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P-News ver. 1.16

Thema: Review zu "End of Lies?" Nr. 3
Autor: Stefan
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  Auch Aries hat sich unserer Folge angenommen und uns mit einem Review beehrt.

Mehr auf der nächsten Seite!

Fortsetzung..
Erneut liegen drei Wochen hinter uns, und das Team von Projekt 8 lieferte mit „End of lies?“ eine Folge, die schon durch ihren Titel ihre enorme Bedeutung für die große Storyline andeutet, klärt sie doch so manche Fragen auf.

Schon die erste Szene bildet eine Art Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse über die drohende Gefahr, da sie eine gemeinsame Vision von Buffy, Faith, Kennedy und Dawn von der Zerstörung Clevelands und dem darauffolgenden „Ende der Zeit“, hervorgerufen durch die vier mystischen Reiter, zeigt.

Neben den äußerst detaillierten Beschreibungen von Umgebung und den Gedanken der vier Frauen, sowie der zahlreichen Symbole, vermag es diese Sequenz, die bisher erlebten Visionen und Träume zu einer bildlich mystischen Einheit zu verschmelzen, die zwar die Geschehnisse genau wider gibt, aber dabei auch viele Fragen aufwirft.

Währenddessen ist Lily damit beschäftigt, einen Zauber durchzuführen, um ihrem Ziel, der Schließung der Jägerinnenlinie, näher zu kommen.
Was dieser Zauber bewirkt, wird schon kurz darauf sichtbar: Dawn Schlüsselenergie wird zum Vorschein gebracht, da diese anscheinend den Katalysator für Lilys Vorhaben bildet.

Interessant an dem Verhalten der Wächterin ist, dass sie trotz ihrer berechnenden Art glaubt, das richtige zu tun und damit zeigt, dass sie im Grunde genommen eher eingebildet als böse ist, was auch in ihrem leisen Bedauern über Vis Tod und den ihrer Verbündeten deutlich wird.
Ihre Beweggründe und Pläne werden zwar hier nur ansatzweise erläutert, jedoch wird die genau Auflösung nicht lange auf sich warten lassen.

Dawn macht sich nach der Schule sofort auf, um Willow von ihren Empfindungen und dem Spüren ihres „anderen Ichs“, durch Lilys Zauber verursacht, zu erzählen.
Leider kann auch die Hüterin Dawns Sorgen nicht zerstreuen, da ihre „off screen“ erfolgten Recherchen schon erste, jedoch weniger erfreuliche Ergebnisse vorweisen:
Die Macht des Schlüssels steckt nach wie vor in Dawn und es ist unsicher, für welche Zwecke sie eingesetzt werden kann. Zu allem Überfluss scheint diese Kraft auch noch im Konkurrenzkampf mit der Jägerinnenenergie zu stehen, worin auch Dawns spätes „Erwachen“ begründet wird.
Durch diese Informationen verunsichert, erzählt Dawn der Hexe schließlich auch noch von ihrer Vision, will aber ihrem Ratschlag, Buffy und Giles endlich die Wahrheit zu erzählen vorerst nicht nachkommen.

Die schon lang ersehnte Erklärung für Dawns späte Aktivierung wirkt zwar etwas nüchtern und unspektakulär, ist aber trotz alledem in sich stimmig und sinnvoll und gibt, zusammen mit der Andeutung auf eventuelle Konflikte, Anlass zu neuen Spekulationen.
Im Gegensatz dazu steht jedoch Dawns Widerwillen bezüglich ihrer Identität, die überhaupt nicht der Reife entspricht, die wir bisher von ihr in dieser Staffel gewohnt sind. Auch wenn ihre immer wieder geschilderten Ängste sicher nicht von der Hand zu weisen sind, so würde man zumindest nach ihrer zweiten Vision von ihr erwarten können, deren Wichtigkeit über ihre eigenen Probleme zu stellen. Auch wenn dieses Auf und Ab sicher den Emotionen eines Teenagers entspricht, so macht es Dawn hier doch leicht unsympathisch.

