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P-News ver. 1.16

Thema: Review zu 8.13 "Last Shot..."
Autor: Mel
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  Etwas verspätet, dank wohlverdientem Urlaub kommt Tamaras Review zu unserer letzten Folge....

Fortsetzung..
REVIEW ZU „THE LAST SHOT WAS THE CHARM“ :



Die Folge beginnt mit Faith, Ronah und Vi, die schon längst so etwas wie eine kleine Familie geworden sind. Bei der heutigen Patrouille, die offensichtlich nach einer feucht-fröhlichen Party stattfindet, stoßen sie auf drei Vampire. Einer davon kann von Faith getötet werden, die anderen beiden entkommen. Der langen Vorrede kurzes Ende : In einer Lagerhalle treffen die Jägerinnen nicht nur wieder auf die Vampire, sondern auch auf den uns nur allzu gut bekannten Weatherby und die geheimnisvolle maskentragende Gestalt, die sich gleich daran macht, die unerwünschten Eindringlinge mit Pfeilen zu attackieren. Faith will die genau in der Schusslinie stehende Vi retten und glaubt für den ersten Moment sogar, dies geschafft zu haben. Doch der Pfeil streift sie nur... und tötet schließlich Vi. [ das hat uns alle nicht sonderlich überrascht, finde ich, da es ja in den Spoilern quasi schon verraten wurde – trotzdem ist es für den Leser irgendwie traurig, einen der Sidekicks zugrunde gehen zu sehen...]



Die nächste Szene führt uns in einer Rückblende nach Böhmen, Deutschland, im Jahre 1869. Ein Jäger wird von einer geheimnisvollen Frau – oh ja, es ist unsere Drusilla! – dazu verleitet, einen Zauber zu sprechen, um beim Schützenfest den ersten Preis und somit das Herz seiner Angebeteten zu gewinnen... doch er gewinnt es im wahrsten Sinne des Wortes, denn alle Schüsse treffen das ausgewählte Ziel, nur der letzte... erschießt seine Liebste. [wie der Titel schon sagt... the last shot was the charm! ]



Faith indessen will partout nicht wahrhaben, dass Vi eines natürlichen Todes, besser gesagt, Mordes gestorben ist. Bei der Beerdigung hängt jeder der Scoobies seinen eigenen Gedanken nach... [sehr schön und rührend geschrieben ] ... Dawn und Buffy stellen fest, dass sie immer noch aneinander vorbei reden, was Buffy zu Xander und Dawn zu einem Gespräch mit Andrew führt. Die heimliche Jägerin beschließt, ihr Geheimnis zu verraten, und ihr – mittlerweile ziemlich guter – Freund will endlich auch auspacken. Aber weil sie sich gegenseitig vor lauter Angst verrückt machen, verschieben sie das ganze dann doch noch mal. Andrew will mit Willow sprechen, doch Kennedy und auch Faith gehen heftig dazwischen, letztere rasend vor Trauer und Wut, da ihr doch so etwas wie eine Schwester entrissen wurde. Will macht sich – berechtigt? – Sorgen, denn wir alle wissen ja, wie sie damals in der selben Situation war, und die Welt vernichten zu wollen ist ja nicht gerade eine positive Art mit seinen Problemen fertig zu werden [aber eine originelle... *grins* ]... es scheint, als würden die beiden eigentlich doch so verschiedenen Frauen in dieser Folge von P8 ein Stückchen zueinander finden [was ja an sich überhaupt keine schlechte Idee ist] und einige Gemeinsamkeiten entdecken.



Es folgt eine süße Geek – Szene mit Warren und Andrew, ersterer wird übrigens auch noch eine wichtige Rolle in dieser Episode haben...



Die Sache mit Dawn, die mit Shin schlafen will, er es aber vorerst ablehnt, ist ja bis jetzt schon oft diskutiert worden. Um meine Meinung auch noch abzugeben : solange die beiden irgendwann noch zur Sache kommen, hab ich nichts dagegen, wenn Shin trotz aller Liebe zu seiner Freundin ablehnt.



