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P-News ver. 1.16

Thema: Nachgereicht: Steffis Review
Autor: Mel
Buffy
  Endlich war es wieder soweit!! Folge 12 „We´ll always have Sunnydale“ ging Online. Sinngemäß bedeutet der Titel ja, dass die Scoobies immer ein Sunnydale haben warden.
Inwiefern wir dieses „Sunnydale“ in Folge 12 erleben, dürfte im Laufe der Review geklärt werden. Also lehnt euch zurück, entspannt und genießt das Review! Anschließend dürft ihr euch ein eigenes Urteil bilden.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Steffi


Fortsetzung..

Zu Anfang erleben wir Rückblicke aus den vergangenen Folgen und Staffeln. Vor allem Buffys Geburtstage, die ja jedes Mal eine Katastrophe für unsere Lieblingsjägerin bereithielten, sind hier hervor zu heben. Man ahnt schon wohin die Folge steuert. Buffys Geburtstag genau!

In der ersten Szene sitzen Buffy und Willow in einem Cafe. Die Freundinnen reden über Buffys Pläne für die Zukunft und Willow erinnert die Jägerin an das Jobangebot von Giles, doch die kann sich immer noch nicht dazu durchringen sein Angebot anzunehmen. Sie denkt, dass sie nach allem was zwischen ihr und ihrem Wächter vorgefallen ist, nicht das Recht hat Giles um Geld oder einen Job zu bitten. Willow versucht Buffy zu ermutigen. Doch die Jägerin ist bedrückt. Sogar Dawn verdient schon Geld, während sie immer noch keine Perspektive hat. Und die Tatsache, dass Buffy die Jägerin ist, macht die Suche nach dem passenden Job auch nicht gerade einfacher.
Erwähnen sollte man auch unsere Samielle, die in Krähengestalt Buffy und Willow beobachtet, während die Jägerin zwar Gefahr spürt, die Krähenfrau aber nicht bemerkt. Genau wie Willow.

Nächste Szene. Samielle, Weatherby und eine vermummte Gestalt werden Zeuge eines Zaubers, den Samielle durchführen will. Er soll die Jägerin ausschalten. Die unbekannte Gestalt und Weatherby diskutieren über Samielles Möglichkeit. Da der Plan mit den Münzen gescheitert ist, möchte die Unbekannte die Dämonenfrau gewähren lassen.
Der Zauber setzt unheimliche Kräfte frei und als dieser zu ende ist, möchte Weatherby wissen, was der Jägerin denn nun schaden soll. Samielle erwidert daraufhin nur, dass die Jägerin sich selbst vernichten wird und verschwindet.

Buffy besucht völlig überraschend Andrew an seinem neuen Arbeitsplatz. Dem Games In. Die Beiden fangen an über Dawn zu reden. Buffy macht klar, dass sie den „Charmed“-Code, den Andrew und Dawn in ihren Telefongesprächen entwickelt haben, längst geknackt hat. Sie kennt die Serie und macht sich Sorgen um ihre Schwester. Buffy droht Andrew unmissverständlich, dass wenn Warren oder der Typ, der unter dem Pseudonym „Leo“ läuft, Dawn in irgendeiner Weise wehtut, sie Andrew und Warren oder „Leo“ wehtun wird. Der blonde Junge wird nervös und versichert Buffy, dass es nichts gibt was für sie Anlass zur Besorgnis wäre. Dawn würde nur nette Jungs mögen. Sie reden über nette Jungs und am Schluss ist der Jägerin das Gespräch mit Andrew peinlich. Eine typische und gelungene Buffy-Szene wie ich finde.

Etwas später kämpft Buffy gegen einen Ghul. Eine Dämonenart, die –Giles´ Erklärung zufolge - Tote ebenfalls in Ghule verwandeln konnte. Während eines packenden Kampfes hat Buffy eine Vision, Vorahung – genau weiß sie es nicht. Aber es macht ihr Angst, denn unter den Toten, die sie sieht sind auch Giles und Willow….

