Buffy: Wow, diese Musik ist echt ... echt ...
Kathy: Ich weiß. Der Song ist super schön, oder?
Buffy: Aber klar. Er wird einfach immer schöner, je öfter du ihn spielst.
Kathy: Gehst du aus?
Buffy: Ja. Ich hab'n totales Koffein-Defizit. Ich werd jetzt schnell noch ins "Grotto" gehen, mir nen Kaffee reinziehen und noch n'bisschen lernen.
Kathy: Och. Um die Zeit? Wirst du dann noch schlafen können?
Buffy: Oh nein, aber das ist o.k. Ich bin das gewohnt. Ich bin nämlich ein Nachtmensch. Hab ich das noch nicht erwähnt?
Kathy: Mir war nicht klar, dass du hier immer ein und ausgehen würdest, wie es dir gefällt. Dagegen hab ich nichts. Ich bin nur überrascht.
Buffy: Ich werd leise wie'n Mäuschen sein, ich versprech es. Na dann.
Kathy: Halt! Warte Buffy! Ich möchte dir ein System zeigen, das ich mir ausgedacht habe.
Buffy: Oh, klasse ... ein System.
Kathy: Trag einfach jeden Anruf von hierher ein und wenn dann die Rechnung kommt, gibt es keine Probleme. Ich hab mir gedacht Ordnung ist das halbe ...
Buffy: '... und der Rest ist Schlamperei.'
Buffy: Stimmt genau. Also dann.
Kathy: Und dann ... ist mir aufgefallen, dass was von meiner Milch fehlt. Hast du...
Buffy: Oh! Ja, tatsächlich, du hast recht. Ich wollte nicht...
Kathy: Nein! Ist schon in Ordnung. Ich hab mich nur gewundert.
Buffy: Na ja, i-ich, ich hab mir bloß nen Kaffee gekocht u-und...
Kathy: Buffy, vergiss es. Ich wollte doch nur sicher gern...
Kathy: ...dass sich bei uns kein Dieb rumtreibt, verstehst du?
Buffy: Wer denn? Ein milchversessener Gnom?
Kathy: Keine Ahnung. Es ist wirklich nicht schlimm. Also bitte bedien dich.
Buffy: Ok - es - tut mir echt leid. Ich bin's los ....
Kathy: Ich wünsch dir nen schönen Abend.
Buffy: Danke uhm dir auch. Bügel schön.
Willow: Du hattest also Schwierigkeiten mit Kathy?
Buffy: Ja. Die hat mich mit blöden Fragen gelöchert.
Willow: Und du dachtest die Zeiten, da du dich davon schleichen musst wären vorbei.
Buffy: Nicht so ganz. Kathy ist ganz nett, aber sie sie tut so, als sei sie die Übermutter par exilounce. Warte. Hast du grade was gehört?
Willow: Ja, mein Kaugummigeknautsche.
Buffy: Das ist es nicht
Willow: Meine Turnschuhe quietschen.
Buffy: Ich habe eher an ein Monster gedacht, Willow.
Willow: Oh. Nein, entschuldige.
Buffy: Schade. Ein kleiner Kampf wäre jetzt nett. Den ganzen Tag Schmusesongs zu hören macht mich ganz krank.
Willow: Oh, steht Kathy auf die Hits der Diven?
Buffy: "'Oh Celine Dion ist klasse!" Ist halb so wild. Das Studium ist ne Zeit der Veränderungen. Ich wette bald wird sie nichts anderes mehr als fetzigen Trip-Pop hören wollen.
Willow: Ja! Ich glaube die Sache mit dem Wohnheim ist ein Zugeständnis, das wir eben machen müssen. Ich kann dir sagen, meine Mitbewohnerin ist auch ganz schön anstrengend.
Buffy: Doch wir sind Frauen, die sich jeder Herausforderung stellen.
Willow: Ja genau! Haben wir nicht schon viel schlimmeren Horror durchgestanden? So und hier trennen sich unsere Wege.
Buffy: O.k. Grüß Oz von mir.
Willow: Erfolgreiche Jagd.
Buffy: Wünsch mir Monster.
Vorspann
Buffy: Will? Also gut. Was soll dieses Versteckspiel? Komm raus und stell dich mir wie ein ... Monster.
Kathy: Hey, da bist du!
Buffy: Ist alles in Ordnung?
Kathy: Ja klar doch. Alles super. Ich dachte nur 'ne Tasse Cappuccino ohne Koffein wär' jetzt wundervoll.
Buffy: Ach so du ... du willst auch ins "Grotto"?
Kathy: Wieso nicht? Dann musst du nicht allein durch die Finsternis laufen.