Darauf folgt noch eine viel diskutierte Szene : dass Buffy in einer übrigens umwerfend schön geschriebenen Szene mit Xander – man erkennt, dass sich unsere Protagonisten zwar voneinander entfernt zu haben scheinen, aber letztlich wie schon so oft einsehen, dass sie immer auf ihre Freundschaft zählen können – zugibt, Spike auf irgendeine Art und Weise zu lieben. Wie, das bleibt wie schon auch bei Joss dem Leser bzw. Zuschauer überlassen. Ich persönlich finde, dass Spike einzubauen auf keinen Fall eine schlechte Idee war. Vielleicht ist es eine ‚platonische’ Liebe, ziemlich wahrscheinlich liebt sie ihn nicht so wie Angel, doch vielleicht auch einfach nur auf ihre ganz eigene Art. Auf jeden Fall besteht eine Verbindung, und wenn sie an ihn denken will, soll sie das ruhig tun, oder?



Lily redet derweil mit Giles, und vertritt hartnäckig den Standpunkt, dass der Pfeil nicht verhext war. Nun gut, wir werden später ja sehen, warum sie dieser Auffassung ist... Faith ist auf jeden Fall dagegen, und als sie mit Will sämtliche Zauber aus dem umfangreichen Repertoire der Hexe ausprobiert, stoßen die Beiden auf die Holzmaske des Täters. Aus den folgenden Recherchen ergibt sich, dass die Scoobies ab sofort hinter einem Dämonenclan her sind. Da diese Art in Höhlensystemen lebt, ist ein Gang in die Kanalisation unvermeidbar... doch dort werden Buffy, Faith und die Anderen prompt von einem Mitglied der Dämonensekte angegriffen.



Es folgt eine Rückblende über Warren, der nach seiner gescheiterten Aktion mit den Unbesiegbarkeitskugeln bekanntlich keinen Besuch von Andrew, dafür aber von Catherine alias Amy erhält, die ihm schon früher geholfen hat – beide planen jetzt den entscheidenden Schritt, den Mord an der Jägerin, denn Warren ist stinksauer, dass diese ihm schon wieder die Tour vermasselt hat...

Zwischendurch werden kleine Voice – Overs bzw. Gedankensequenzen eingebaut; in einer glaube ich Spikes Gedanken über Buffy zu erkennen, doch ich bin mir nicht wirklich sicher... Ich schätze eher, dass es alle Amys bzw. Catherines Gedanken sind.



Andrew versucht dann, ein Gespräch mit Warren zu führen, denn er ist sich – zu Recht – sicher, dass dieser etwas über die Sache weiß, besonders auch, weil er sich in die Polizeiberichte gehackt hat.

Natürlich will Warren nicht mit der Sprache rausrücken, und so endet alles beinahe in einer Schlägerei – doch Andrew darf beweisen, dass er einiges dazugelernt hat. Er lässt sich nicht einschüchtern und bringt seinen Freund wieder zur Vernunft. Ich denke, Yamato als zuständiger Autor hat sich tief in die Psychen der Charaktere gewühlt und einfach verstanden, um was es den Beiden geht. Die Szenen sind für mich super authentisch und auch so gut geschrieben, dass man sich wirklich in die verbliebenen zwei „Nerds of Doom“ hineinversetzen kann. Großes Lob ;-)



Schließlich klappt es wohl doch noch mit dem ‚Verhör’, denn Andrew hat aufregende Neuigkeiten für Will : Vi und Tara scheinen beide derselben Person zum Opfer gefallen zu sein...und der Ort, an dem sich unsere Helden jetzt befinden, das Hauptquartier des Kults, scheint eine Falle zu sein! Schnell macht sich Andrew auf, um Buffy und den Anderen zu helfen, doch ist es nicht schon zu spät?!