Zur gleichen Zeit überlegen Willow, Kennedy und Xander was sie für Buffys Geburtstag organisieren sollen. Xander und Kennedy albern herum, während Willow sich schlecht fühlt. Die ganze Zeit über hatte sie Kopfschmerzen. Die Visionen, die sie als Hüterin von verwundeten oder in Not geratenen Jägerinnen hat, setzen ihr mehr und mehr zu. Und als sie tatsächlich eine von diesen Visionen bekommt, ist es erschreckend, wie schlecht es ihr tatsächlich geht.

Während Kennedy und Xander sich um die angeschlagene Willow kümmern, hat Hank Summers gerade Cleveland erreicht. Er überlegt wie er sich seinen Töchtern gegenüber für sein Verhalten und seine Abwesenheit nach Joyces Tot entschuldigen soll. Zumindest scheint er einzusehen, dass es ein Fehler war sich um die Verantwortung für Buffy und Dawn zu drücken. Seine Töchter sind von ihm enttäuscht. Das weiß er. Und er weiß auch, dass es viel Zeit und Mühe kosten wird die Beziehung zu Buffy und Dawn wieder zu kitten und ein normales Vater/Töchter-Verhältnis aufzubauen.
Während der Fahrt rennt ihm jemand vors Auto. Es ist kein Mensch, wie Hank Anfangs versucht hat sich einzureden, es ist der Ghul, den Buffy verfolgt hat. Selbige kommt Hank auch zu Hilfe als dieser angegriffen wird und kann den Dämon schließlich töten. Beide, Vater und Tochter, sind überrascht den jeweils anderen zu sehen.
Der nächste Akt, gleiche Szene. Hank steht Buffy gegenüber und erwartet eine Erklärung. Da es sich nicht lohnt eine Geschichte zu erfinden, erzählt die Jägerin ihrem Vater die Wahrheit. Dass es sich um einen Ghul handelt und sie seit sieben Jahren Wesen wie das, das sie eben getötet hat, jagt. Der Teil von Hanks Gehirn, der das nicht glauben will, tut Buffys Gerede als Unsinn ab, während der Andere ihm sagt, dass der Kerl, den er angefahren hat schon vorher tot war.
Buffy schlägt vor zu ihr zu fahren, da es draußen zu viele Ohren gibt, die sie hören könnten. Hank ist zwar immer noch verwirrt, willigt aber ein.

Unterdessen ist Willow bei Giles. Sie erzählt ihm von dem Vorfall in Kennedys Wohnung. Giles bedauert ihr nicht sagen zu können wie man dieses Problem in den Griff kriegen könnte. Willow überrascht ihm damit, dass sie die Lösung schon gefunden hat. Einen Zauber. Aber er kann nur von jemandem durchgeführt werden, der Willow nahe steht. Die Hüterin möchte wissen wer diese Person sein könnte. „Ich wohl nicht…..“ sagt Kennedy, die hinter Giles und Willow im Türrahmen gestanden hat und nun die Tür hinter sich zuwirft.