Buffy: Klasse! Das ist echt klasse.
Kathy: Ah, ist doch schön, oder? Die frische Luft, der Geruch und die Bäume...ah...
Kathy: Oah, um Gottes Willen, was ist denn eben passiert?
Buffy: Eh, der Typ eh hat es auf den Rucksack abgesehen.
Kathy: Sag mal, was hast du dir nur gedacht, so um dich zu schlagen?
Buffy: Oh ich .. keine Ahnung, das lag wohl an dem riesen Schreck.
Kathy: Ich meine ja nur, du hättest verletzt werden können. Oh Gott, kuck dir mein Sweatshirt an. Das ist ruiniert.
Buffy: Ja, das tut mir auch leid. Komm, wir kriegen das schon wieder sauber.
Demon 1: Sie mag die sein, die wir suchen.
Demon 2: Wir müssen uns überzeugen. Folg ihr.
Demon 1: Euer Wunsch ist mir Befehl
Buffy: Unwichtig ... unwichtig ... Rechnung ... Rechnung ...
Buffy: Sie joggen?
Giles: Ja, ich treibe jetzt Sport. Ich versuche mich fit zu halten.
Buffy: Ok, und, was ist mit diesem Magazin für Motorroller?
Giles: Ich gratuliere, du hast mich erwischt. Ich liebe Motorroller.
Buffy: Sie sind doch hoffentlich nicht in der Midlife Crisis, oder? Es ging nämlich nach hinten los, als sie das letzte Mal versucht haben wieder jung zu sein.
Giles: Buffy!
Buffy: 'Tschuldigung. Also gut. Ein Dämon. Gestern Nacht. Wir haben uns geprügelt, aber dann ist er entwischt.
Giles: Was für ein Dämon?
Buffy: Uhm, er hat nen Umhang getragen. Er hatte glühende grünliche Augen und ne Haut, die aussah wie mit ner schlechten Bräunungscreme behandelt.
Giles: Und das heißt?
Buffy: Hell-orange!
Giles: Danke. Ist das alles?
Buffy: Meine Mitbewohnerin Kathy war da, aber sie hat nichts gesehen.
Giles: Du gehst mit deiner Mitbewohnerin auf Streife?
Buffy: Na ja, ich hab das ganze Wohnheim gefragt, aber sie war die einzige, die mit wollte. Ich hab gesagt, ich würd nen Kaffee trinken gehen und da hat sie sich angeschlossen.
Giles: Verstehe. Nun du solltest dir das schnell wieder abgewöhnen. Nach allem was du so beschreibst ist mir dieses Geschöpf nicht bekannt. Doch ich werde der Frage nachgehen und dich dann anrufen.
Buffy: Hier draußen ist es sehr schön.
Giles: Ja, ich, ich trinke von Zeit zu Zeit hier meinen Tee
Buffy: Was tun sie denn heute so?
Giles: Uhm heute ist für mich ein wichtiger Tag. Ein Freund von mir hat seit kurzem eine original Gutenberg Demonografie ... da du es gerade erwähnt hast, fällt mir auf, dass du mich noch nie nach meinen Plänen gefragt hast, was wiederum für mich die Frage aufwirft, ob es dir wirklich gut geht.
Buffy: Das ist gar nicht wahr. Dauernd frage ich sie, was sie vorhaben. In Ordnung, vielleicht schaff ich es nicht oft die Frage zu formulieren, aber ich denke trotzdem dran.
Giles: Das ist nett von dir. Das erklärt aber noch nicht, wieso du hier rumsitzt, anstatt ... wie sonst durch die Gegend zu eilen.
Buffy: Einfach so. Ich hab gedachte, ich sitz hier so ne Zeitlang rum - bis Kathys Vorlesung anfängt.
Giles: Ah so ist das.
Buffy: Schon gut. Ich bin vermutlich nur ein bisschen zickig - aber es liegt nicht an mir...
Giles: Buffy, das Zusammenleben mit anderen ist nie sehr leicht, zu mal nicht für ein Einzelkind...
Buffy: Jetzt hörn sie mal zu! Also wenn sie ihre Stifte anspitzt, dann misst sie sie noch mal nach, um sicher zu gehen, dass alle dieselbe Länge haben.
Giles: Sie ist pedantisch, du hast recht. Doch jeder Mensch hat so seine Eigenheiten. Du solltest lernen, das zu tolerieren.
Buffy: Sonst ende ich irgendwann als alte Frau, die nur Katzen um sich erträgt?
Giles: E-e-etwas in der Art.
Buffy: Ok, sie haben völlig recht. Und jetzt sehen sie mich mal an. . Das ist die neue Buffy, netter, sanfter, eine wahre Zier für jedes Wohnheim. Hm?