Lily ist unterdessen immer noch bei der Verfolgung ihres Plans, indem sie sich die Kombination des Safes mit D’Hoffryns Münzen, die eine große Rolle für ihr Vorhaben spielen, von Giles erschleicht.
Dazu kommt noch, dass sie dem Wächter langsam aber sicher den Rang abgräbt und beginnt, eigenmächtig wichtige Entscheidungen zu treffen.
So setzt sie sich auch für Emmas Ausbildungsreise nach England ein, wobei aber noch nicht sicher ist, ob dies auch ein Teil ihres Plans ist.

Nach dem Buffy, deren neuer Job zu ihrer Unzufriedenheit der einer Sekretärin entspricht, die Formalitäten zu Emmas Abreise geklärt hat, trifft auch schon Xander bei ihr ein und erzählt ihr unter anderem von dem Streit mit Andrew. Zu seiner Überraschung weiß Buffy jedoch aufgrund mehrerer Andeutungen schon von Andrews Treffen mit Warren und scheint dies sogar zu tolerieren. Xander ist durch diese Beschwichtigungsversuche aber keineswegs beruhigt und das Gespräch wird jäh unterbrochen, als er von Eve zu einem Date abgeholt wird.

Xanders Intoleranz und Verbohrtheit bezüglich seinem Ex-Mitbewohner ziehen sich durch die ganze Folge und stellen ihn gegenüber seinen Freunden ins Abseits, da diese allesamt von Andrews Verhältnis zu Warren wussten oder davon ahnten und dies auch akzeptieren.
Dadurch wird umso mehr hervorgehoben, dass sich Andrew nun entgültig als Mitglied der Clique etabliert und somit eine enorme Entwicklung in dieser Staffel durchgemacht hat.

Der nächste Konflikt ergibt sich kurz darauf, als Faith Eve aus dem Wagen steigen sieht und sie sofort attackiert, da sie in ihr die menschliche Gestalt des Dämons aus Silent Hill erkennt. Xander schafft es jedoch noch rechtzeitig, Eve von Faith zu befreien, was schließlich trotz der Aufregung zu einem romantischen und innigen Moment im Auto führt.

Natürlich können die nun aufgewühlten Konflikte nicht einfach vergessen werden und so macht sich Faith schließlich auf zu Willow, um ihr von ihren visionären Träumen und den Erlebnissen in Silent Hill zu berichten und sie diesbezüglich um Hilfe zu bitten.
Die Hexe verspricht ihr bestes zu tun, kommt aber trotzdem nicht zur Ruhe, da kurze Zeit später Xander vor der Tür steht, um seine Erfahrungen als „Seher“ zu verarbeiten und vor allem seine Sorge bezüglich Eves vermeintlicher Dämonen-Identität zu schildern. Dabei erfährt er auch entgültig von Dawns Jägerinnen-Dasein und fühlt sich dadurch einmal mehr verletzt, da seine bisherige „Normalo-Verbindung“ zu ihr nunmehr nicht existiert.
Kaum hat auch er das Zimmer verlassen, bittet plötzlich Kennedy um Einlass, da sie über ihre Visionen sprechen möchte.

Neben der Weiterführung der Story, dienen diese Szenen vor allem zur Hervorhebung von Willows zunehmender Erschöpfung angesichts des Drucks ihrer vielen Aufgaben:
Als Hüterin, Hexe und Freundin ist sie mittlerweile zur Seelsorgerin der gesamten Gruppe avanciert und muss sich zudem noch mit ihrem anstehenden College-Abschluss und ihren schmerzhaften Visionen auseinander setzen.
Das keiner ihrer Freunde ihre wahre Situation erkennt, liegt zwar zum Teil an Willow Verschlossenheit, da sie niemanden vor den Kopf stoßen möchte, aber auch an den anderen Scoobies, die viel zu sehr mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind.
Diese Tatsache lässt den Leser, der Willows Situation sicher sehr gut nachvollziehen kann, mit ihr mitfühlen und sich um sie sorgen und führt auch wieder zu einem der Kernprobleme dieser Staffel: mangelnde Kommunikation.
Das Miteinander von Story- und Charakterentwicklung ist einer der großen Pluspunkte dieser Folge, der in den meisten Szenen aufgegriffen wird.