Buffy hat Hank in der Zwischenzeit zu ihrer Wohnung gebracht. Anfangs versucht Hank noch eine normale Unterhaltung angefangen, wird aber von Buffy schnell wieder an das erinnert was er falsch gemacht hat. Das Gespräch kommt wieder auf Dämonen und Vampire zurück. Hank will seiner Tochter noch immer nicht glauben, da beweist es Buffy ihm, indem sie eine Schwertklinge auf ihrem Oberschenkel zerbricht. Hank ist baff und fängt an zu glauben, was seine älteste Tochter ihm erzählt. Als die Jägerin ihm wieder vorhält einfach gegangen zu sein, weil er nicht akzeptieren wollte, dass seine Tochter „anders“ war, gerät Hank in Rage. Es kommt zum Streit, bei dem Buffy auf Dawn zu sprechen kommt. Wenn es nur wenigstens Buffy allein gewesen wäre, aber nein, Dawn, die ja um einiges jünger ist, muss sich bei allem noch viel schlimmer gefühlt haben. Erst wenn Hank sich bei Dawn für sein Verhalten entschuldigt hat, dann, so Buffy, könnte sie versuchen das was geschehen ist zu verdrängen. Vorher müsste er sich damit abfinden, dass seine Tochter - milde ausgedrückt - nicht gut auf ihren Vater zu sprechen war.
Die ohnehin schon emotionale Szene zwischen Buffy und ihrem Vater wird noch gefühlsgeladener als die Jägerin auf ihren Tot zu sprechen kommt und ihren Vater vorwurfsvoll fragt, ob er sich auch vor der Beerdigung seiner Tochter gedrückt hätte, wenn er Bescheid gewusst hätte. Hank ist schockiert von dieser Erkenntnis und bittet Buffy um Zeit zum nachdenken. Bevor er geht, gibt er ihr aber noch eine Karte mit der Adresse von seinem Hotelzimmer mit der Bitte Dawn zu sagen, dass ihr Vater in der Stadt ist und ihr zu sagen, dass sie anrufen solle, wenn sie zu einem Treffen bereit ist.

Szenenwechsel. Lily findet Giles über seinen Büchern vor und möchte wissen was los ist. Zuerst druckst er herum und möchte ausweichen doch Lily hakt solange nach bis Giles ihr sagt was ihn bedrückt. Er erzählt davon, dass Willow bei ihm gewesen ist und eine Vision hatte, die um einiges schmerzhafter war als die anderen Male zuvor. Er möchte Lilys Meinung zu dem Fall hören und erzählt, dass er in den Aufzeichnungen der Wächter nichts finden konnte, dass Willow helfen könnte. Vielmehr kommt es ihm so vor als ob Passagen gekürzt oder ausgelassen wurden. Lily beruhigt ihn und führt das auf die Übersetzungen zurück, die manchmal so unverständlich seien, dass man nicht alles was in den Texten steht übernommen haben könnte. Giles hingegen fragt sich warum nicht mehr Aufzeichnungen über die Hüterinnen existieren. Lily vermutet, dass der Rat durchaus welche hatten, aber der Explosion im letzten Jahr zum Opfer fielen.
Giles äußert zum ersten Mal die Vermutung, dass die Wächter sich mit einer Hüterin, die über ihnen stand, nicht abfinden konnten und die Hüterinnen deshalb vielleicht sogar verfolgt haben. Vielleicht, so überlegt Giles, gibt es noch immer Mitglieder unter dem Rat der Wächter, die Hüterinnen nicht akzeptieren. Während des Gesprächs zwischen den beiden Wächtern kommt es zu einer kleinen Meinungsverschiedenheit zwischen Lily und Giles. Giles ist immer noch skeptisch was die Wächter und die alten Traditionen anbelangt. Er vermutet, dass es einen oder mehrere Wächter gibt, die absichtlich Informationen für sich behalten, die für Willow hilfreich sein könnten, die dem neuen Rat sogar schaden könnten, weil eines seiner mächtigsten Verbündeten geschwächt ist.
Lily tut ihr möglichstes um Giles von dieser Theorie abzulenken, weist sogar auf D’Hoffryn hin.

In der Zwischenzeit kommen Xander und Andrew beinahe gleichzeitig in ihrem Appartement an. Xander macht sich noch immer Sorgen um Willow, während Andrew sich fast so verhält als sei er verliebt. Er war im Kino, ein Film, der seinen eigenen Angaben zufolge grottenschlecht war.
Xander hat aber wirklich andere Sorgen als sich einen Vortrag über Filme anzuhören. Er macht sich Vorwürfe nicht genug für Willow da gewesen zu sein, sich zu weit von seinen Freunden entfernt zu haben. Schließlich erzählt Xander Andrew von dem Vorfall bei der Besprechung für Buffys Geburtstag. Das Gespräch wendet sich dem Thema Freundschaften zu und Andrew versucht Xander ein wenig wegen seiner Entfremdung zu Willow und Buffy zu trösten.