Parker: Dein Exfreund oder n' Kredithai?
Buffy: Eh wie bitte?
Parker: Du versteckst dich doch vor irgendwem?
Buffy: Oh... beides. Die Trennung war grauenhaft. Ich hab mich vorgedrängelt. Entschuldige...
Parker: Nein, schon gut, schon gut. Ich pass auf dich auf, ja? Erstsemester, he?
Buffy: Ist das so offensichtlich?
Parker: Ich kenne die Zeichen. Weißt du, Leute, die schon ein bisschen länger hier sind, wissen ihre Cafeteria-Karte richtig zu nutzen.
Buffy: Nichts zum essen kaufen?
Parker: Wenn du es schlau anstellst, kriegst du den Gegenwert von drei Mahlzeiten. Dann brauchst du während eines Jahres nicht so viele Karten.
Buffy: Du kannst mehr Geld von Daddy für dich selbst einsacken.
Parker: Richtig! Das Ziel ist, bei jeder Mahlzeit so viel wie man nur schafft zu essen. Klar? So viel, dass es wenn nötig den ganzen Tag vorhält. Dazu greift man sich noch Sachen, die man später verbrauchen will.
Buffy: Ah, alles klar.
Parker: Die trockenen Sachen passen gut in einen Rucksack oder lassen sich am Körper verstecken. Alles was gekocht wird, Maccaronie oder Truthahnbraten gehört eher in Plastiktüten. Das ist nichts für Anfänger.
Buffy: Ich werd's ruhig angehen lassen.
Willow: Hey, komm her.
Buffy: Gleich...
Parker: Also.
Buffy: Also, dass sind meine Freunde... möchtest du...
Parker: Oh, nein, ich, ich bin verabredet. Sonst, würde ich gerne. Eh ... Parker Abrams. Ich wohne in der Kresge Hall.
Buffy: Buffy Summers, Stevenson.
Parker: Also, wir sehen uns dann, Buffy Summers aus der Stevenson.
Buffy: Bis dann, Parker Abrams.
Xander: Hey, begrüße den Nichtstudenten.
Buffy: Nicht das es mich stört, aber Leute die nicht studieren meiden normalerweise den Campus.
Xander: Kann schon sein. Ich dachte nur, ich komm mal her und seh nach meinen Süßen.
Willow: Und du isst von meinem Teller.
Buffy: Was ist los Xander? Gibt dir Mutti nichts zu essen?
Xander: Doch natürlich! Gegen Bezahlung.
Willow: Los raus damit. Was war denn das mit diesem Sunnyboy da?
Buffy: Keine Ahnung ... sicher nichts ernstes. Nur ne zufällige Begegnung
Xander: Oh, ich kenne diese Art der Anmache. Nagle sie mit deinen Blicken fest und dann ciao.
Oz: Ne Anmache mit Fahrerflucht.
Xander: Der Vorteil ist - man wird nicht abgewiesen.
Willow: Das sah für mich eindeutig nach mehr aus. Er hat Dackelaugen gekriegt.
Xander: Das liegt nur an dem Charme der Vampirjägerin. Er ist machtlos dagegen.
Buffy: Ach ja?
Oz: Keine Frage. Der kommt wieder
Xander: Und was gibt's sonst bei dir Buffy? Hast du Vampire erlegt?
Buffy: Nein, allerdings hat mich gestern ein Dämon unbekannten Ursprungs attackiert.
Xander: Ja? So was apokalyptisches? Dürfen wir wieder Hilfsjäger für dich spielen?
Buffy: Nein, aber danke, der Nachfrage.
Xander: Ich bin dir wohl ein zu enthusiastisch, he?
Buffy: Du solltest dich öfter aus deinem Keller herauswagen, Xander.
Kathy: Hallo Leute. Platz da.
Buffy: Ihr kennt ja meine Mitbewohnerin Kathy?
Willow: Hi.
Oz: Hey, Kath.
Buffy: Ist das meine Strickjacke?
Kathy: Ich dachte das wäre o.k., du hast mir mein Sweatshirt versaut...
Buffy: Ich hab dich doch gerettet vor einem...
Willow: Bären!
Buffy: Räuber.
Kathy: Ist das n'Problem für dich? Ich hab mir nämlich gedacht, wir sind fast so wie Schwestern, da wir uns doch jetzt ein Zimmer teilen.
Buffy: Nein ich ... ich hab nichts dagegen. Du hättest aber fragen können.
Xander: Und woher kommst du, Kathy?
Kathy: Aus Nebraska, ursprünglich.
Xander: Ahh, ja. Das Land der weiten Ebenen.