Am gleichen Abend ist Buffy mal wieder auf Streife und trifft nach kurzer Zeit auf eine Gruppe menschlicher und dämonischer Grabräuber, die sie jedoch schnell in die Flucht schlagen kann. Zwar gelingt es ihr, eines der Individuen, einen Dämon namens Regil, gefangen zu nehmen, doch muss sie ihn trotz ausbleibender Redewilligkeit laufen lassen, der er zu Mos Freundeskreis gehört.
Zurück bleibt das Ziel der Suche – ein altes Buch, welches sich vor allem mit den mystischen Reitern aus den Visionen beschäftigt.
Nach kurzer Einsicht durch Giles, fällt besonders eine Zeichnung auf, die die vier Reiter um einen Mond, den Willow später als D’Hoffryns Energiekugel erkennt, angeordnet zeigt und man vereinbart weitere Recherchen.

Interessant an den neuen Anhaltspunkten ist besonders, dass bereits viele Episoden zuvor Hinweise dazu gelegt wurden auf die man jetzt indirekt eingeht:
Ich spreche hier natürlich von Folge 7, in der Giles die Karten gelegt wurden und ihm besonders die Bedeutung der Mondkarte ein Rätsel blieb. Die Abbildung in dem Buch und das Wissen um Lilys Pläne machen nun deutlich, auf welche Person die damalige Beschreibung passt.
Zwar wird diese Verbindung nicht direkt geäußert, doch für den aufmerksamen Leser ist sie ein weiterer Beweis für die präzise Vorgehensweise der Autoren.

Lily missbraucht unterdessen schamlos Giles’ Vertrauen und übergibt die Münzen aus dem Safe an Regil und fragt nach dem Buch. Dieses kann der Dämon jedoch nicht bieten und schlägt stattdessen vor, eine Abschrift des nötigen Zaubers zu besorgen. Zwar möchte Lily die in den Schriften enthaltenen Informationen nicht missen, doch stimmt sie schließlich Regils Vorschlag zu.

Am nächsten Morgen ordert Willow Xander, Faith, Kennedy und Dawn ins Ratsgebäude, um die Ergebnisse ihrer Recherchen zu offenbaren und nebenbei ihrem Frust endlich einmal Luft zu machen.
Dabei konfrontiert sie auch Dawn mit ihrer Absicht, den Rat von ihr zu unterrichten und zeigt in ihrem Verhalten gegenüber Xander, das dieser nun auch von Dawns Identität weiß.
Dawn sucht verletzt das Weite und vertraut sich Lily an, die sie schließlich sogar mit einem Kinobesuch ablenken kann.

Willow führt derweil einen mächtigen und gefährlichen Zauber durch, um Faith und Xander zu den Magiern zu schicken, damit sie ihre Fragen stellen können.
Dabei erfahren die beiden schließlich, dass Xanders Chefin lediglich als Vorlage für den Dämon aus Silent Hill genommen wurde und somit durch und durch menschlich ist.
Für Faith ist diese Erkenntnis jedoch umso schlimmer, da ihre Vision, in der Eve sie für den Tod ihrer Freunde verantwortlich macht, echt und diesmal kein kranker Scherz der Magier war.

Kaum sind die beiden zurück, trifft auch Giles ein, der zwar etwas verärgert darüber ist, dass er nicht informiert wurde, aber trotzdem zur gemeinsamen Recherche aufruft.
Buffy sucht stattdessen Regil im Black Pearl auf und schafft es schließlich mit Hilfe von Mo, ihm Informationen über seinen Auftraggeber, eine dämonische Mafia, und dessen Hauptsitz zu entlocken.
Zwar gelingt es ihr nicht, alleine in das Gebäude einzudringen, doch kann sich anschließend zumindest an Giles’ Zusammenfassung der bisherigen Erkenntnisse teilnehmen, durch die sie schließlich auch auf das Verschwinden der Münzen aufmerksam wird.

Lily lässt währenddessen Dawn während des Kinobesuchs entführen und informiert anschließend die Scoobies von ihrem Verschwinden. Anschließend behauptet sie, einen Informanten kontaktieren zu wollen, um Buffy und Co. von eigenmächtigen Suchen abzuhalten und ihren Plan ungestört vervollkommnen zu können.