Einige Zeit später bei Buffy. Die Jägerin macht sich Gedanken. Über ihren Vater und wie Dawn wohl auf das Alles reagieren wird, über ihre Visionen und was sie wohl zu bedeuten haben. Buffy nimmt sich vor am nächsten Tag mit Giles über die Sache zu sprechen. Dann gehen ihre Gedanken hinüber zu einem Job. Was lässt sich am besten mit den Pflichten als Jägerin vereinbaren? Schließlich sieht sie ein, dass es sich nicht lohnt zu versuchen einzuschlafen. Zu viele Gedanken beschäftigen sie. Die Jägerin setzt sich an einen Tisch und überfliegt den Stellenanzeigen-Teil der Zeitung als sie erneut Visionen überkommen. Diesmal sieht sie aber nicht irgendwelche Leichen. Die Visionen zeigen ihr die Zukunft. Wie sie unter anderem aussehen würde, wenn sie den Job im Lager annehmen würde, oder Giles Tot und was dann mit den Jägerinnen passieren würde. Und ich weiß nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Krähe die vor Buffys Fenster kreist, etwas damit zutun hat.

Am nächsten Tag treffen sich Dawn und Shin im Park von Cleveland zu einem Picknick. Beide sind glücklich und verliebt, doch Dawn macht sich Gedanken darüber, dass ihr Vater in der Stadt ist. Statt ihre Gedanken weiter auf ihren Vater zu lenken bittet sie Shin mit zu der Geburtstagsfeier ihrer Schwester zu kommen. Shin zögert erst und nachdem er Dawn eine Weile hat zappeln lassen, sagt er zu. Dann kommt das Gespräch wieder auf Hank zu sprechen. Dawn ist sich nicht sicher, ob sie ihn besuchen und mit ihm reden soll. Shin macht ihr Mut. Danach bewirft ihn Dawn mit einem Schneeball und schnell sind beide in eine übermütige Schneeballschlacht verwickelt, nach der beide reichlich mit Schnee bedeckt sind und ihre Sachen zusammen packen.

Hank versucht sich unterdessen in der Hotelbar damit anzufreunden, dass seine Tochter eine Jägerin ist und fragt sich, ob Joyce es gewusst hat und wenn ja, wie sie darauf reagiert hat. Gleichzeitig fragt er sich, ob Dawn weiß was ihre Schwester ist und ob Dawn womöglich selbst eine Jägerin ist. Ach wenn der gute Mann wüsste wie richtig er mit seiner Vermutung liegt!

Dawn und Shin sind am Hotel angekommen. Am Eingang verabschiedet sich der Junge von seiner Freundin und radelt davon. Dawn macht sich darauf gefasst nach langer Zeit wieder ihrem Vater gegenüber zu stehen. Es ist erstaunlich wie klar und souverän sie klar stellt, dass sie hier ist, weil Buffy sie drum gebeten hat. Damit zeigt sie ihrem Vater deutlich, dass sie ihn nicht mehr braucht. Sie ist all die Jahre ohne ihn ausgekommen und will ihm damit zeigen, dass er nicht zu denken braucht nur weil er sich in Cleveland blicken lässt, wäre die Sache erledigt und vom Tisch. Da muss Hank sich schon mehr anstrengen und genau das ist es was Buffy versucht hat ihm die Nacht zuvor klar zu machen.

Nach Sonnenuntergang geht Buffy auf Patroullie als sie auf einen Vampir trifft und mit ihm zu kämpfen beginnt, wird sie von einer Reihe von Visionen geschüttelt, die unter anderem sie als Vampir, Dawns und Emmas Tot zeigen. Buffy tritt dem Vampir in die Kniescheibe und flieht. Während der Vampir ihr nachsetzt, denkt die Jägerin diesmal nicht zu überleben.