Buffy: Ich finde das einfach unglaublich. Ich meine sie tut so, als hätte sie das Recht an meinem Tisch zu sitzen, nur weil ein Computer bestimmt hat, dass wir uns ein Zimmer teilen müssen.
Willow: Ich glaube für sie ist es auch nicht leicht. Sie ist nicht wie du und außerdem kennt sie hier niemanden.
Buffy: Gut. Aber was ist mit meiner Jacke? Du kannst dir nicht vorstellen was ich alles ertragen muss
Willow: Ja. Das ist sicher nicht leicht. Aber ich glaube, dass mit der Jacke war nur ein Versehen.
Buffy: Ich weiß nicht Will, ich fürchte noch so ein Tag ertrag ich nicht. Sie kommt grad aus dem Waschraum. Ich ruf dich wieder an.
Kathy: Vergiss nicht die Anrufe einzutragen.
Kathy: Ewww! Wer hat den Kaugummi dahin gepackt?
Buffy: Der Milchdieb?
Kathy: Das war nicht meiner! Irgendwer muss es gemacht haben, Buffy!
Buffy: Keine Ahnung.
Kathy: Machst du immer so komische Geräusche, wenn du schläfst?
Buffy: Nach der Sache mit dem Skorpion, hat mir der Dämon den Mund aufgemacht und so ein merkwürdiges Licht aus mir rausgesaugt. Und das Schlimmste war, ich wache auf und da sitz Kathy und starrt mich an, als sei ich ne arme Irre.
Oz: Also ich finde das Schlimmste daran war, wie dir der Dämon Blut eingetrichtert hat.
Willow: Mhm, ich auch. Das würde ich auch so sehen.
Buffy: Aber das war nur ein Traum. Kathy ist ganz real. Sie hatte nur eine Sorge nämlich, dass ihr ach so kostbarer Schlaf gestört würde.
Giles: Vielleicht wäre es sinnvoller, wenn, wenn wir uns zu nächst mit deinem Traum beschäftigen würden. Mit seiner Deutung.
Kathy: Ach sie deuten Träume? Klasse.
Buffy: Giles, Kathy. Kathy, Giles.
Willow: Er ist ein väterlicher Freund. Da ist nichts ... nichts perverses dran.
Giles: Es freut mich sehr, Kathy.
Kathy: Gleichfalls. Vielleicht wissen sie ja, was mein letzter Traum bedeutet? Da war so n'Monster, das hat auf mir gesessen und seltsame Sachen gemacht.
Oz: So was wie das mit den Skorpionen und der Bloody Mary, ohne die Mary?
Kathy: Genau! Woher weißt du das?
Oz: Ich kann eben gut raten.
Buffy: Ich auch. Also lass mich raten deine Vorlesung fängt gleich an. Richtig, Kathy?
Kathy: Hmm klingt als sei heute morgen jemand mit dem falschen Fuß aufgestanden.
Buffy: Hmm hmm, und weißt du wieso? Dann schau in den Spiegel!
Kathy: Also ich muss jetzt wirklich los. Mein Zeitplan stimmt nicht mehr, weil mich jemand vom Schlafen abgehalten hat. Also es war sehr nett. Tschüssi.
Buffy: Tschüssi.
Giles: Uhm w-weißt du was das bedeutet...
Buffy: Ja. Sie trägt nicht nur Strickjacken von mir, jetzt hat sie sogar auch noch meine Träume. Sie ist einfach ein ekelhaftes Biest. Oh und das mit der Zahnseide ist auch voll gras...
Giles: Buffy, hör auf! Bitte! Also wenn Kathy dieselben Alpträume hat wie du, dann kann es sein, dass die Begegnung mit dem Dämon eine Auswirkung auf euch beide hatte.
Willow: Wir müssen rausfinden, ob dieses Ritual, von dem sie geträumt haben, eine tiefere Bedeutung oder irgendeinen Zweck hat.
Buffy: Cool, ihr könnt die Denkaufgaben lösen, ich muss in die Vorlesung.
Oz: Was ebenfalls als Denkaufgabe durchgeht.
Buffy: Nicht, wenn man "Nickerchen für Fortgeschrittene" belegt hat.
Willow: Manchmal ist sie richtig scharfzüngig, findet ihr nicht? Das klang eben sehr nach Cordelia.
Oz: Die Sache mit Kathy setzt ihr offenbar ganz schön zu.
Giles: Du hast recht, sie ist nicht eh sie selbst. Aber nun ja mit jemanden zusammen zu leben kann anstrengend sein.
Willow: Oh und geschlafen hat sie auch nicht viel.
Giles: Also gut. . Das ist noch kein Grund zur Aufregung. Trotzdem sagt mir bescheid wenn sie...