Dieses seltsame Verhalten mutet hier zwar noch etwas unlogisch an, wird aber später in einem inneren Monolog Lilys sehr schlüssig erklärt:
Trotz ihres Vorhabens ist ihre Liebe zu Giles echt und sie erhofft sich, unbemerkt ihr Ziel zu erreichen und danach zum Alltag übergehen zu können. Dabei tut sie alles, um sich nicht verdächtig zu machen.
Dem ohnehin schon vielschichtigen und interessanten Charakter wird hiermit eine neue und vor allem menschliche Facette zugeordnet, die viele Ansatzmöglichkeiten für dessen zukünftige Entwicklung bietet.

Während Willow den anderen aufgrund der Extramsituation endlich die Wahrheit über Dawn sagt und sich Buffy und die anderen Jägerinnen erneut in das Hauptquartier der Dämonen-Mafia aufmachen, offenbart Lily endlich ihre genauen Absichten:
Sie will mit Hilfe des Schlüssels die alten Regeln erneut herzustellen, da sie sich dadurch, ihrer altehrwürdigen Einstellung gemäß, die Behebung des momentanen Chaos erhofft.
Anschließend verwandelt sie Dawn in ihr „wahres Ich“ um die Energie anschließend einzusetzen und stellt damit die Weichen für die Entwicklung des Hauptplots dieser Staffel, da sie nicht über die wahren Auswirkungen ihres Zaubers informiert ist.

Im Gegensatz dazu haben Giles und Willow mittlerweile herausgefunden, dass der Zauber die vier Reiter des Todes beschwört und damit die Apokalypse verursacht. Unklar ist dabei jedoch noch D’Hoffryns Rolle, dessen Münzen ja maßgeblich für das Gelingen des Zaubers sind.

Zur selben Zeit kämpfen sich die Jägerinnen durch das Hauptquartier und schaffen es schließlich, dessen Chef zu stellen und die geforderten Informationen zu erhalten.
Ein kurzer Anruf im Ratsgebäude klärt nun auch Giles und die anderen über Lilys Vorhaben und ihr Versteck auf und gemeinsam macht man sich auf den Weg zu den Klippen, in deren Höhlen die Wächterin gerade ihren letzten Zauberspruch durchführt.
Doch kurz bevor sie ihn beenden kann, stören die Scoobies das Geschehen und Lily, die immer noch hofft, unerkannt bleiben zu können, sucht das Weite.

Auf eindrucksvolle Weise werden in diesem Kapitel drei parallel laufende Szenen geschildert, die unterschiedlicher wohl nicht sein könnten: die detaillierten und actionreichen Geschehnisse im Gebäude der Dämonen-Mafia, die informativen und erkenntnisreichen Recherchen im Ratsquartier und die eindrucksvollen und emotionalen Geschehnisse um Lilys Zauber und ihre Angst, erkannt zu werden.
Durch diesen ständigen Wechsel wird die Spannung permanent gehalten und erreicht schlussendlich ihren Höhepunkt mit dem Zusammentreffen aller Sequenzen.
Trotz dieser enormen Entwicklung der Story, wird jedoch auch hier der charakterliche Aspekt nicht außer Acht gelassen, da sich zum einen der vorerst unterdrückte Schock über Lilys Verrat deutlich im Verhalten der Charaktere, insbesondere Giles, zeigt und zum anderen auch die Gefühlslage der Wächterin selbst nachvollziehbar erläutert wird.
Letztere verliert angesichts des großen Drucks vollends den Kopf, was sich unter anderem darin zeigt, dass sie minutenlang ihren Überlegungen - Flucht oder Vollendung des Zaubers - nachhängt und durch diese Entscheidungsunfähigkeit wertvolle Zeit verstreichen lässt. Dies entspricht zwar nicht ihrem bisherigen Charakter, ist aber deshalb umso glaubwürdiger, da sie schließlich auch nur ein Mensch mit Gefühlen ist.