Hank ist unterdessen bei seinem Wagen und möchte sich noch mehr Alkohol besorgen, da die Dame an der Hotelbar ihm noch mehr verweigert hat. Er ist deprimiert, weil seine Töchter ihm klar gemachten hatten was sie von seinem Verhalten hielten. Obgleich Dawn ihm ein wenig mehr entgegen gekommen war als Buffy. Ganz ehrlich, was hat der Mann denn erwartet? Dass seine Töchter ihm um den Hals fallen, wenn sie ihn sehen. Eigentlich müsste Hank wissen, dass Buffy und Dawn aus dem Alter raus sind, in dem sie sich von seinem Daddy-Charme einwickeln lassen.
Hanks Wagen springt nicht an und da er vermeiden möchte noch mal auf Buffy zu treffen und sich damit auseinandersetzen zu müssen was sie war. Ja das konnte Hank schon immer ganz gut! Weglaufen, wenn er mit etwas nicht fertig wird. Dabei lautet mein Rat an ihn sich dem zu stellen was er falsch gemacht und sich dem zu stellen, was seine älteste (und seine jüngste) Tochter letzten Endes war(en).
Also legt Hank den Weg bis zum Hotel zu Fuß zurück. Zu allem Übel lauert Hank eine Gruppe von Vampirinnen auf, die sein Blut trinken wollen. Da realisiert er was sein Bewusstsein schon seit langem gewusst hat. Die Mädels waren Vampire und hatten nicht etwa nur einen schlechten Dermatologen erwischt!! Bevor eine der Vampirinnen Hank beißen kann, wird er gerettet von – Giles!
Es klärt sich auf wer beide sind. Und als Hank unverschämt wird, weist ihn Giles mit aller Deutlichkeit in die Schranken, hält ihm seine Fehler vor Augen. Schließlich war er, Giles, immer das gewesen was Hank nie für seine Töchter war. Ein Vater. Schließlich droht der Wächter Hank, dass wenn er sich nicht anständig verhalten würde, er ihn aus der Stadt jagen würde.

Zur selben Zeit in Willows Zimmer am College, hat die Hüterin Kennedy überreden können zu kommen, nachdem die überstürzt das Ratsgebäude verlassen hatte. Es wird klar, dass noch immer Tara wie ein Schatten über der Beziehung zwischen Kennedy und Willow steht. Plötzlich hat Willow wieder eine von diesen Visionen. Diesmal sieht sie Buffy in Schwierigkeiten. Sie bittet Kennedy den Zauber durchzuführen. Die hat Angst und weiß nicht genau was sie tun soll. Schnell spricht sie den Zauber, der nicht ganz zu wirken scheint. Da Buffy nicht mehr viel Zeit bleibt, schickt Willow ihre Freundin zum Friedhof um der blonden Jägerin zu Hilfe zu kommen.

Buffy ist ziemlich in der Bredullie. Der Vampir scheint gewonnen zu haben, doch in letzter Minute erreicht Kennedy den Friedhof und hilft ihrer Kollegin aus der brenzligen Situation. Der blonden Jägerin geht es wirklich sehr schlecht. Schleppend schaffte sie es Kennedy zu erzählen was passiert ist. Bevor sie wieder ohnmächtig wird, will Kennedy sie zu Giles bringen, damit der herausfindet was mit ihr los ist. Unsere Krähe, die über den Beiden kreist, scheint damit ganz und gar nicht einverstanden.
Wenig später bei Giles erzählt Willow den anwesenden Freunden was passiert ist. Alle sind wegen Buffys, und auch wegen Willows Zustand äußert besorgt. Dawn möchte nach unten gehen um ihren Vater anzurufen und ihm von Buffys Gesundheitszustand zu erzählen. Die Scoobies überlegen währenddessen was mit Buffy los ist und wie man ihr helfen kann.

Als Dawn ein Stockwerk tiefer mit Hank sprechen will, erfährt sie von der Dame an der Rezeption, dass ihr Vater abgereist ist. Nun überraschend ist das nicht, nach allem was er sich geleistet hat. Dennoch ist Dawn verständlicherweise wie vor den Kopf gestoßen. Sie hatte trotz aller Analaufschwierigkeiten gehofft wieder einen Vater zu haben, der sich tatsächlich darum kümmerte was mit ihr war.