Oz: Total ausklingt?
Giles: Ja.
Demon 1: Wir hatten recht. Sie ist die Richtige.
Demon 2: Sehr gut. Ich habe bereits Sorge getragen, Taparrich den Großen zu rufen.
Parker: Viele Künstler werden nicht genug geachtet. Madonna? Whitney Huston?
Kathy: Da hast du ja so recht.
Buffy: Parker?
Parker: Hey, ich dachte ich komme vorbei und sage Hallo und bringe dir eh ... das da Als Verpackung für deine Vorräte aus der Cafeteria. Die halten was aus.
Buffy: Zum Einfrieren geeignet. Das ist echt...
Kathy: Parker wollte nur seine Telefonnummer da lassen aber dann kamen wir ins Quatschen. Wir haben nicht gemerkt wie die Zeit verflogen ist.
Buffy: Ach, wirklich? Eh und wie viel Zeit?
Parker: Uhm, ich weiß nicht wir, wir hatten ein tolles Gespräch über die Red Wings. Kathy hat gestanden, dass Eishockey sie fasziniert. Das liegt wohl an der Gewalt.
Kathy: Sei still! Ich hab dir doch gesagt, dass bleibt unter uns.
Parker: Oder sie steht auf verschwitzte Männer.
Buffy: Hört zu, wenn ihr euch balgen wollt, dann macht das bitte draußen. Ich hab noch viel zu tun.
Parker: 'Tschuldigung, ich ich hab nicht dran gedacht.
Buffy: Oh, Parker warte. Hör mal, es tut mir leid. Ich ich wollte nicht...
Parker: Nein, ist schon in Ordnung. Ich wollte sowieso gehen.
Buffy: Es war wirklich nett, dass du her gekommen bist. Vielleicht wiederholen wird das irgendwann mal?
Parker: Irgendwann mal, klar. Bis dann Kathy.
Kathy: Bis dann. Wir sehen uns.
Kathy: Du hättest ruhig ein bisschen netter sein können.
Buffy: . Es sah aus, als wärst du nett genug für zwei gewesen.
Kathy: Ich hatte nicht die Absicht, in deinem Revier wildern zu gehen, falls du das meinst.
Buffy: Nicht doch, du hast ja auch keine Jacke von mir versaut.
Kathy: Hey mir ist kalt.
Buffy: Aber mir nicht. Dein Pech.
Kathy: Weißt du was dein Problem ist Buffy?
Buffy: Du?
Kathy: Nicht doch. Dein Problem ist, du bist verwöhnt. Vielleicht hast du ja früher ständig im Mittelpunkt gestanden, aber jetzt wirst du lernen müssen zu teilen.
Buffy: Ach ja meinst du? Bitte! Ich zeigen dir, dass ich teilen kann.
Oz: Machst du dir sorgen um sie?
Willow: Ja,... um Kathy ebenso. Ich meine, was ist das für ein Dämon, der die Menschen mit blutigen Alpträumen der übelsten Sorte quält. Der ist doch krank im Hirn. Wenn du mich fragst, das ist echt fies.
Oz: Ja, ich find's auch gruselig.
Willow: Und Buffy ist... nicht mehr sie selbst, das find ich erschreckend. Wär nicht die Hausarbeit für das Englischseminar, würd ich sofort zu ihr gehen. Ich würde ihr zuhören, wie es sich für die beste Freundin gehört.
Oz: Na, ... das kann ich doch auch.
Willow: Ehrlich?
Oz: Ich nehme an, Klamotten tauschen wir nicht, bestimmt nicht, aber... ich könnte einfach bei ihr sein und aufpassen, dass sie nicht durchdreht.
Willow: Das ist lieb von dir. ... Oh, sie dürfte mittlerweile auf Patrouille sein, wahrscheinlich beim Naturwissenschaftlichen Zentrum. Und, falls du mich brauchst... ... bin ich ... ... in der Bibliothek.
Buffy: Und dann hat Kathy gesagt, ‚lerne zu teilen', darauf hab ich gesagt, ‚okay, dann teil ich aus'.
Oz: Hast du sie nun... richtig verdroschen oder ihr nur was vorgespielt?
Buffy: Nein... weder das eine noch das andere. Aber sie hätt's verdient.
Oz: Niemand verdient deine Drohgebärden.
Buffy: Doch, Kathy schon. Sie verdient es in eine unsichtbare Kiste gesperrt und von einem unsichtbaren Wind verweht zu werden und...
Oz: ... und einen quietschbunten Body zu tragen?
Buffy: Ja! Einen der zu eng ist, das wär spitze.
Oz: Ich will dir helfen.