Trotz der Nicht-Vollendung des Plans, bleibt Dawn in ihrer wahren Gestalt und so bleibt Willow nur ein weiterer mächtiger Zauber, der sie, mit Hilfe von Giles, in die Realitätsebene des Schlüssels projiziert.
Dort macht sie schließlich Dawn ausfindig und trifft gemeinsam mit ihr auf den Gott der Lichterwelt, der ihr auf eigenen Wunsch ihre menschliche Gestalt zurück gibt, jedoch nicht ohne zu prophezeien, dass sie sich eines Tages für eine ihrer Existenzformen entscheiden müsse und nicht ein weiteres Mal zum Menschen gemacht werden könne.
Kurz bevor die beiden in ihrer Realität zurück kehren, wird Giles von Angel angerufen, der unbedingt Willows magische Fähigkeiten benötigt. Diesem Wunsch kann der Wächter jedoch aufgrund Willows Aufenthaltsort und mangelndem Vertrauen nicht nachkommen.

Die Welt der Lichter wirkt sehr skurril, ist aber trotz alledem anschaulich beschrieben, und bringt auch einige neue Erkenntnisse, wie die Existenz mehrerer Schlüssel, mit sich.
Das Gespräch mit dem Gott dieser Dimension weist dagegen schon auf eventuelle zukünftige Ereignisse hin und gibt Anlass zu neuen Vermutungen.
Auch die Umsetzung des kleinen Crossovers mit der parallel spielenden „Angel“-Episode ist hier optimal umgesetzt worden.

Die letzte Szene treibt die Spannung und die Erwartungen für die nächsten Folgen noch einmal in die Höhe, zeigt sich doch den Ausbruch von dreien der vier Todesreiter.
Was diese, wenn auch nicht komplette Bedrohung mit sich bringt, bleibt abzuwarten.

Fazit:

Eine ereignisreiche und spannende Episode, die sowohl viele Fragen beantwortet, als auch neue aufwirft und die Weichen für die nächsten Folgen stellt.
Besonders hervorzuheben ist hierbei das ständige Miteinander von Story- und Charakterentwicklung, welches sich in nahezu jedem Gespräch und jeder Handlung wiederfindet.
Auch stellt das letzte Kapitel aufgrund seiner Struktur und Erzählweise wohl einen Höhepunkt an Spannung in dieser Staffel dar.
Zwar wirken Charaktere wie Dawn oder Xander aufgrund ihres Verhaltens leicht unsympathisch, doch sind die damit verbundenen Gedanken und Sorgen keinesfalls charakterfremd.
Ein besonderes Mitgefühl gilt in dieser Episode Willow, deren schwierige Situation wohl jedem bekannt sein dürfte und der man eine positive Entwicklung in den nächsten Folgen wünscht.
Auch Andrews Entwicklung ist hier trotz seiner wenigen Auftritte besonders deutlich geworden, da der Leser ausdrücklich sieht, dass er trotz seiner zweifelhaften Freundschaft zu Warren als vollwertiges Mitglied der Gruppe angesehen wird.
Das größte Lob ist den Autoren jedoch meiner Meinung nach für den eigens erschaffenen Charakter Lily auszusprechen, welcher so facettenreich geworden ist, dass man seinen Storybogen noch nicht beendet wünscht.
Als kleinen Nachteil sehe ich die Entwicklung der Gast-Charaktere, insbesondere Ronah und Robin, an, die fast nur noch in Kampf- und Rechercheszenen auftreten und damit sehr entbehrlich wirken. Hoffen wir, dass sie nicht das gleiche Schicksal ereilen wird, wie Vi.
Weiterhin könnte man die große Länge einiger Dialoge als Kritikpunkt nennen, welche den Lesefluss teilweise erschweren und manchmal langatmig angesichts der großen Story wirken.
Da diese Gespräche jedoch auch zu den oben genannten Stärken dieser Folge beitragen, sei dieser Punkt jedoch entkräftet und somit gebe ich „End of Lies?“, als eine der bisher wichtigsten und besten Folgen der 8. Staffel, 5 von 5 Punkten.
_________________
An einem Ort, den die Wirklichkeit nicht kennt, liegt ein Traum verborgen in der Wirklichkeit.


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Datum: 12.07.2004 | 18:39


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1 | von tamara summers am 14.07.2004 um 16:15

@aries: dein review ist auch echt gut gelungen... glückwunsch zu so viel ausdrucksvermögen! *g* tamara

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