Hank, der sich auf dem Weg zum Flughafen befindet, redet sich unterdessen auf alle möglichen Ausreden hinaus, die seine Flucht vor seinen Töchtern rechtfertigen. Hin- und Her gerissen, ob er das Richtige tut, verlässt Hank schließlich die Stadt.

Willow führt im Ratsgebäude unterdessen den Zauber durch. Alles was sie herausfindet ist, dass die Magie die Buffy und sie selbst verzaubert hat alt, böse und mächtig ist. Sogar so mächtig, dass sie vor Willows Magie geschützt ist.

Samielle telefoniert mit Weatherby und erzählt ihm, dass sie Buffy so weit hat. Er könne gegen sie kämpfen, wenn er wollte. Doch Weatherby zieht es vor im Hintergrund zu bleiben. Samielle will also eine Horde von Ghule losschicken um die Jägerin zu töten.

Im Ratsgebäude hat Buffy eine Visionen von vielen Ghulen, die in eine Leichenhalle wohl ein Festmahl abhalten wollen. Obwohl Xander und Dawn sie nach Hause bringen wollen, schleicht Buffy sich unbemerkt aus dem Ratsgebäude. Am Friedhof angekommen realisiert die Jägerin, dass keine Ghule kommen würden. Die Vision würde – wie alle anderen auch- nicht wahr werden. Buffy findet heraus was ihre Visionen hervorruft. Entscheidungen, die sie treffen muss, lösen diese Visionen aus. Jemand muss sie verflucht haben.
Da sieht Samielle ihre Chance zuzuschlagen und greift an. Eine große Gruppe von Ghulen kommt unter den Büschen zum Vorschein.

Die Scoobies haben derweil erkannt, dass Buffy „geflohen“ ist. Xander sagt, dass Buffy ihm etwas von einer Vision und Ghulen erzählt hat. Die anderen verlieren keine Zeit und machen sich auf dem Weg zum Friedhof um sie zu suchen.

Die blonde Jägerin hat alle Mühe den Ghulen Stand zu halten. Samielle beobachtet alles mit Vergnügen. Doch die Krähenfrau wird enttäuscht als Buffys Freunde auftauchen um ihr zu Hilfe zu kommen. In gemeinsamer Teamarbeit gelingt es den Scoobies schließlich die Ghule zu besiegen, während Samielle wütend davonfliegt.

Zwei Tage später, Buffys Geburtstag.
Überraschenderweise taucht Faith mit einem Geschenk für Buffy auf. Die Stimmung ist ausgelassen. Sogar Shin scheint kein Problem mit den Scoobies zu haben und sich gut mit jedem über etwas unterhalten zu können. Nur Buffy ist nachdenklich. Die Visionen, das plötzliche Auftauchen und Verschwinden ihres Vaters lassen sie vieles in einem anderen Licht sehen und so entschließt sie sich mit Giles zu reden.

Weatherby und Samielle haben unterdessen eine kleine Auseinandersetzung wegen dem Ausgang des Plans. Weatherby zieht sich Samielles Zorn zu und wird von ihr auf den Boden geworfen. Die Krähenfrau erinnert Weatherby daran, dass ein Zauber sie an den Träger der Maske bindet, nicht aber an Weatherby selbst. Die unbekannte Person, die hinzu kommt gibt Samielle Recht. Der Maskenträger ist zwar auch nicht glücklich darüber wie die Sache ausgegangen ist, Samielle aber trotzdem dankbar dafür, dass er jetzt über die Stärke der Jägerin Bescheid weiß.

Zwischen Buffy und Giles kommt es zur Aussprache. Alles was Buffy die letzten Monate über in Bezug auf ihren Wächter gefühlt hat, spricht sie aus. Erst als ihr Vater aufgetaucht ist, ist ihr klar geworden wie viel Angst sie gehabt hat in Giles noch einen Vater an den Rataufbau, Lily und alles andere zu verlieren.
Am Ende des Gesprächs ist Giles gerührt und gibt ihr als Zeichen, dass er so etwas wie ihr Vater sein möchte die Karten für Holiday on Ice, eine Veranstaltung, die sie früher an jedem Geburtstag immer mit ihrem Vater besucht hatte.