Dazwischen folgt ein Absatz, in dem geschickt die drei verschiedenen und sich doch so ähnlichen Geschichten von Warren, Max und Weatherby ineinander verwoben werden... denn sie führen alle drei dasselbe Ritual durch : Sieben Kugeln werden geweiht, und die ersten sechs werden ihr Ziel treffen. Doch im letzten Schuss liegt der Zauber...



Während die fünf Jägerinnen und Wood gegen die Dämonen kämpfen, die tatsächlich gemäß Andrews Vorhersage in der Falle aufgetaucht sind, beschwört Willow um ihre Freunde zu retten die Schützin, Samielle, und liefert sich einen handfesten Kampf mit ihr. Die Schützin ist in der Lage, Willows Energie aufzusaugen und die Hexe dann mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Doch unerwartete Hilfe kommt sogleich von Seitens Faith, und zusammen sind die beiden Frauen in der Lage, der Dämonin endgültig den Garaus zu machen.

Andrew bringt die geheimnisvolle Maskengestalt, die sich gemeinsam mit Weatherby auf einer Balustrade inmitten des Schlachtfeldes aufhält, dazu, ihre verbliebenen sechs Pfeile auf Buffy zu richten. Obwohl die Waffen bekanntlich so konstruiert sind, dass sie jedes Ziel treffen, bleibt Buffy ein weiteres Mal von einem Treffer mitten ins Herz verschont, was Andrew von Warren weiß. Fragt sich nur wie sich diese Immunität, die ja auch schon bei Warrens Schüssen aufgetreten ist, erklären lässt?



Leider tötet einer der Pfeile Nadine, eine Freundin von Vi, die nach deren Tod zur Clique gestoßen ist. Und auch der letzte Schuss trifft nicht sein geplantes Ziel, sondern Weatherby, den Verbündeten des Maskenträgers...



Bei Nadines Beerdigung bietet Lily Buffy schließlich eine Art Waffenstillstand an. Doch dann, als sie allein ist, zeigen ihre Gedanken ihr wahres Gesicht : Niemand anderes als Lily ist der ominöse Maskenträger! Vi hatte das entdeckt, was auch der Grund für ihren Tod war. Bleibt die Frage, was eine Frau wie Lily dazu verleitet, solch schreckliche Dinge zu tun...



FAZIT:



Es war eine mutige und doch ziemlich gut umgesetzte Idee, die Geschichte von Taras Tod noch einmal aufzugreifen. Die Story passt perfekt in die achte Staffel und auch die Idee mit Samielle, die drei so unterschiedliche Schicksale miteinander verbindet, war wirklich gut durchdacht.

Drusillas Auftritt kommt ein bisschen kurz, doch bin ich der Meinung, dass sie in dieser Folge auch nicht wirklich von großer Bedeutung ist.

Auch hier kommt ein weiteres Mal der, wie ich finde, unglaublich schöne Schreibstil von Yamato voll zur Geltung und die Folge ist an Dramatik, aber auch an ruhigen, gefühlvollen Szenen kaum mehr zu toppen.

Was wohl dann erst das Finale bieten wird...?

Viele liebe Grüße

Tamara


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Datum: 28.05.2004 | 16:43


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1 | von Yamato am 31.05.2004 um 11:48

Hi Tamara,

klasse Review, und danke, ich fühl mich so richtig geschmeichelt *rotwerd* *knuddelz*

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2 | von tamara am 31.05.2004 um 17:02

gern... ich sag doch nur die wahrheit ;-))
ps. seid ihr autoren eigentlich immer noch mittwochs so gegen 20 h im chat??

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3 | von jaret am 31.05.2004 um 19:08

Tolles Review, vor allem hat mir gefallen, dass auch die persönliche Meinung des Review-Schreibers stärker miteingeflossen ist - auch wenn ich mich nicht uneingeschränkt anschliessen kann, aber das macht ja Review's von verschiedenen Personen so interessant.

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