Buffy: Das find ich nett von dir. Aber du warst bisher noch kein einziges mal mit mir zusammen auf Streife, Oz. Also was is los?
Oz: Ich find's eben interessanter als zu arbeiten.
Buffy: Solange du es freiwillig tust. Allein ohne Kindermädchen komme ich auch zurecht.
Oz: Das steht außer Frage.
Buffy: Gut. ... Also dann bin ich zum Kühlschrank gegangen und auf allen Lebensmitteln stand fein säuberlich...
Oz: Sekunde! Nur so'n Gedanke, Buffy. Könnte deine Tirade nicht evtl. irgend welche Dämonen verscheuchen?
Buffy: Du hast recht. ... Uuuaaa, jetzt fängt sie sogar an, meine Arbeit zu stören. Die ist wie Fußpilz. Ich werde... sie einfach nicht... wieder los. Die... hängt an mir... wie ne Klette.
Oz: Oh, na wenigstens hast du diese Bank erledigt, die... sah verdächtig aus.
Buffy: Das ist nicht witzig, Oz. Es muß was geschehen.
Oz: Sehr richtig.
Buffy: Oach, ich geh ins Bett.
Kathy: Hhhhhh... oh...Gott.
Kathy: Ich tue was ich kann, aber Buffy ist echt schwierig. Sie hat offensichtlich Geheimnisse. Nachts kommt und geht sie wie es ihr gefällt und ihre Kaugummis lässt sie auch dauernd rum liegen.
Willow: Äh, das klingt, als hättest du es nicht leicht, aber willst du nicht mal mit Buffy darüber reden?
Kathy: Das möchte ich ja aber sie total empfindlich und regt sich über alles auf. Offengestanden hab ich manchmal das Gefühl, dass sie nicht ganz normal ist, verstehst du?
Willow: Na ja,... Normalität ist relativ, findest du nicht? Ähh ähhh...
Kathy: Wir sehen uns, ja?
Buffy: Warum hast du mit ihr geredet?
Willow: Buffy komm schon, wir... wir haben uns nur so unterhalten.
Buffy: Genau das will sie dir doch einreden!
Willow: Buffy, so geht es doch nicht weiter. Ich versteh dich sehr gut. I-ich hab auch ne ätzende Mitbewohnerin, aber ändern können wir's nicht.
Buffy: Du hast recht. Ich hab lange darüber nachgedacht und... jetzt ist mir einiges klar.
Willow: Das klingt... schon besser.
Buffy: Kathy ist böse! Ich bekämpfe das Böse! Das sit ganz einfach. Ich muß sie eben erledigen.
Willow: Du willst sie erledigen? Denkst du nicht, dass es sinnvoller sei... das Zimmer zu wechseln oder so was?
Buffy: Das würde ich tun aber nicht nur für mich ist Kathy eine Gefahr. Sieh her!
Willow: Zehennägel?
Buffy: Teuflische Zehennägel! Gestern als sie im Waschraum war hab ich sie vom Boden aufgesammelt. Sie dachte, ich würde schlafen.
Willow: Gute Idee, denn diese bösen Dinger hätten dich ja nachts anfallen und deinen Körper mit kleinen halbmondförmigen Malen überziehen können.
Buffy: Ach, mach dich nicht lächerlich. Ich hab die Zehennägel gemessen bevor ich eingeschlafen bin und heute früh noch mal. Sie sind gewachsen. Nachdem sie sie geschnitten hat. Das ist bei Dämonen so. Also sollte sie vernichtet werden.
Willow: Natürlich... das ist völlig logisch. Aber geht lieber zu Giles und zeig ihm die kleinen Übeltäter bevor du irgendwas tust, nur um sicher zu gehen.
Buffy: Aber klar doch, tjhii, ich bin doch keine durchgeknallte Irre.
Willow: Ah, also, geh du zu Giles, ich halte hier die Stellung und hab ein Auge auf Kathy.
Buffy: Okay... gut... danke Will.
Willow: Giles?... Ja ich hab gerade mit Buffy geredet,... ja und ich fürchte sie fängt gerade an... durchzudrehen. ... Nein nein, nicht auf die zickige Art, mehr so auf die gemeingefährliche Art. Da hab ich sie erst mal zu ihnen geschickt, okay?
Buffy: Giles? Ist jemand da? ... Hallooo?
Buffy: Was soll denn das... das ist ...ahhh... das ist doch albern!
Xander: Buffy, das tut mir mehr weh als dir.
Buffy: Und es wird dir noch mehr wehtun.
Xander: Sag so was nicht! ... Oh? Bitte sag so was nicht.
Buffy: Au!
Giles: Wir tun das nur... damit du nicht einen schlimmen Fehler machst.