Fazit: Mehr Gefühl kann eine Folge gar nicht beinhalten. Am meisten sticht hier Hanks Auftauchen hervor. Er hatte gedacht es würde ausreichen nach fünf Jahren bei seinen Töchtern aufzutauchen und alles wäre vergeben und vergessen. Als das nicht so war, war Hank enttäuscht und dann noch zu erfahren, dass seine älteste Tochter eine Jägerin ist und dass Dämonen und Vampire tatsächlich existieren, lässt sein Ideal von der tollen Familie endgültig zusammen brechen. Insgeheim hat er schon gewusst, dass Buffy anders ist als die in LA ihrem ersten Vampir begegnet war. Damals hatte er das noch als Hirngespinst eines Teenagers abgetan und war schließlich zum ersten Mal davon gelaufen. Zu Anfang der Folge denkt man noch Hank hätte seinen Fehler eingesehen und suche mit seinen Töchtern einen Neuanfang. Doch dem war nicht so. Alles was Hank wollte war sein schlechtes Gewissen beruhigen. Und die Art wie er auf Giles Anschuldigungen reagiert macht sein schlechtes Gewissen sehr deutlich. Aber er ist zu feige sich der Situation zu stellen.

Seine Vorstellung von Familie ist anders, als die, die ihm Buffy und Dawn bieten können. Zu einer normalen Familie gehört es nicht eine Jägerin oder ein mystischer Schlüssel zu sein. Als Hank realisiert, dass seine Töchter alles andere als „normal“ sind und diese Welt keineswegs die ist, die er sich gerne einredet flüchtet er ein weiteres Mal – ohne sich von seinen Töchtern zu verabschieden. Wieder versteckt er sich hinter ausreden…..Am meisten sind hier Buffy und Dawn zu bemitleiden, wobei sich Buffy schon damit abgefunden hatte, dass ihr Vater sich nichts um sie scherte. Dawn als die etwas jüngere hingegen hatte gehofft ihren Vater wiederzuhaben. Sicher war es naiv von ihr zu glauben ihr Vater hätte sich geändert, doch der Wunsch nach einem Vater war nur allzu verständlich.
Zu erwähnen sind hier auch die Visionen, die eine Metapher für die falschen Entscheidungen bilden, vor denen Buffy sich so fürchtet. Sie waren auch der Grund warum sie das Angebot von Giles die ganze Zeit ausgeschlagen hat. Als Jägerin steht sie jeden Tag schwierigen Entscheidungen gegenüber, die über Leben oder Tot von vielen unschuldigen Menschen bestimmen. Klar, dass sie sich dann auch vor scheinbar einfachen Entscheidungen fürchtet. Aber mal ganz ehrlich! Welche Entscheidungen sind schon leicht zu treffen? Keine! Man kann und wird immer Fehler machen und dann aus der Erfahrung reifer. Etwas, dass Buffy nun gelernt hat. Wenn auch auf schmerzliche Weise. Der Moment, in dem sie sich mit Giles ausspricht, gehört zu den Rührendsten in der gesamten Folge.
Faith hat hier leider nur einen kurzen Auftritt. Es sei aber gesagt, dass die „Screentime“ für die Bewertung der Folge keine Rolle spielt!!!

Insgesamt hätte ich mir noch eine Szene gewünscht, in der Dawn von Buffy von dem Auftauchen ihres Vaters erfährt oder das Gespräch im Hotel mitgekriegt. Schließlich sind die Szenen mit Hank für die Protagonisten eine der emotionalsten aller Momente.
Nichtsdestotrotz ist „We´ll always have Sunnydale“ eine Folge, die man als Buffy- und Projekt 8-Fan auf keinen Fall verpassen darf. 4 von 5 Punkten gibt’s für diese tolle Leistung von Cthulhu und Co. Von mir dafür!!!



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Datum: 18.05.2004 | 06:55


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