolperte Fray langsam wieder dorthin zurück, wo sie in dieser
verdammten Welt gelandet war. Plötzlich knisterte es hinter ihr und
plötzlich lag die Sense neben ihr. "Danke Dämonenaffe!" sagte sie
leise und hob das gute Stück auf.

Im selben Moment stach jedoch einer der Sandmänner zu und traff sie
am linken Fuss. Fray schrie auf, fing sich jedoch rechtzeitig wieder
und wehrte den nächsten Schlag mit ihrer Axt ab. Sie nahm Schwung,
drehte sich auf einem Bein und hob dann völlig zu einem Roundkick ab,
der zwei der drei Wesen umwarf und den Dritten zurückweichen ließ.
"Verdammt, dass war wirklich gut" dachte Fray bei sich selbst. Den
Schmerz in ihrem Bein spürte sie kaum, dass Adrenalin hatte sie
unempfindlich gemacht und kampfbereit. Sie schwang jetzt die Sense
vor ihrem Körper und wartete bis der erste der drei sie angreifen
würde. Sie wartete nicht lang.

Sense und Kampfstäbe prallten aufeinander, Fray konnte zwischendurch
einige gute Tritte und Schläge landen, musste allerdings auch selbst
einige Treffer einstecken. Über ihrem Auge trat Blut aus einem Kratzer,
der jedoch bald wieder verheilen würde. Als sie den dreien wieder
gegenüberstand, schlug sie plötzlich einen Salto aus dem Stand, landete
hinter den Männern und stach ohne hinzusehen mit dem Pflock am Ende
des Stieles der Sense zu nur um dann herumzufahren und den Kopf des
Angreifers sauber abzutrennen. Augenblicklich zerfiel dieser zu Sand
und Fray stand inmitten zweier Sandmänner.

Diese drehten sich schnell um und versuchten mit perfekt synchronisierten
Angriffen, die Jägerin aus dem Konzept zu bringen. Diese war aber schnell
darauf eingestellt, wich aber trotzdem zurück. Sie gab kurz vor getroffen
zu sein und die Killer bereiteten sich vor, ihr den tödlichen Stoß zu
verpassen. Doch Fray sprang nach vor, die Sense wie ein Schild mit der Klinge
nach unten haltend, wobei sie ihren Körper so zur Seite drehte, dass sie
die Speere verfehlten und sich statt dessen mit dem Stiel der Sense
kreuzten. Einen Speer hatte sein Besitzer jedoch genau in durch den Griff
gestoßen, der sich zwischen Sensenstiel und -klinge befand. Fray riss die
Sense ruckartig herum und riss den Sandmännern ihre Waffen aus den Händen.
Sie zog sich zurück, ließ die Speere zu Boden fallen und wartet auf den
nächsten Schritt ihrer Gegner. Diese versuchten nun mit abwechselnden Beinfegern
die Jägerin zurückzudrängen, um ihre Waffen wieder gefahrlos aufnehmen zu
können.
Doch Fray ließ die Sense nach unten schnellen und trennte das Bein des einen
Sandmannes ab, bevor es sie von den Füßen holte. Eine elegante Bewegung
später ereilte den zweiten Angreifer dasselbe Schicksal.

Anstatt zu schreien, sahen sich die Sandmänner nur kurz an und dann wieder
zu Fray. Diese wollte die Sache mit einem sauberen Schnitt ihrer treuen
Sense beenden, doch die Sandmänner rollten sich nach vorne ab.
Fray schloß die Augen und ließ sich von der Urkraft, die in ihr wohnte
leiten, genauso wie es Urkonn sie gelehrt hatte. Wie in Zeitlupe sah sie
die Bewegung der Sandmänner wie in Zeitlupfe ablaufen. Sie atme kräftig durch.
Dann wirbelte sie herum, die Sense in Höhe ihrer Augen. Einen Moment lang
verharrten die Sandmänner, die erstaunlich gut auf den verbliebenen Beinen
hinter ihr gestanden hatten, in ihrer Position und es schien aus als würden
die wieder aufgehobenen Speere die Jägerin nun aufspießen. Doch dann zerfielen
zuerst die Köpfe und danach auch die Körper und schließlich auch die Waffen
wieder zu Sand.

Sie schienen keinen Schmerz zu gespürt zu haben und kein Schrei war während des
Kampfes aus ihren Mündern entwichen, noch hatten sie sonst eine Regung gezeigt.
Egal, sie waren tot und das war alles was für Fray zählte. Bevor sie sich jedoch
selbst zum guten Kampf gratulieren konnte durchdrang eine sanfte Stimme die klare
Wüstenluft. "Nicht schlecht für den Anfang." hörte Fray jemanden direkt
hinter sich sagen. Sie drehte sich überrascht um und während sie in IHR Gesicht
blickte und für kurze Zeit zu erstarren schien, materialisierten sich hinter ihr
die drei Sandmänner wieder aus dem Wüstenboden und zogen mit ihren Speeren auf...

Fortsetzung folgt...

written by jaret Cool
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