Buffy: Ahhmmmm!
Giles: Offensichtlich... stimmt etwas nicht.
Buffy: Ja und wissen sie auch mit wem? Mit Kathy Newman!
Buffy: Giles, kucken sie in meinen Rucksack. Sehen sie mal vorn in dem kleinen Fach nach. Ihre Zehennägel wachsen weiter, nachdem sie sie geschnitten hat! Sie trägt gestärkte Jeans, sie ist echt böse! Sie muß vernichtet werden!
Giles: Ich fürchte, dass der Dämon dem Buffy begegnet ist, Besitz von ihr ergriffen hat.
Buffy: Sie hört Duddelfunk!... Liebeslieder! Nichts als Liebeslieder!
Xander: Ehrlich?
Giles: Blei... bleibt hier und bewacht sie, ich kenn eine Zauberformel, die den Dämon , äh vom dem Buffy besessen ist, sichtbar macht, aber dazu muß ich ein paar Zutaten im Zauberladen kaufen. Ähm, Buffy ich ähhh... sehe dich später
Willow: Darf ich reinkommen?
Kathy: Klar!
Kathy: Wo ist Buffy?
Willow: Äh, das weiß ich... nicht so genau. Aber ich hab nachgedacht. Äh, es wäre vielleicht gar nicht schlecht wenn... ihr beide euch... ein Weilchen... ähm, aus dem Weg gehen würdet. Das heißt,... du müßtest unter Umständen äh... verschwinden, bevor sie wieder da ist.
Kathy: Wie meinst du das? Ich soll mich dünner machen? Wieso soll ich gehen?
Willow: Ähm, d... das ist unfair, du hast recht.
Kathy: Und ob das unfair ist! Ich hab ´ne offensichtlich gestörte Mitbewohnerin am Hals. Wenn du mich fragst, ist sie im Irrenhaus besser aufgehoben als in diesem Wohnheim.
Willow: Das halte ich für überzogen, Buffy ist gerade ein bisschen seltsam, ja aber...
Kathy: Ich wäre nicht überrascht, wenn sie das Studium schmeißen oder abhauen würde. Oder vielleicht tut sie sich irgendwas an.
Willow: Sie tut sich was an?
Kathy: Oder anderen. Dazu ist sie mit Sicherheit fähig. Das sehe ich in ihren verschlagenen listigen Augen. Wer weiß, irgendwann treibt sie vielleicht jemanden in den Wahnsinn.
Willow: Hhhhh!
Kathy: Hallo? Es ist Oz.
Willow: Hi!... Ehrlich?... Sie ist bei Giles, o-okay!
Willow: Weißt du, ähää während dieses echt kurzen Telefonates ist mir klar geworden, dass du recht hast. Ich meine es wäre wirklich falsch, dich aus dem Zimmer zu vertreiben Also, alles klar, rühr dich nicht hier weg. Okay?
Buffy: Das gibt's doch wohl nicht. Nach allem, was wir miteinander erlebt haben, wollt ihr mir nicht glauben wenn ich euch sage, dass Kathy böse ist?
Xander: Wir wollen schon, Buff, es ist nur...
Oz: Ssssscht, geh nicht drauf ein.
Xander: Ich weiß nicht... ob ich sie fest genug gefesselt hab.
Oz: Dann sollten wir mal lieber mal nachsehen.
Xander: Ist das dein ernst?
Xander: Ich hoffe sie tritt uns nicht. ... ich hoffe... sie tritt uns nicht.
Buffy: So'n Pech. Nicht fest genug!
Buffy: Kathy!
Kathy: Buffy.
Buffy: Ich schätze, wir sollten reden, nicht wahr?
Kathy: Aber klar doch! Reden wir!
Buffy: Ups, ahä, das tut mir sehr leid.
Kathy: Ohhh, das tut mir auch leid.
Buffy: Iiich wusste es!
Taparrich: Wo ist sie?
Kathy: Laß das!
Buffy: Ich wusste es! Ich wusste, dass du zu den Dämonen gehörst!
Kathy: Jetzt hör mal zu, halt die Klappe und laß mich mein Ritual durchführen!
Buffy: Ritual?
Giles: Das Ritual von Mok'tagar wird von einer Rasse trancedimensionaler Dämonen durchgeführt. Sie flößen ihren Opfern Tierblut ein, während diese im Schlaf liegen. ... Buffys Alpträume...
Buffy: ... waren real.
Kathy: Das tut mir leid. Ehrlich. Ich hab meine Dimension verlassen, um zu studieren, doch aber diese grässlichen Kerle sind mir auf den Fersen.
Giles: Obgleich die Mok'tagar viele Formen und Gestalten, einschließlich der menschlichen, annehmen können, werden sie jedoch von Artgenossen immer erkannt, denn sie haben keine Seele ...
Kathy: ... also borge ich mir deine aus.
Buffy: Willst du nicht vorher fragen?
Kathy: Heute Nacht machen sie sich auf die Suche nach mir und sie nehmen diejenige, die keine Seele hat.
Buffy: Gott sei Dank sehe ich dich dann nie wieder bei der Zahnpflege!
Kathy: und ich bin dich ätzende Schlampe los!
Kathy: Lerne zu teilen, Buffy.
Buffy: Oh,... bitte... fangen wir mit meiner Jacke an!
Buffy: Ohh!
Xander: Oh, wieso hat... Giles nicht wie jeder vernünftige Junggeselle ein paar Handschellen im Haus.
Willow: Jungs, ich war vorhin bei Kathy und sie ist... oh mein Gott, alles okay?
Oz: Ja. ... Buffy hat `nen Vorsprung, der schwer aufzuholen ist.
Willow: Ich sag Kathy, dass sie sich verziehen soll.
Kathy: Du hättest nichts weiter tun müssen, als deine... ... als... Anrufe... zu notiere... !
Willow: Sie geht nicht ran.
Giles: Zehennägel Buffy hatte recht. Kathys abgeschnittene Zehennägel wachsen nicht nur weiter, sie regenerieren sich auch, wenn sie zerstört wurden.
Willow: Und das deutet auf einen Dämon hin?
Giles: Oh, ohne jeden Zweifel, ja. Wo ist Buffy?
Giles: Oh Gott, uns bleibt weniger Zeit, als ich befürchtet hatte. Ich weiß über alle sich selbst erneuernden Dämonen bescheid, und nur eine Spezies betreibt das Ritual, dass in Buffys Alpträumen vor kam. es ist dazu da, die Seele eines Menschen zu rauben.
Xander: Warten sie, soll das heißen, Buffy macht einen auf Linda Blair, weil Kathy ihr mal kurz die Seele geklaut hat?
Giles: Das nehme ich an, ja. Entschuldige bitte.
Willow: Also, Buffy hatte völlig recht! Da sollten wir wohl Abbitte leisten.
Giles: Gut, ich habe einen Zauber entdeckt, der... den Prozess der Seelenübertragung... umkehren soll. Willow und ich werden ihn jetzt durchführen.
Oz: Dann gehen Xann und ich sofort zu Buffy und helfen ihr.
Giles: Hört mich an! Ahnen der oberen Regionen, Ahnen der unteren Regionen, Ahnen der Wüsten und... Ahnen der Flussebenen.
Buffy: Ahaaa!
Student: Was soll denn das? Ich versuche hier zu lernen! Klar!
Giles: Ihr Ahnen ich bitte euch, lasst die entwurzelte Seele zu ihrer Heimstatt zurückkehren!
Kathy: Das Fenster ist offen! Zufrieden?
Kathy: Mund auf, ich muss es beenden!
Giles: Macht dem ein Ende. Leert dieses unnatürliche Gefäß. Laßt die Seele an den Ort zurückkehren, an den sie gehört!
Kathy: Wie hast du das nur...
Taparrich: Hier bist du. Weißt du nicht, welch Unwill du auf dich gezogen hast, mein Kind?
Kathy: Nie werde ich zurückkehren!
Taparrich: Dieser Ton geziemt sich nicht.
Kathy: 3000 Jahre bin ich alt. Laß davon ab, mich zu behandeln, als sei ich erst 900.
Taparrich: Genug. Folge mir nach Haus.
Buffy: Ohooohhh!
Willow: Wie ist das?
Buffy: Mhmmm, noch ein Stück nach links.
Buffy: Gut. Wunderbar. .. ich bin ja so froh, dass hier bist. Ich spüre förmlich, wie sich das schlechte Karma von Kathy endlich auflöst.
Willow: Da wir gerade... davon reden,... tut mir leid, dass ich an dir gezweifelt hab.
Buffy: Das ist längst vergeben und vergessen. Du hast mit recht an mir gezweifelt. Abgesehen von ihrem Hunger nach fremden Seelen war Kathy ganz normal, so als Mitbewohnerin.
Willow: Das kam aber eher selten vor.
Buffy: Hast recht. Ich bin froh, dass ich nur wegen Kathys dämonischer Aktivitäten so übel drauf war. Dabei hab ich immer gedacht, ich sei pflegeleicht, weißt du. Ich lass mich von nichts so leicht nerven. Du verbrennst doch keine Räucherstäbchen, oder?
Willow: Isst du dein Sandwich noch?
Ende
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